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Texte & Materialien > Naturwissenschaft & Umwelt > Clausthaler Gespräche

Clausthaler Gespräch 3

Der Emissionshandel in der zweiten Handelsperiode:
Welche Bedingungen schafft der NAP II ?

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 18. Mai 2006
In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Klima- und Energieökonomik am Clausthaler Umwelttechnik-Institut

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Bereits das erste offizielle Handelsjahr für Emissionszertifikate sorgte für vehemente Diskussionen: so insbesondere um die von den EVU vorgenommene Einrechnung der aktuellen Handelspreise für die zuvor gratis zugeteilten Emissionsberechtigungen in den Strompreis; aber auch die vermeintlich vorteilhaftere Zuteilung in anderen europäischen Mitgliedstaaten sorgte für Gesprächsstoff. Vor diesem Hintergrund kam es im Zuge der Ausgestaltung des zweiten Allokationsplanes zu einer politischen Einigung darüber, dass den Sektoren Energieversorgung und Industrie zukünftig unterschiedliche Minderungsverpflichtungen auferlegt werden.

Welche Rahmenbedingungen schafft der neue Allokationsplan? Kann und sollte wirtschaftliches Wachstum bei der Zuteilung berücksichtigt werden? Können Windfall-Profits zukünftig vermieden werden? Was bringen unterschiedliche Minderungsziele für Energie und Industrie? Wie sinnvoll kann eine Versteigerung der Emissionsberechtigungen sein? Diese und weitere Fragen sollen direkt von Vertretern der betroffenen Industrien mit Vertretern aus der Politik diskutiert und Anforderungen an die Politik formuliert werden.

Geboten werden aktuellste Informationen aus erster Hand, von Seiten der Industrie wie von Seiten der Politik.

Wir danken der Mineralöl-Raffinerie Dollbergen GmbH für die freundliche Unterstützung!

Dr. Andreas Dally, Studienleiter, Evangelische Akademie Loccum
Prof. Dr. Bernd Heins, CUTEC-Institut GmbH, Clausthal-Zellerfeld

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Begrüßung und Einführung ins Thema
Prof. Dr. Bernd Heins, Abteilungsleiter "Nachhaltigkeitsmanagement", CUTEC-Institut, Clausthal

Maßgaben der Politik
MinR Franzjosef Schafhausen, Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit, Arbeitsstab "Umwelt und Verkehr", Berlin

Aktueller Stand zur Ausgestaltung des zweiten Allokationsplanes
Anforderungen an den NAP II: Lesson learned?
Rüdiger Schweer, Referatsleiter Klimaschutz und energiebedingte Umweltpolitik
Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlicher Raum und Verbraucherschutz, Wiesbaden

Position der chemischen Industrie zur Ausgestaltung des zweiten nationalen Allokationsplanes
Dr. Jörg Rothermel, Geschäftsführer der Fachvereinigung organische Chemie im VCI, Frankfurt a. M.

Positionen der Stahlindustrie zur Ausgestaltung des zweiten nationalen Allokationsplans Dipl.-Geol. Jens Traupe, Konzernbeauftragter Umweltschutz der Salzgitter AG, Salzgitter

Podiumsdiskussion
Moderation: Dr. Andreas Dally, Evangelische Akademie Loccum

Resümee und Ausblick: Prof. Dr. Bernd Heins, CUTEC-Institut

 

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