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Pfeil nach rechts "In Deutschland die Türkei von morgen planen": Dissident Can Dündar diskutierte in Hannover über die deutsch-türkischen Beziehungen



Am Rande der Veranstaltung entstand dieses Video. Darin kritisiert Can Dündar die polarisierende Politik Erdogans und versteht sie mit Blick auf die türkische Minderheit im Land auch als Gefahr für den inneren Frieden in Deutschland.

Vor über 500 Gästen diskutierte am 23. April in Hannover der türkische Journalist und Lew-Kopelew-Preisträger Can Dündar mit Stephan Schaede, dem Direktor der Evangelischen Akademie Loccum, über die deutsch-türkischen Beziehungen. Dündar kritisierte, dass die Bundesregierung die demokratischen Kräfte in der Türkei zu wenig unterstütze und ihre Machtmittel für positive Veränderungen in der Türkei zu wenig einsetze. Er richtete einen leidenschaftlichen Appell an alle türkischen Intellektuellen im deutschen Exil: "Wir sind eingeladen, von hier aus die Türkei von morgen zu planen."

Almanya’da iç barış Erdoğan tarafından tehdit edildi dedi Türk gazeteci Can Dündar.
Türkische Version des Videos / Türk sürümü: hier>

Eine Presse-Information zu dieser Veranstaltung sagt Ihnen mehr>

Presse-Fotos dazu gibt es hier>

Pfeil nach rechts Ausstellungseröffnung in den Räumen der Akademie


     ©Evangelische Akademie Loccum_FK
    Annette Karweck erläuterte ihre Bilder beim Rundgang durch die Ausstellung.

Am 3. Mai eröffnete die Künstlerin Annette Karweck eine Ausstellung ihrer Bilder unter dem Titel „Quotation and Creation“ (Zitat und Schöpfung). Der Ausstellungstitel bezieht sich einerseits auf bildliche Motive aus der Kunstgeschichte, die als in Ausschnitten gemalte Zitate aufgegriffen und andererseits durch die Erweiterung mit eigenen Fotografien und unter dem Einsatz von gedrehten Perspektiven zu einer neuen und anderen Bildaussage gelangen als das Ausgangsbild. Die Gemälde und Fotografien werden noch bis zum 29. Juni in der Galerie und den Fluren der Akademie zu sehen sein.

Den Ausstellungsflyer mit weiteren Informationen finden Sie hier>

Fotos von der Ausstellungseröffnung finden Sie hier:

- Annette Karweck erläuterte ihre Bilder beim Rundgang ... - Foto 1>
- Annette Karweck eröffnete ihre Ausstellung in der Galerie der Akademie - Foto 2>
- Annette Karweck bezieht sich mit ihren Bildern oft auf
   religiöse Motive der Kunstgeschichte - Foto 3>

Pfeil nach rechts TAGUNGEN IN KÜRZE   Pfeil nach oben

1830: 01. - 03. Juni 2018
Atommüll-Lager: Die große Suche ...
Endlagersuche, Zwischenlagerung und Öffentlichkeitsbeteiligung


Die Suche nach einem deutschen Atommüll-Lager hat begonnen: Geologische Daten aus dem ganzen Land werden zusammengetragen und infrage kommende Standorte vor Eingriffen geschützt. Welche Ergebnisse liegen vor und welche Schlüsse werden daraus gezogen? Die Herausforderung einer längerfristigen Zwischenlagerung wird bewusster. Wie steht es um die Entwicklung eines Konzeptes? Was ist aus gelungenen und gescheiterten Partizipationsprojekten für das aktuelle Verfahren zu lernen?

1831: 08. - 09. Juni 2018
Frankreich und Deutschland: Yin und Yang der EU-Reform?


