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18. bis 20. Januar 2002
Öffentlichkeit und Erfahrung an der Schwelle zum 21. Jahrhundert
Programm der Tagung
Die Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 01/02
Alexander Kluge |
Woher beziehen Menschen ihr Selbstbewusstsein? Was veranlasst Menschen, ihren Erfahrungen zu trauen? Wie produziert sich Autonomie im Einzelnen?
Das waren Fragen, die am Beginn einer fruchtbaren dreißigjährigen Zusammenarbeit zwischen Alexander Kluge und Oskar Negt standen, die im Oktober 2001 unter dem Titel "Der unterschätzte Mensch" eine zweibändige gemeinsame Philosophie vorlegten. Einer vielströmigen und konsequenten Durchbildung von Fragestellungen zum Bereich Öffentlichkeit und Erfahrung entspricht die Offenheit und breite Anschlussfähigkeit vieler ihrer Gedanken und Beobachtungen. Wie erhellend und wie fruchtbar dieses Denken sein kann, welche Instrumente der Analyse greifen und welche Auswege sich aus der Macht scheinbar unauflösbarer Zusammenhänge ergeben, wurde auf der Tagung erörtert.
OTON: Ausschnitte aus der Tagung
"Was ein Mensch ist, nach Ing. Schäfer"
gelesen von Alexander Kluge (4:15 min)
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"Kommentar zu Anna Karenina"
gelesen von Rainer Stollmann, Bremen (5:07 min)
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"Die unversöhnliche Trauer der Alcina"
gelesen von Alexander Kluge (6.40 min)
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"Das Prinzip der Oper"
gelesen von Rainer Stollmann, Bremen (7:17 min)
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Alexander Kluge im Gespräch mit dem Opernregisseur Peter Konwitschny über die Oper als "Kraftwerk der Gefühle" (l.) und mit Oskar Negt und Peter Konwitschny.
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