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Sabrina Krökel, li-la-leben

Sabrina Krökel

neulichst
Malerei
Februar/April 2014
li-la-leben, 125 x 150, 2012

Der Duft der Farbe – die Poesie der Lasur

Immer von der Farbe ausgehend beginnt die Malerin Sabrina Krökel ihre Gemälde. Es können Farbtöne sein, die eine Stimmung wecken, Kombinationen, die auf den ersten Blick spannend oder geschmacklos wirken, Modefarben oder gar schwarz.

Damit ist der erste Farbraum geschaffen, dieser wird durch vielfache Überarbeitungen in unterschiedlichen Lasuren und Farbsetzungen zum Klingen gebracht. Es erfordert Zeit, die Arbeiten zu erschließen, doch dann eröffnet sich ein Rhythmus ohne Musik oder ein Gedicht bzw. eine Geschichte ohne Worte.

Die Formen, die aufgesetzt, geklebt, oder gedruckt sind, dienen als Festigung der schwingenden, dennoch flächigen Farbräumlichkeit; teils versperrt dies den Durchblick, teils lädt es ein tiefer einzutauchen in die Bildfläche. Einzuordnen ist die Arbeit der Künstlerin in den Bereich der Farbfeldmalerei, jedoch in eigener Interpretation.

Sabrina Krökel fühlt sich der atmosphärischen Bildraumgestaltung von Rothko nahe, braucht aber Formen oder Gegenständlichkeit um ein melancholisches Abdriften zu versperren, ja eher ein Wechselspiel von Sinnieren und Wiedererkennen zu erreichen.     

Sabrina Krökel wurde 1968 geboren und studierte von 1996 bis 2001 Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Nach einem Auslandsstipendium 1998 in Toulouse an der Ecole des Beaux-Arts erhielt sie 2001 ihr Diplom „Freie Kunst“ bei Professor Hermann Albert. 2002 folgte ein Meisterschülerabschluss bei Professor Klaus Stümpel.

Seit 1997 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen. Sie lebt und arbeit in Braunschweig.

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