   ©Evangelische Akademie Loccum_NB

Die deutsch-französische Partnerschaft ist – erst recht angesichts des Brexits – zentral für die Entwicklung der Europäischen Union. Doch war diese Partnerschaft immer wieder geprägt von unterschiedlichen Vorstellungen hinsichtlich der Wirtschafts-, Haushalts- und Geldpolitik. Können Frankreich und Deutschland trotz - oder gerade wegen – ihrer Verschiedenheit die dringenden Reformen der EU in diesen Bereichen voranbringen?

18123: 11. - 13. Juni 2018
Auf dem Weg zur "Kirche des gerechten Friedens"
Wie machen wir das konkret in Niedersachsen?


Wie können wir Friedenskirche werden? Diese Frage stellen sich im Grunde alle Evangelischen Kirchen, die sich in den letzten Jahren dem Leitbild des „Gerechten Friedens“ verpflichtet haben. Sie wollen einstehen für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen im Einklang mit der Schöpfung. Auch in Niedersachsen sind die Landeskirchen auf dem Weg zur „Kirche des gerechten Friedens“. Die Arbeitstagung, die an Friedensarbeit interessierte Akteure aus der niedersächsischen Zivilgesellschaft und den evangelischen Landeskirchen zusammenbringt, stellt die Frage, wie die friedensethischen Prinzipien dieses Leitbildes in der alltäglichen und praktischen Arbeit verankert werden können.

1832: 13. - 15. Juni 2018
In Zeiten erodierender Sicherheit
Zur Zukunft der konventionellen Rüstungskontrolle in Europa


Die NATO verlegt Panzerverbände nach Osteuropa. Russland führt an der Grenze zum Baltikum das großangelegte Manöver „Zapad 2017“ durch. Das Säbelrasseln zwischen Ost und West wird immer bedrohlicher. In dieser Situation könnte ein seit vielen Jahren vernachlässigtes Instrument der Diplomatie die Lage entspannen: die Rüstungskontrolle. Wie kann die Rüstungskontrolle in Europa wiederbelebt werden, um ein erneutes Wettrüsten nach dem Ende des kalten Krieges zu verhindern?

1833: 15. - 17. Juni 2018
Ganz schön holzig: Bäume, Buntstifte, Bilderbücher ...
Kinderakademie



   Die traditionelle Papierherstellung aus Holz wird auf der Tagung in Loccum ausprobiert.

Bäume sind toll zum Klettern und Schatten geben, und sie sind das Zuhause von vielen Tieren. Bäume sind aber auch unsere Holzlieferanten. Aus ihnen entsteht das Material für Bänke und Bollerwagen, für Buntstifte und auch Bücher. Damit der Wald weiter leben kann und alle, die darin wohnen, werden nicht alle Bäume gefällt und neue werden gepflanzt. Mehr davon erzählt uns der Förster auf einem Waldausflug. Und dann bauen wir Stege und Musikinstrumente, und wir schöpfen Papier für unsere eigenen Bücher.
Für Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren und ihre Familien.

1834: 15. - 17. Juni 2018
Kunst und protestantische Kirche während des Nationalsozialismus
Versuch einer kritischen Annäherung


   ©epd Monika Franck
   Das Hakenkreuz der umstrittenen Kirchenglocke aus Schweringen im Landkreis
   Nienburg wurde mittlerweile von Unbekannten entfernt.

Längst nicht alle evangelischen Kirchen haben ihre Kunstbestände, die während des Nationalsozialismus geschaffen wurden, erfasst und gedeutet. Das führt zu Unsicherheit im Umgang mit dieser Kunst. Mit Kunst- und Kulturbeauftragten der Kirchen und interdisziplinärer Expertise soll eine systematische Aufarbeitung angeregt werden: von der historischen und politischen Kontextualisierung über die Aufgabe einer angemessenen Deutung bis zur kritischen Einbettung dieser Kunst in die kirchliche Arbeit.

