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Akademie > Kunst in Loccum > Hermann Buß

Zeichnung von Susanne Pikullik-Bastian

Hermann Buß

SeeRäume
Malerei
Okktober 2013/Januar 2014

Das Kloster Loccum feiert in diesem Jahr die 850. Wiederkehr seiner Gründung im Jahr 1163. Hermann Buß hat aus diesem Anlass die Johanneskapelle, die über den Kreuzgang des Klosters erreicht wird, neu ausgemalt. Die vier in Lünettenform („kleiner Mond“) gestalteten Arbeiten nehmen Bezug auf das Kloster Loccum und seine Umgebung.

Die Bilder sind so groß, dass sie in der kleinen Johanneskapelle kaum in der Totalen erfasst werden können. Unwillkürlich nimmt man einzelne Bildausschnitte in den Blick, in denen die bloße Abbildung der Wirklichkeit gestört, gebrochen ist.

„Nie gibt es für das Verständnis eines Bildes nur den einen gültigen ‚Schlüssel‘. Jeder Betrachter sollte seinen eigenen Zugang finden“, sagt Hermann Buß über seine Bilder. Aber er hilft, diesen Zugang zu finden, indem der Betrachter die Menschen, die der Künstler ins Bild gesetzt hat, immer nur von hinten sieht, in der Rückenansicht. Sie laden ein, mit ihnen zusammen in die Bilder „hineinzusteigen“.

Das Religionspädagogische Institut und die Evangelische Akademie stellen in einer gemeinsamen Ausstellung von Oktober bis Januar Werke von Hermann Buß vor und laden dabei auch zum Besuch der Johanneskapelle ein.

Hermann Buß wurde 1951 in Neermoor-Kolonie geboren, studierte Kunstpädagogik an der Universität Oldenburg und wurde Lehrer.  Seit 1976 lebt er in Norden und ist dort als freier Künstler tätig.

Seit 1978 sind seine Werke in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören das Altarretabel für die Inselkirche Langeoog (1990), das Altarretabel für die klassizistische Kirche in Warzen (bei Hannover) (1998) und die Bilderreihe für den Kanzelkorb der Klosterkirche in Oldenstadt/Uelzen (2006). Weitere Informationen im Internet unter www.hermannbuss.info.

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