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Jochen Vollmann

Arzt und Medizinethiker, Bochum
in: Forum Loccum Nr.1/Februar 2015

„Es gibt ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und das bedeutet auch auf ein selbstbestimmtes Sterben“, sagte der Arzt und Medizinethiker Jochen Vollmann in einem Interview. „Die kontroverse Frage ist“, so Vollmann weiter, „welche Formen der Entscheidung am Lebensende damit gemeint sind. Gegenwärtig wird die ärztlich assistierte Selbsttötung von Patienten mit schwerer Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung sowie unerträglichen Leiden diskutiert. Da bin ich der Meinung, dass Patienten in einer solchen ethischen Dilemma-Situation die Möglichkeit haben sollen, selbstbestimmt zu entscheiden und dass Ärztinnen und Ärzte bei klar definierten Voraussetzungen dabei helfen können dürfen“.

Jochen Vollmann ist Professor und Direktor des Instituts für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin an der Ruhr-Universität Bochum sowie Vorsitzender des Bochumer Zentrums für Medizinische Ethik. Vollmann baute eines der ersten klinischen Ethik-Komitees an einem Universitätsklinikum auf und hat viele Einrichtungen des Gesundheitswesens und klinische Ethik-Komitees beraten. Bekannt wurde er auch durch zahlreiche Veröffentlichungen und Beiträge zu Sterbebegleitung und Patientenselbstbestimmung.

Im April kommt Jochen Vollmann zur Loccumer Hospiz-Tagung. Sein Thema: „Dürfen Ärzte schwerkranken Patienten bei der Selbsttötung helfen?“

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