1835: 18. - 20. Juni 2018
Entfesselte Gewalt. Der Erste Weltkrieg, seine Entstehung und seine Folgen.
Eine Tagung für Schülerinnen und Schüler der SEK II


Das Ende des Ersten Weltkriegs jährt sich im November 2018 zum hundertsten Mal. Die Kriegsbegeisterung von damals erscheint heute unvorstellbar angesichts des Leides und der Verluste, welche dieser Krieg mit sich brachte. Wie konnte es zu solchen Gewaltexzessen und zum Einsatz neuer tödlicher Waffen kommen? Was bedeutete dieser Krieg für junge Menschen? Welche Lehren lassen sich heute noch aus ihm ziehen?

1837: 22. - 24. Juni 2018
Heilig, christlich, smart?
Digitale Kommunikation als kirchliche Herausforderung


   ©epd Jens Schulze

Im kirchlichen Bereich vollzieht sich Digitalisierung bislang eher zögerlich. Die Tagung untersucht den Stand der Dinge und fragt weiter: Welchen Beitrag leisten digitale Formate im Bereich der Verkündigung oder der Seelsorge? Wie können sie als Instrument für Meinungsbildung und Mitbestimmung genutzt werden? Wie können kirchliche Websites und Apps am besten auf Informations- und Servicebedürfnisse reagieren? Praxisbezogene Fragen kommen ebenso zum Zuge wie die theologische und medienethische Reflexion.


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Programme dieser Tagungen finden Sie i.d.R. im Tagungsarchiv>

1826: 02. bis 04. Mai
Erzählte Welt
Sinnstiftung in Zeiten kultureller und politischer Umbrüche


©Evangelische Akademie Loccum_FK

Die Referentinnen und Referenten der kulturpolitischen Tagung kamen aus unterschiedlichen
Disziplinen zur Erzählforschung in Loccum zusammen.

Vom 2. bis zum 4. Mai trafen sich fast 40 Teilnehmende zu einer kulturpolitischen Tagung in Loccum. In Zeiten kultureller und politischer Umbrüche gingen die Teilnehmenden der Frage nach, wie Konflikte, Kriege und Migrationsbewegungen zum Gegenstand von Erzählungen und Narrativen werden.
Die Tagungsreferentin Katharina Rennhak, Professorin für Englische Literaturwissenschaft an der Bergischen Universität in Wuppertal, wurde in diesem Zusammenhang vom Deutschlandfunk interviewt:

http://www.deutschlandfunk.de/tagung-erzaehlte-welt-in-loccum-wer-erzaehlt-praesentiert.691.de.html?dram:article_id=417019

1821: 09. bis 11. April
Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie mindern
Alternative Ansätze für die Alltagspraxis


©EAL Florian Kühl
Auf der Tagung zu Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie sprach auch Ministerin Dr. Carola Reimann vom  Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (in der Mitte). Links: Wolfram Beins vom Landesfachbeirat Psychiatrie Niedersachsen.  Rechts: Tagungsleiterin Dr. Monika C. M. Müller.

In Kooperation mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und dem Landesfachbeirat Psychiatrie Niedersachsen fand vom 9. bis 11. April eine Tagung unter dem Titel „Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie mindern“ statt.  Etwa 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen ins Gespräch, um einen Handlungskatalog praxistauglicher zwangsmindernder Behandlungen in der Psychiatrie zusammenzutragen. Über die Tagung berichtete der Evangelischen Pressedienst mit einer Meldung:

Niedersachsen will Zwangsmaßnahmen reduzieren > mehr >

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung veröffentlichte während der Tagung diese Presse-Information:

https://www.ms.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/weniger-zwang-mehr-hilfe--niedersachsen-prueft-neue-wege-in-der-psychiatrie-163301.html

1809: 09. bis 11. Februar
Die gemeinsame Agrarpolitik im künftigen Europa: Was und wie viel gemeinsam?
Loccumer Landwirtschaftstagung 2018


©EAL Mia Kaluza
Auf der Landwirtschaftstagung in Loccum sprach der Präsident des Landvolkes Niedersachsen, Albert Schulte to Brinke zur Frage, wie die Landwirtschaft die anstehenden Aufgaben vor dem Hintergrund der Gemeinsamen Agrarpolitik in den nächsten Jahren bewältigen kann.

