Fotocollage
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Akademie > Kunst in Loccum > Friedrich Stork

Zeichnung von Susanne Pikullik-Bastian

Friedrich Stork

"Spur der Gewalt"
Malerei
Mai/Juni 2004

Von Michael Künne

Friedrich Storks Bilder stellen Leid und Gewalt vor Augen. Sie sind Ausdruck mitleidender und beobachtender künstlerischer Existenz. Es sind Bilder eines Lebens, das in zwei Welten gelebt wird, in Ateliers in Norddeutschland und Südfrankreich, in den Traditionen und Erinnerungen des Täter- und des Opfervolkes.
Friedrich Storks Arbeiten entstanden aus der Betroffenheit durch die eigene Geschichte und zugleich aus der Beobachterperspektive mit dem Ziel, dass der Gewalt gewehrt werden muss. Insofern ist Stork das, was zur Zeit selten ist - ein politischer Maler, der sich engagiert, jedoch ohne jeden moralischen Zeigefinger.
Er beschreibt das Grauen der Gewalt - und der Betrachter wird genötigt, Konsequenzen zu ziehen. Stork arbeitet dabei mit den Mitteln der Farbe und der Sprache, die in seinen Bildern miteinander verschmelzen.
So entstanden Bilder, deren Raum fast eher der einer Kirche als der einer Galerie oder eines Museums ist. Bilder, die vom Nachdenken und Handeln nicht befreien, sondern dazu aufrufen.

Friedrich Stork: Studium der Theologie und Pädagogik; Mitglied des Bundesverbandes Bildender Künstler und der Literarischen Gruppe Osnabrück; Kalkriese-Kunstpreis, Osnabrück, 1993; arte-regionale-Preis, Lübbecke, Herford, Bielefeld, 1997; zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland sowie Veröffentlichungen seiner Texte und Bilder; lebt in Westfalen und Südfrankreich.

 

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