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"24h-Freiraum" - ein Kirchenexperiment: 
Sprengel Hannover und Evangelische Akademie Loccum verschenken Zeit für Ideen

Petra Bahr & Stephan Schaede


©F.Gartmann

Landessuperintendentin Dr. Petra Bahr (links) und Akademiedirektor Dr. Stephan Schaede wollen kirchlichen Gruppen mit der Aktion "24h-Zeitraum" ein Experimentierfeld für gute Ideen bieten.


Im Rahmen des landeskirchlichen Themenjahres „Zeit für Freiräume 2019“ bieten die Evangelische Akademie Loccum und der Sprengel Hannover kirchlichen Gruppen und Teams einen Freiraum zur Ausarbeitung einer Idee oder eines Vorhabens: etwas, das die Kirche oder ihre Einrichtungen, ihre Theologie, die Kirchenmusik, den Gemeinde-Kindergarten voranbringt oder auf den Kopf stellt. Im Kirchen-Experiment „24h-Freiraum“ erhalten bis zu 12 Personen kostenfreie Unterkunft und Verpflegung, um sich gemeinsam 24 Stunden lang mit einem selbst gewählten Thema auseinander- setzen können.

Die vollständige Presse-Information finden Sie als pdf hier>

Die vollständige Ausschreibung zu „24h Freiraum“ finden Sie als pdf hier>

Das Programm für das erste Halbjahr 2019


 ©Marco Wagner

2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer. Mauern sind schwierig. Sie hegen ein und schützen, konzentrieren. Vor allem aber grenzen sie aus oder sperren ein, zerteilen gar eine Nation. An der evangelischen Akademie kann man auch im ersten Halbjahr 2019 in Klausur gehen und Mauern überwinden oder den Bau neuer Mauern kritisch überdenken. Dabei kann es um ganz reale und symbolische sowie mentale Mauern gehen. Unser Programm im ersten Halbjahr 2019: Kommen Sie und wirken Sie mit!

Alle noch kommenden Tagungen des Programms (als html-Seite) finden Sie hier>
Das Programm-Heft als PDF (ca, 1,9 MB) finden Sie hier>
Das Programm-Heft als Broschüre bestellen Sie per e-mail hier>

18147:  12. November 2018 in Hannover:
Säkularer Staat - viele Religionen
Michael Heinig und Wolfgang Thierse im Gespräch


 

Das religionsfreundliche Staatsmodell in Deutschland steht aktuell von verschiedenen Seiten unter Druck. Darin waren sich am 12. November bei einer Podiumsdiskussion im Literaturhaus Hannover Wolfgang Thierse -der ehemalige Präsident des Deutschen Bundestages-  und Michael Heinig -Professor für Kirchenrecht in Göttingen- sehr einig. Unter dem Titel „Säkularer Staat – viele Religionen“ waren beide von der Evangelischen Akademie Loccum zu einem religionspolitischen Gespräch eingeladen worden, um über das Verhältnis des Staates zur Religion in einer immer pluralistischer werdenden Gesellschaft zu debattieren. Dabei nahmen der engagierte Katholik Thierse und der profilierte Protestant Heinig jedoch sehr unterschiedliche Aspekte des Themas in den Blick.

Weitere Informationen finden Sie hier> in der Presse-Information (pdf)

Weitere Fotos zur Auswahl finden Sie hier>


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1910: 26. - 27. Februar 2019
Mehr Gesundheit wagen

Gesundheitsregionen als Zukunftstreiber für Lebensqualität, gute Arbeit und nachhaltiges Wachstum?

Tagung 1910


Die Schnittstellenprobleme zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, zwischen Kranken- und Pflegeversicherung und die Finanzierungssituation beider Systeme erschweren die Gesundheitsversorgung. Aufgrund dieser Probleme werden die wirtschaftlichen Potenziale des Gesundheitssektors  nicht gut erschlossen. Wie können die Akteure aus Gesundheitssystem, Wirtschaft und Politik regional zusammenarbeiten, um institutionelle Grenzen zu überwinden, die Versorgung zu verbessern und die Wirtschaftsdynamik zu steigern?


1912: 12. - 13. März 2019
Von Maps und Games - Die Zukunft des Spendens

18. Fundraisingtagung in Kooperation mit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

Tagung 1912


Was macht Zukunftsfähigkeit aus? Wie geschieht Veränderung? Welches Wissen und welche Techniken sind unabdingbar für gelingendes kirchliches Fundraising? Wie weit helfen Kenntnisse über limbische Profile? Ist Gaming im Non-Profit-Sektor eine Möglichkeit Spender zu erreichen? Diese Fragen werden gemeinsam mit Expertinnen und Experten auf der Fundraising-Tagung diskutiert.