Vom 09. bis 11. Februar 2018 kamen in Loccum 130 Teilnehmer aus Politik, Verbänden, Wissenschaft und Landwirtschaft zur traditionsreichen Loccumer Landwirtschaftstagung zusammen. Auf der Tagung wurden die aktuellen Überlegungen der Europäische Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 diskutiert. Daraus ging ein Bericht von Dr. Ludger Schulze Pals, Chefredakteur der renommierten Fachzeitschrift Top Agrar, hervor:

Vorschlag für EU-Agrarpolitik nach 2020: Brauchbarer Entwurf oder Flickwerk?
https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Vorschlag-fuer-EU-Agrarpolitik-nach-2020-Brauchbarer-Entwurf-oder-Flickwerk-9048540.html


©EAL Mia Kaluza
Zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik auf europäischer Ebene referierte Martin Häusling, MdEP, agrarpolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen.

Als weiterführende Lektüre zur Landwirtschaftstagung ist auch das aktuell erschienene Loccumer Protokoll der Loccumer Landwirtschaftstagung 2017 zu empfehlen. Sie können es hier bestellen:
http://www.loccum.de/protokoll/inhalt/inh1713.html

1807: 02. - 04. Februar 2018
Neue Entspannungspolitik?
Die Kirchen als friedenspolitische Akteure im Ukraine-Russland Konflikt?
Studientag 2018 der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD


©Dieter Junker
Podium auf der friedenspolitischen Tagung in Loccum mit Vertretern der russischen und ukrainischen Kirchen.

Vom 2. bis 4. Februar fand in Loccum eine Studientagung mit 80 Teilnehmenden unter dem Titel „Neue Entspannungspolitik – Die Kirchen als friedenspolitische Akteure im Ukraine-Russland-Konflikt“ statt. Im Zentrum stand die Frage, wie der nun schon seit annähernd vier Jahren andauernde Krieg in der Ost-Ukraine deeskaliert werden kann, ob es Möglichkeiten der Entspannung und Versöhnung gibt, vor allem aber auch, welche Rolle die Kirchen dabei spielen oder spielen können.

Aus der Tagung gingen zwei Berichte des Evangelischen Pressedienstes hervor:

>Renke Brahms: 'Kirchen könnten Ukraine-Konflikt entschärfen' - mehr >

>Kirchenkonflikt in der Ukraine: "Schlüssel in Moskau" - mehr >

Die Journalistin Brigitte Lehnhoff berichtete auf NDR Info über die Tagung unter dem Titel "Kirchen und der Russland-Ukraine-Konflikt":


In der Zeitschrift Christ in der Gegenwart berichtete Frau Lehnhoff unter dem Titel "Mit Bonhoeffer und Barth den Ukraine-Konflikt lösen" über die Tagung:
https://www.herder.de/cig/cig-ausgaben/archiv/2018/7-2018/mit-bonhoeffer-und-barth-den-ukraine-konflikt-loesen/


Die „Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD“ veröffentlichte auf ihrer Website eine Presse-Information zur friedenspolitischen Tagung in Loccum

http://www.evangelische-friedensarbeit.de/artikel/2018/kirchen-koennen-fuer-entschaerfung-des-russland-ukraine-konflikts-einen-beitrag-leisten

Weitere, ältere Rückblicke finden Sie hier>

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Pfeil nach rechts 02.März 2018
Erinnerung an ehemalige Synagoge in Rehburg


©EAL Nils Bäßler
Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne (Zweiter von links) im Gespräch mit Ingrid Wettberg, Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannovers (ganz rechts) und Schülern der Wilhelm-Busch-Schule in Rehburg. Simone Schad-Smith (in der Mitte) moderierte die Veranstaltung.


