Fotocollage
Kontakt | Impressum | Sitemap | Suchen | Home | 

Forum Loccum > Zu Gast > Peter L. Berger

Foto Peter L. Berger

Peter L. Berger

Direktor des "Institute for the Study of Economic Culture" an der Boston University
in: Forum Loccum Nr.4/November 1998

"Hier ist darauf hinzuweisen, dass es mindestens eine Institution gibt, die in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg explizit versucht, das zu verwirklichen, was hier als dialogische Vermittlung bezeichnet wurde. Gemeint ist die Evangelische Akademie, die zum erklärten Ziel hat, Vertreter unterschiedlicher Positionen in einen ungezwungenen Dialog zusammenzuführen, die sich normalerweise nur in Konfrontationssituationen begegnen."

Dieses Zitat von Peter L. Berger entstammt dem neuesten Bericht "Die Grenzen der Gemeinschaft" an den Clube of Rome, der unter seiner Leitung für die Bertelsmann-Stiftung erarbeitet und 1997 veröffentlicht wurde.

Zu den zentralen Erkenntnissen des Berichts gehört, dass soziale und kulturelle Ressourcen, die das Funktionieren der Zivilgesellschaft ermöglichen, ebenso knapp sind wie natürliche Ressourcen. Der Bericht verweist aber auch darauf, dass in der international geführten Debatte um den "Clash of Civilizations" zu beachten ist, dass zahlreiche Konfliktlinien nicht an den Grenzen, sondern innerhalb der Zivilisationen verlaufen.

Peter L. Berger, 1929 in Wien geboren und seit 1985 Direktor des Institute for the Study of Economic Culture an der Boston University, ist einer der einlussreichsten Religionssoziologen. Nach dem Studium der Soziologie und Philosophie in den USA arbeitete Berger Mitte der fünfziger Jahre als Studienleiter für soziologische Fragen an der Evangelischen Akademie Bad Boll.

In seinem neuesten Buch "Erlösendes Lachen" widmet er sich dem Komischen. Kenntnisreich erhellt Berger die Beziehungen des Komischen zu der jeweiligen Kultur und zum Religiösen.

Auf der Tagung "Stiftungen und NGOs als Architekten des Wandels" hielt Peter L. Berger am 4. Dezember 1998 einen Vortrag über "Privatinteresse und Gemeinwohl - Stiftungen und NGOs als intermediäre Einrichtungen der Zivilgesellschaft zwischen Staat und Individuen".

Pfeil zurück      •  © 2007 by Evangelische Akademie Loccum  •  eal@evlka.de  •  Seite drucken  •         Pfeil nach oben