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Barbara Howe, Lothar Staedler, Hanno Stück


Barbara Howe,
Lothar Staedler,
Hanno Stück

Drei Wege eine Ausstellung
Malerei und Grafik
August/Oktober 2012

Dr. Beate Nagel

Barbara Howes Bilder dieser Ausstellung zeichnen sich durch Ausgewogenheit von Komposition und Farbe aus, der Inhalt tritt hinter die Farbigkeit zurück. Kontraste und Komplementärfarben bestimmen so die aktuelle kleine Bilderfolge mit den für die Howe typischen Figuren. Sie schafft durch die Farbe eine dichte Atmosphäre, wobei das Blau des sie so faszinierenden Meeres immer wiederkehrt. Der eigentlich Glück bringende Elefant hält Glück und Unglück in der Schwebe, während die Ente im Wald von Howes ironischem Wesen zeugt. Manches bleibt rätselhaft trotz allem die Bilder durchflutenden Lichts.

Die Landschaften von Lothar Staedler führen in eine völlig andere Welt. Entstanden sind sie aus Sand, Acryl, Gesteinsmehl und Wasser, die der Graphiker über die Leinwand fließen lässt. Die Bilder wachsen in mehreren Tagen, so wie auch Himmel und Erde nicht an einem Tag geschaffen wurden. Anders als bei reiner Acryl- oder Ölfarbe erreicht Staedler mit der Beimischung von Sand, der durch seine Körnigkeit das Licht anders bricht, Farbwerte, die es in der Malerei so nicht gibt. Die fiktiven Landschaften evozieren im Betrachter durch die Farbe, aber auch durch die Wahl des Ausschnitts, ein neues Seherlebnis.

Dagegen bewegen sich die Arbeiten von Hanno Stück zwischen Realität und Traum. Der gelernte Psychologe und künstlerische Autodidakt zeigt Aquarelle mit figürlicher Darstellung, Malerei und Collagen. Unterschiedliche Züge prägen seine Arbeiten: Einerseits verortet er sie mit konzentrischen Kreisen oder Nestern, andererseits oszillieren sie zwischen Figürlichem und Schwebendem. Äste und Bilder verbindet Stück zu Installationen. Fertig sind seine Arbeiten erst dann, wenn sie sein Atelier verlassen; bis dahin können sie ständig verändert und mit neuen Materialien ergänzt werden.

 

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