19115: 13. - 14. März 2019
Subsidiarität in der Familienpolitik

Auf der Suche nach einem neuen Gleichgewicht

Tagung 19115


Familienpolitik war in der Bundesrepublik Deutschland lange Zeit auf das Modell des verheirateten (meist männlichen) Alleinverdieners ausgerichtet. Der gesellschaftliche Wertewandel und die stärkere Orientierung von Frauen an der Erwerbstätigkeit führten zu einer „Erosion der Familie“. Welche Familienpolitik brauchen wir, damit Menschen ihre Kinderwünsche realisieren und Familie leben können? Wie muss hierfür das Verhältnis von Familie, Gesellschaft und Staat neu austariert werden?
Workshop für Fachleute der Familienpolitik.


1914: 18. - 20. März 2019
Was vom Tage(n) übrig bleibt:

Begleitende Lehrkräftefortbildung entwickeln

Tagung 1914


Schulen können ihren umfangreichen Bildungs- und Erziehungsauftrag vor allem dann gut gestalten, wenn sie durch passgenaue begleitende Fortbildung im Kollegium eine dynamische Balance von Veränderungsimpulsen und bewährtem Unterrichtsverhalten, von realistischer Einschätzung und idealistischem Engagement finden. Was macht eine in diesem Sinne begleitende Lehrkräftefortbildung aus? Wie und wo wird sie schon realisiert? Welche schulischen Fortbildungskonzepte setzt sie voraus?


1915: 20. - 22. März 2019
Übergriffig. Zum Umgang mit Gewalt gegen Pflegekräfte

Loccumer Pflegeethik-Tagung für angehende Altenpflegekräfte

Tagung 1915


Selten wird wahrgenommen, dass auch Pflegekräfte von Übergriffen in der Altenpflege betroffen sind. Die Ursachen hierfür können in einer Erkrankung der Pflegebedürftigen oder einem angespannten Klima in der Einrichtung liegen. Ausgehend von Alltagssituationen analysieren die Teilnehmenden das Phänomen, auch vor dem Hintergrund organisationsethischer Gesichtspunkte. Interaktiv entwickeln sie Handlungsmöglichkeiten und diskutieren mit Experten Voraussetzungen für eine gute Altenpflegepraxis.


1916: 25. - 27. März 2019
Schöngeistlich? - Predigt als Literatur


Tagung 1916

In den letzten Jahrzehnten hat sich zwischen Predigt und Literatur ein inniges Verhältnis entwickelt. Literarische Texte werden in Predigten zitiert und für die religiöse Rede fruchtbar gemacht. Zwischen Erzählpredigten und Predigtslam sind aber auch die literarischen Ambitionen der Predigenden selbst gestiegen. Welche Typen der Predigtsprache lassen sich in literaturwissenschaftlicher Hinsicht unterscheiden? Welche sprachästhetischen Formen nimmt dabei die theologische Argumentation an?

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1902: 08. bis 10. Jan. 2019
Psychisch kranken Kindern und Jugendlichen wirksamer helfen

Optionen zu einer besseren Koordination und Vernetzung

Ministerin Carola Reimann


©Evangelische Akademie Loccum_FK

Auch Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, diskutierte mit den Tagungsteilnehmenden in Loccum darüber, wie man psychisch kranken Kindern und Jugendlichen besser helfen kann.


Kinder und Jugendliche mit massiven Schwierigkeiten brauchen komplexe Hilfen aus unterschiedlichen Systemen.
Gerade sie laufen jedoch Gefahr, durch unklare Zuständigkeiten oder unzureichende Koordination der Hilfen durchs Netz zu fallen.
Um diese Situation zu verbessern, machte sich die Tagung vom 8. bis 10. Januar zur Aufgabe, ein „Dialog der Systeme“ zu arrangieren.
In Kooperation mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, dem Landesfachbeirat Psychiatrie Niedersachsen, dem Niedersächsischer Landkreistag und dem Niedersächsischer Städtetag kamen so über 125 Tagungsteilnehmende aus den unterschiedlichen Fachdisziplinen sowie Institutionen zusammen und diskutierten zum Thema.
Einig war man sich darüber, dass die Versäulung von Leistungen durch die Bestimmungen in einzelnen Gesetzbüchern überwunden werden muss. „Vom Kind und der Familie aus denken, nicht von den Institutionen“ war auf der Tagung Konsens. Um das Problem zu lösen braucht es aber umfassendere gesetzliche Reformen auch auf Bundesebene.

