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Gemälde von Britta von Kröcher

Britta von Kröcher

Bilder aus der Schöpfungsgeschichte
Malerei
Januar/April 2007

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“
Paul Klee

Von Britta von Kröcher

Dieser Gedanke bestimmt mein malerisches Handeln, Phantasien, Stimmungen und Gefühle in Farbe und Form umzusetzen, auszudrücken und festzuhalten. Dabei will ich dem Betrachter Raum geben für eigene Wahrnehmungen, Gefühle und Gedanken, ihn auffordern, mit dem Bild Zwiesprache zu halten und es zu erkunden.

Von der konkreten Form – bis sich auflösend, die Kontur verlierend – in die Abstraktion gehend, stelle ich meine verschiedenen Motive dar. Ich arbeite mit der Mannigfaltigkeit der Farben, mit den ihnen eigenen Qualitäten und Aussagen.

Das Blau des Himmels oder des Wassers in vielen Nuancen erzeugt Weite und Leichtigkeit, oder auch Tiefe und Nacht.
Gelb wiederum steht für Licht und Sonne. Je mehr Rotanteile beigemischt werden, um so intensiver, wärmer und goldener erscheint es uns. Bei entsprechender Mischung kann es auch kalt oder krank wirken.
Das Rot, als dritte Primärfarbe, zeugt von Energie und Vitalität, die in feuerhafter Kraft auch zur Bedrohung werden kann.
Für mich gibt es keine Farbe, die ich besonders bevorzuge, sondern das Thema bestimmt die Farben. Der Duktus des Pinsels verstärkt den Eindruck des Farbauftrages oder lässt die Farben zart aquarellartig verlaufen.

Seit vielen Jahren umkreise ich in Entwürfen, Farben und Formen das große Thema der Schöpfungsgeschichte. Ihre einzelnen Tage und deren Bedeutung habe ich bewendet und bearbeitet, bevor ich mich an die Herausforderung ihrer Gestaltung wagte. Geprägt von der Erfahrung der Ausdrucksmalerei ließ ich mich auf Urbilder der Menschheitsgeschichte ein, die Furcht vor der weißen Leinwand überwindend, die Technik der Malerei nicht aus den Augen verlierend, entstanden so meine Bilder.

Urgewalten sinnlich erleb- und begreifbar zu machen, Naturreflexionen in die Augenhöhe des Betrachters zu setzen und immer die Ehrfurcht vor der Schöpfung zu bewahren ist mein Anliegen.

Über die Farben
„Farbe ist Leben, denn eine Welt ohne Farben erscheint uns wie tot. Farben sind Ur-Ideen, Kinder des uranfänglichen farblosen Lichtes und seines Gegenpartes, der farblosen Dunkelheit. Wie die Flamme das Licht, so erzeugt das Licht die Farben. Farben sind Kinder des Lichtes und Licht ist die Mutter der Farben. Das Licht, dieses Urphänomen der Welt, offenbart uns in den Farben den Geist und die lebendige Seele dieser Welt.“
Johannes Itten

Britta von Kröcher: 1942 in Goslar geboren, 1963 Staatsexamen als Kinderkrankenschwester, 1969 Beginn der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Wachsbatik, 1979 Eröffnung einer Werkstatt für Batik, Teilnahme an Einzel- und Gruppenausstellungen bis 2000, 1988 Beginn der Mal- und Zeichenausbildung, Ausdrucksmalen bei L. Fotheringham, Schweiz, Freie Kunststudienstätte, Ottersberg, Malschule „Meridian“, Braunschweig, Georg Ystein VHS, Braunschweig, Nejla Gür HBK Braunschweig. Zahlreiche Ausstellungen u.a.: 2002 Goslar, Kreishaus, Helmstedt, Kreishaus, Braunschweig, St. Petrikirche EA, Braunschweig, Torhaus Botanischer Garten EA, 2003 Braunschweig, Landgericht, 2005 Braunschweig, Torhaus Botanischer Garten (EA), 2006 Rotenburg, Amtsgericht (EA), Hannover, Krankenwohnung (EA)

 Dreieck rechts Rede von Pia Kranz zur Ausstellungseröffnung
am 20. Januar 2007 pdf >

 

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