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Foto Martin Lüttge

Martin Lüttge

Schauspieler
in: Forum Loccum Nr.1/Februar 2004

Populär und einem breiten Fernsehpublikum bekannt wurde Martin Lüttge in der Rolle des leicht verschrobenen und brummigen Tatort-Kommissars Fleming, dem er seit 1992 in 15 Folgen ein unverwechselbares Image verlieh.

1943 in Hamburg geboren verbrachte Martin Lüttge seine Kindheit in einem Dorf bei Bad Bramstadt. Anfang der 60er Jahre nahm er Schauspielunterricht an der Neuen Münchner Schauspielschule. Hier wurde der Regisseur Fritz Umgelter auf ihn aufmerksam. Zwischen 1966 und 1970 gehörte er dem Ensemble der Münchner Kammerspiele an, wo er sich schnell einen Namen als vielseitiger Charakterdarsteller machte. So sah man ihn dort u.a. 1969 als Priester Kiro in Edward Bonds "Schmaler Weg in den tiefen Norden" unter der Regie von Peter Zadek.

Anschließend stand Lüttge bis 1974 am Düsseldorfer Schauspielhaus auf der Bühne. Ein weiteres Engagement führte ihn bis 1977 nach Stuttgart an das Württembergische Staatstheater.

1978 gehörte Lüttge zu den Mitbegründern der freien Theatergruppe "Zelttheater", dem heutigen Theaterhof Priessenthal in Mehring bei Burghausen, mit dem er bis heute als Regisseur, Autor und Schauspieler durch's In- und Ausland tourt.

Während seiner langen Karriere wurde Matin Lüttge mit zahlreichen Auszeichnungen für seine schauspielerischen Leistungen geehrt. Unter anderem erhielt er 1968 den Förderpreis für Nachwuchsdarsteller der Stadt München, 1982 der Förderpreis "Darstellende Kunst" der Berliner Akademie der Künste, 1993 den Bayerischen Heimatpreis und 2001 den Oberbayerischen Kulturpreis.

Ende Februar 2004 kam Martin Lüttge nach Loccum und nahm an der Abschlussdiskussion des Kulturpolitischen Kolloquiums teil; Thema: "Die Zukunft des Deutschen Theaters".

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