1872: 30. Nov. bis 02. Dez. 2018
Finn und Frieda, gemeinsam durch dick und dünn

Literatur-Kinderakademie mit dem Autor Martin Klein

Autor Martin Klein


©Evangelische Akademie Loccum_FK

Der Autor Martin Klein las während der Literatur-Kinderakademie aus seinen Büchern vor.


Alle Jahre wieder findet am ersten Adventswochenende eine Literatur-Kinderakademie statt. In diesem Jahr ging es um das Thema Freundschaft. 60 Kinder, ihre Eltern und Großeltern nahmen daran teil, und alle hatten eine Menge Erfahrungen, Ideen und Wünsche zu diesem Thema mitgebracht. Ein Höhepunkt der Kinderakademie waren die Lesung und das Gespräch mit dem Autor Martin Klein. Er brachte den Kindern unter anderem seine Finn-und-Frieda-Reihe nahe, erzählte, auf welch verschlungenen Wegen er zu seinem jetzigen Beruf kam und auch, welche Verbindungen es zwischen dem Thema Freundschaft und Ginkgobaumblättern gibt. Nach der Lesung gab es verschiedene Möglichkeiten, sich weiter mit Freundschaft zu befassen: Einige Kindern und Erwachsene wurden wie Martin Klein zu Autorinnen und Autoren und schrieben spannende Geschichten. Andere drehten Filme, unter anderem einen Krimi, der ohne Freundschaft kein gutes Ende gefunden hätte. Wieder andere wurden zu Schauspielern und zeigten in ihrer Theaterpremiere, welche Auswirkungen Freundschaft am königlichen Hofe haben kann. In der Kunstwerkstatt wurden Leporellos und Bücher gestaltet, die wahre Freundschaftsschätze sind.
Und die Gruppe der Radioreporter führte ein
Interview mit Martin Klein und das ist hier nachzuhören:



1872_Kinderakademie_1


©Evangelische Akademie Loccum_FK

In der diesjährigen Literatur-Kinderakademie drehte sich alles um Freundschaft - hier die Aufführung eines Theaterstückes.


Alles, was in den Gruppenangeboten entstand, wurde am Vormittag des ersten Advent mit wie viel Energie, Fantasie, Freude und Ausdauer präsentiert.

Übrigens hatte die ganze Kinderakademie die Atmosphäre eines großen Freundschaftstreffens: Fast alle Familien hatten sich zum wiederholten Mal zu einer Literatur-Kinderakademie in der Akademie eingefunden – nicht zuletzt auch deshalb, um Freundinnen und Freunde wieder zu treffen, die sie einst in Loccum kennen gelernt hatten – ein Zeichen dafür, wie wichtig Freundschaft ist, egal ob 8 Jahre alt oder 80!
1872_Kinderakademie_2


©Evangelische Akademie Loccum_FK

Mit viel Energie, Fantasie, Freude und Ausdauer beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema Freundschaft. In der Kunstwerkstatt wurden Leporellos und Bücher gestaltet.

1856: 19. bis 20. September 2018
Unzufriedenheit in Deutschland trotz Wirtschaftsboom und Wohlfahrtsstaat?

Prof. Dr. Stefan Liebig


©Evangelische Akademie Loccum_FK

Auf der Tagung referierten Experten aus ganz Deutschland zum Thema. So auch Prof. Dr. Stefan Liebig, Direktor des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und wissenschaftliches Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung DIW in Berlin sowie Professor für Soziologie, soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse an der Universität Bielefeld.

Warum gibt es in Deutschland verstärkt Anzeichen für eine Unzufriedenheit, obwohl die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt boomen und der Sozialstaat – allemal im internationalen Vergleich – erhebliche Leistungen vollbringt. Dieser Frage gingen auf der Tagung, die die Evangelische Akademie Loccum gemeinsam mit der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt veranstaltete, Expertinnen und Experten aus Sozialwissenschaften und Praxis nach.

Dabei zeigte sich ein durchaus komplexes Bild: Viele Indikatoren der Lebens- und Demokratiezufriedenheit haben in den letzten Jahren sogar zugenommen. Auch scheint die Sorge bezüglich der Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes zurückgegangen zu sein, die Verunsicherung bezüglich der Folgen der Globalisierung in ihren vielfältigen Facetten scheint jedoch ausgeprägt. So war auch die Frage, ob Modernisierungsverlierer oder –skeptiker verstärkt populisitsche Parteien wählen, umstritten. Doch sind in diesem Kontext sozio-ökonomische Daten durchaus von Aussagekraft,  insbesondere wenn man sie mit Haltungs- und Einstellungsfragen kombiniert, wie es in der Milieuforschung üblich ist.

