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Martin Posth

Automanager und China-Experte
in: Forum Loccum Nr.4/November 2007

Martin Posth ist der einzige deutsche Ehrenbürger Schanghais. Der 63-jährige frühere Automanager gilt hierzulande als gefragter Kenner Chinas und des asiatischen Kontinents.

1972 begann Martin Posth seine Karriere in der Automobilindustrie bei AUDI. Acht Jahre später war er Vorstandsmitglied und der jüngste Arbeitsdirektor in einem deutschen Großunternehmen. Von 1984 bis 1988 baute er Volkswagen Shanghai auf und übernahm 1993 als VW-Vorstand für fünf Jahre das Regional Headquarters des VW-Konzerns in Hongkong. 1998 schied Posth aus dem VW-Vorstand aus.

Als Anerkennung seiner Erfahrungen und Fähigkeiten wurde ihm 1993 durch die Stadt Shanghai die „Silver Magnolia“ verliehen und gleichzeitig wurde er zum Ehrenbürger dieser Stadt ernannt.

Auf die Frage nach den größten Problemen in der Zusammenarbeit mit China antwortete Posth einmal in einem Interview: „Der interkulturelle Dialog. Wenn man seinen Partner nicht ernst nimmt, und wirklich mit dem Herzen verhandelt, dann ist es zum Scheitern verurteilt. Sie brauchen Vertrauen und Respekt. Denn das Produkt bringen Sie nie in den Markt, wenn Sie nicht mit den Menschen arbeiten können.“

Geboren wurde Martin Posth 1944 in Berge an der Havel, reiste 1954 mit der Familie aus der DDR aus und wuchs in Berlin-Spandau auf. Er studierte Jura an den Universitäten Freiburg und Göttingen und promovierte 1977 an der FU Berlin.

Seit Februar 2000 ist Martin Posth Präsident des Asien-Pazifik-Forums in Berlin und seit September 2006 Vorsitzender des internationalen Beirates der MSM Mandarin Strategy Management Consulting in Düsseldorf und Hamburg.

Vom 14. bis 16. Dezember nahm Martin Posth an der Tagung „Chinas neue Rolle in der Welt“ teil; Thema der Podiumsrunde: „Gibt es deutsche China-Strategien?“.

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