Simone Schad-Smith, Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Loccum, moderierte anlässlich einer Stolperschwellen-Verlegung vor der ehemaligen Synagoge in Rehburg eine  Diskussion mit Schülern, Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Ingrid Wettberg, Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover.

Ein TV-Beitrag des NDR berichtete ausführlich über das Ereignis:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Stolperschwelle-erinnert-an-juedische-Gemeinde,hallonds42916.html


©EAL Nils Bäßler
Die neu verlegte Stolperschwelle vor der ehemaligen Synagoge in Rehburg.

Neues Halbjahres-Programm der Evangelischen Akademie
(Jan. bis Juni 2018)
Pfeil nach rechts Halbjahresprogramm 2018/1 anfordern per e-mail >
Pfeil nach rechts Halbjahresprogramm 2018/1 als pdf > (2,5 MB)
Pfeil nach rechts Halbjahresprogramm 2018/1 als html-Seite >

  

    © Marco Wagner

Vorwort Halbjahresprogramm 2018-1:

Liebe Freundinnen und Freunde der Evangelischen Akademie Loccum

„Der Krieg simplifiziert …, er barbarisiert … er ist ein Winterschlaf der Kultur“, meinte Friedrich Nietzsche. Die Evangelische Akademie hat eine gute Tradition, deutliche Weckrufe gegen diesen Winterschlaf zu platzieren. So hat unser Programm in letzter Zeit akute Kriege und Krisenherde auf der ganzen Welt in den Blick genommen.

Aber was ist mit den schwelenden Konflikten mitten in Europa? Der Westbalkan! Im ersten Halbjahr 2018 rufen wir die Frage auf, wie dort die Europäische Union, wie Deutschland zum Abbau besorgniserregender Spannungen beitragen kann. Auch das zu stark vernachlässigte Thema der Rüstungskontrolle in Europa greifen wir wieder auf.

Religionen werden heute oft als Konfliktfaktoren identifiziert. Ihnen wird aber auch zugeschrieben, zur Konfliktlösung beitragen zu können. Vor diesem Hintergrund fragen wir nach der politischen Rolle von Kirchen im Russland-Ukraine Konflikt. Ein heftiges Lehrstück in dieser religionspolitischen Frage stellt der 30jährige Krieg dar, der 2018 vor 400 Jahren ausgebrochen sein wird. Während einer internationalen Tagung wird gefragt, inwiefern dieser Krieg als Analysefolie für aktuelle Konflikte und Friedensbemühungen dienen kann.

Konfliktprävention beginnt im eigenen Land, im Kern von Europa. Deshalb diskutieren wir auf einer Tagung, wie Frankreich und Deutschland innen- wie außenpolitisch an einer Perspektive arbeiten können, die der antiken Gründungsurkunde Europas Ehre macht. Dort heißt es: „Kein Heil liegt im Krieg, den Frieden verlangen wir alle“ (Vergil, Aeneis).

Ich freue mich auf Ihr Kommen! Seien Sie herzlich eingeladen, sich an unserer Arbeit für den Frieden zu beteiligen. Denn nicht der Krieg ist revolutionär, der Frieden ist revolutionär.

Ihr Stephan Schaede, Akademiedirektor

Pfeil nach rechts Website "Junge Akademie Loccum"

Junge Akademie Loccum

Im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres hat Sandra Etzold für die Akademie eine Website "Junge Akademie Loccum" erstellt. Die Website richtet sich in erster Linie an Jugendliche sowie an Kinder und ihre Eltern mit Informationen zu den Tagungsangeboten der Akademie für junge Menschen; das sind Kinderakademien sowie Schüler- und Jugendtagungen.

Pfeil nach rechts www.junge-akademie-loccum.de >

Praktika in Loccum
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Loccum - Wo sonst!

Die Evangelische Akademie Loccum ist eine Einrichtung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
E.-luth. Landeskirche Hannovers



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