Anlässlich der Tagung sendete NDR Info ein Forum, das Sie hier anhören können:
https://www.ndr.de/info/sendungen/das_forum/Das-Forum,sendung815042.html

 

Lengfeld, Lange, Groh-Samberg
©Evangelische Akademie Loccum_FK

Referenten auf der Tagung: Prof. Dr. Holger Lengfeld (links), Professor für Soziologie an der Universität Leipzig und Research Fellow am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW in Berlin. Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg (rechts) ist Dekan der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) und Professor im Arbeitsbereich Ungleichheitsdynamiken in Wohlfahrtsgesellschaften des SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen. Bildmitte: Tagungsleiter Dr. Joachim Lange.

Die Präsentationen einiger Vorträge der Tagung finden sie hier:

- Prof. Dr. Stefan Liebig, Unzufriedenheit in Deutschland trotz Wirtschaftsboom und Wohlfahrtsstaat: Was wissen wir? pdf >

- Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg, Ungleichheitsdynamiken und die Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts pdf >

- Prof. Dr. Holger Lengfeld, Abstiegsangst in Deutschland: Hilft Sozialpolitik gegen Rechtspopulismus? pdf >

- Prof. Dr. Jürgen Aring, Erosion sozialer/ regionaler Milieus: Auswirkungen auf Lebenslagen und Partizipationin Ost & West und Stadt & Land pdf >

- Dr. Robert Vehrkamp, Partizipationsdefizite als Herausforderung für die Demokratie? pdf >



Prof. Dr. Jürgen Aring
©Evangelische Akademie Loccum_FK

Prof. Dr. Jürgen Aring bei seinem Vortrag in Loccum. Er ist seit 2015 Vorstand des vhw Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung in Berlin.


1852: 03. bis 05. September 2018
Vom nationalen Aktionsprogramm zu einer Agenda für Niedersachsen
Bildung für nachhaltige Entwicklung

GH Tonne


   ©Evangelische Akademie Loccum_FK

   Der niedersächsische Kultusminister Grant-Hendrik Tonne
   im Gespräch mit Teilnehmenden auf der Tagung in Loccum.


130 Teilnehmende aus Schulen und außerschulischen Lernorten der Umweltbildung und des globalen Lernens in Niedersachsen kamen vom 3.bis 5. September  2018 an die Evangelische Akademie Loccum, um Empfehlungen zu erarbeiten, wie der Nationale Aktionsplan für nachhaltige Entwicklung in ein Landesprogramm BNE umgesetzt werden kann. Der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, Dr. Roland Bernecker, lobte die gute Verankerung der BNE im niedersächsischen Bildungsnetzwerk und ermutigte die Akteure, in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen, BNE noch breiter und verbindlicher zu implementieren. Wie wichtig dabei auch die Perspektive auf die Zusammenarbeit mit dem globalen Süden ist, stellte die indische Menschenrechtsaktivistin Ruby Hembrom vor. Kultusminister Grant-Hendrik Tonne kam am 5. September, um mit den Teilnehmenden die in der Tagung erarbeiteten Vorschläge und Perspektiven für BNE in Niedersachsen zu diskutieren.


Ruby Hembrom


   ©Evangelische Akademie Loccum_FK

   Die Menschenrechtsaktivistin Ruby Hembrom reiste aus Indien an,
   um den eröffnenden Vortrag zu halten.


Dr. Bernecker
   ©Evangelische Akademie Loccum_FK

   Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission,
   sprach auf der Tagung über Impulse, die die UNESCO-Kommission
   im Hinblick auf Bildung für nachhaltige Entwicklung gibt.

31. August bis 1. September 2018
Auf dem Weg zu einem neuen evangelischen Eheverständnis

Dr. Gorski
©Evangelische Akademie Loccum_FK

Auf der Tagung referierte auch der Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD,
Dr. Horst Gorski, zum evangelischen Eheverständnis.

