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Foto Günther Bächler

Günther Bächler

Friedens- und Konfliktforscher, Bern
in: Forum Loccum Nr.4/November 2005

Können Stabilität und Frieden von außen gefördert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Tagung im Dezember, um herauszufinden, wie Ländern mit "fragiler Staatlichkeit" von außen beim Aufbau lebensfähiger und leistungsfähiger Institutionen und demokratischer Legitimität geholfen werden kann.

Es gibt wohl kaum jemanden, der wie Günther Bächler darauf kompetent und differenziert antworten könnte.

Zunächst arbeitete Günther Bächler als Lehrer für Bildende Kunst an einer Mittelschule bevor er Politische Wissenschaften studierte. Seine wissenschaftliche Laufbahn führte ihn Mitte der achtziger Jahre ans Otto-Suhr-Institut der FU in Berlin und ans Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg.

Eine besondere Herausforderung stellte nach seinem eigenen Bekunden die ‹bernahme der ersten Geschäftsleitung und des Aufbaus der schweizerischen Friedensstiftung - Swisspeace - in Bern 1988 dar. Dies geschah in einer Zeit, in der nicht nur in der Schweiz die Friedens- und Konfliktforschung weder als besonders salonfähig noch finanzierungswürdig galt.

Die Friedensstiftung wurde letztlich zum Erfolgsprojekt. Bächler sieht die Gründe hierfür in der langfristigen aktionsorientierten Forschung (Umwelt und Konflikte, Frühwarnung) und in der umsichtigen und strategischen Politikberatung. Heute beschäftigt Swisspeace bis zu 40 Mitarbeitende und verfügt über ein Budget von mehr als fünf Millionen Schweizer Franken.

Im Jahr 2000 wechselte der 1953 geborene Familienvater ins Schweizer Außenministerium. Dort leitet er die Fachsektion Konfliktprävention und Transformation der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit.

Günther Bächler war in den letzten Jahren mehrfach Gast der Akademie. Im Dezember 2005 kehrte er als Mitveranstalter der Tagung "Fragile Staatlichkeit" wieder.

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