Die Evangelische Akademie Loccum und der Bischofsrat der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers initiierten vom 31. August bis 1. September eine Tagung, um einen Beitrag zu einem neuen evangelischen Eheverständnis zu leisten. Hintergrund war die im Sommer 2017 vom Deutschen Bundestag mehrheitlich beschlossene "Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts" und die unterschiedlichen Positionen evangelischer Landeskirchen zu diesem Thema. Folgende Fragen wurden von zirka 50 Fachtheolog/innen, Synodalen, Geistlichen in Gemeinden und mit kirchenleitender Verantwortung aus dem Raum der EKD-Gliedkirchen diskutiert: Wie wird zurzeit die Ehe christlich gesehen und in der protestantischen Landschaft verstanden? Welche Veränderungsdynamiken hat es im evangelischen Eheverständnis gegeben, was ergibt sich aus einer gegenwärtigen Lektüre biblischer Texte für die Lebensform Ehe und wie kann also die Ehe als evangelisch gedeutete Lebensform beschrieben werden? Ist die Trauung Segen oder mehr als ein Segen und wie kann die Ehe in der klassischen Dialektik von weltlich Ding und heiligem Stand kirchenrechtlich und dann auch theologisch gedeutet werden?

 

Podium: de Vries et alii
©Evangelische Akademie Loccum_FK

Auf dem Podium diskutierten unter anderem (v.l.n.r.): Dr. Horst Gorski, Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD; Prof. Dr. Reiner Anselm, Systematische Theologie, LMU München; Akademiedirektor Dr. Stephan Schaede; OKRn Ellen Radtke, Studienleiterin, Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie, Hannover; Vizepräsident des Landeskirchenamtes Arend de Vries, Hannover.


NDRInfo und Deutschlandfunk berichteten über die Tagung:

Tagung in Loccum über Eheverständnis
https://www.ndr.de/info/podcast3014.html

Weltlich Ding, heiliger Stand, perfektes Event
https://www.deutschlandfunk.de/ehe-weltlich-ding-heiliger-stand-perfektes-event.886.de.html?dram:article_id=426852

Aus der Tagung ging auch ein Bericht des Evangelischen Pressedienstes hervor:
Hannoversche Landeskirche will Bild der Ehe vertiefen mehr >

Programme weiterer vergangener Tagungen finden Sie im Tagungsarchiv>
Weitere, ältere Rückblicke finden Sie in der Rubrik Rückblicke>

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Pfeil nach rechts 23. 04. 2018
"In Deutschland die Türkei von morgen planen": Dissident Can Dündar diskutierte in Hannover über die deutsch-türkischen Beziehungen



Am Rande der Veranstaltung entstand dieses Video. Darin kritisiert Can Dündar die polarisierende Politik Erdogans und versteht sie mit Blick auf die türkische Minderheit im Land auch als Gefahr für den inneren Frieden in Deutschland.

Vor über 500 Gästen diskutierte am 23. April in Hannover der türkische Journalist und Lew-Kopelew-Preisträger Can Dündar mit Stephan Schaede, dem Direktor der Evangelischen Akademie Loccum, über die deutsch-türkischen Beziehungen. Dündar kritisierte, dass die Bundesregierung die demokratischen Kräfte in der Türkei zu wenig unterstütze und ihre Machtmittel für positive Veränderungen in der Türkei zu wenig einsetze. Er richtete einen leidenschaftlichen Appell an alle türkischen Intellektuellen im deutschen Exil: "Wir sind eingeladen, von hier aus die Türkei von morgen zu planen."

Almanya’da iç barış Erdoğan tarafından tehdit edildi dedi Türk gazeteci Can Dündar.
Türkische Version des Videos / Türk sürümü: hier>

Eine Presse-Information zu dieser Veranstaltung sagt Ihnen mehr>

Presse-Fotos dazu gibt es hier>


Pfeil nach rechts 02.März 2018
Erinnerung an ehemalige Synagoge in Rehburg


©EAL Nils Bäßler

Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne (Zweiter von links) im Gespräch mit Ingrid Wettberg, Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannovers (ganz rechts) und Schülern der Wilhelm-Busch-Schule in Rehburg. Simone Schad-Smith (in der Mitte) moderierte die Veranstaltung.


Simone Schad-Smith, Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Loccum, moderierte anlässlich einer Stolperschwellen-Verlegung vor der ehemaligen Synagoge in Rehburg eine Diskussion mit Schülern, Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Ingrid Wettberg, Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover.

Ein TV-Beitrag des NDR berichtete ausführlich über das Ereignis:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Stolperschwelle-erinnert-an-juedische-Gemeinde,hallonds42916.html


©EAL Nils Bäßler

Die neu verlegte Stolperschwelle vor der ehemaligen Synagoge in Rehburg.

Weitere Informationen unter: https://www.stolpersteine-rehburgloccum.de/

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