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04/01: Die Zukunft des ländlichen Raums in Niedersachsen
Loccumer Landwirtschaftstagung 2001

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 9. bis 11. Februar 2001

Pfeil nach rechts Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 04/01
Pfeil nach rechts Texte & Materialien zur Tagung

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Kommt man auf ländliche Räume zu sprechen, so gibt es eine große gesellschaftliche Übereinstimmung: Wir alle wollen ländliche Räume, die ökonomisch, ökologisch, sozial und kulturell intakt sind und in denen das Leben lebenswert ist und bleibt.

Das Land verändert sich jedoch: Der Strukturwandel in der Landwirtschaft geht unvermindert weiter. Globalisierungs- und Regionalisierungstendenzen begünstigen zum einen die Aufgabe von Höfen, zum anderen aber auch die Neuansiedlung von Betrieben.

Gefragt ist vor diesem Hintergrund viel regionale Eigeninitiative und Motivation, sich für die eigene Region zu engagieren und Zeichen gegen die Resignation zu setzen. Als Voraussetzung hierfür wird vor allem die Beteiligung möglichst vieler Menschen, Gruppen und Initiativen an den regionalen Entscheidungen und Entwicklungsprozessen empfohlen.

Wir wollen auf unserer Tagung gelungene Beispiele für entsprechendes Engagement vorstellen und zugleich die Frage stellen, was die Politik tun kann, um eine tragfähige und nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.

Prof. Dr. Jan Jarre, Tagungsleiter
Kerstin Lanje, Tagungsleitetin

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Freitag, 9. Februar 2001

Eröffnung der Tagung und Begrüßung
Kerstin Lanje, Prof. Dr. Jan Jarre

Politische Anstrengungen zur Zukunftssicherung ländlicher Räume in Niedersachsen
Minister Uwe Bartels, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hannover

PROLAND auf dem Prüfstand
Podiumsdiskussion mit Vertretern und Vertreterinnen aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung
Regina Grajewski, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Braunschweig
Erich von Hofe, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Wulmstorf
Michael Kügler, Landwirtschaftskammer Weser-Ems, Oldenburg
Freiherr Hilmar von Münchhausen, WWF Deutschland, Frankfurt/Main
Klaus Wendeling, Ministerialdirigent, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hannover

Samstag, 10. Februar 2001

Der Beitrag ländlicher Räume zur Lösung zentraler Zukunftsaufgaben
Dr. Martin Scheele, EU-Kommission Brüssel

Die arbeitsmarktpolitische Initiative des BML für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum
Prof. Dr. Hermann Schlagheck, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Bonn

Was läuft bereits in der Region?
Markt der Möglichkeiten mit Projekten aus Niedersachsen

Herausforderungen begegnen
Perspektiven entwickeln für den ländlichen Raum in Niedersachsen
Arbeitsgruppen

AG 1: Her mit den Arbeitsplätzen im ländlichen Raum
Dr. Beate Brüggemann, Beschäftigung - Region - Agrar & Forst - Innovation -Netzwerk (BRAIN), Berlin
Jörg Wilke, Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH, Brake

AG 2: Tradition und Moderne im "Sozialsystem Dorf"
Eyke Cornelius-Meyer, Schiffdorf-Wehdel
Katharina Delius, Akademie Ländlicher Raum Baden Württemberg
Hella Lietz, Niedersächsischer Landfrauenverband, Emmendorf
Rudolf Veldscholten, team telematikzentrum GmbH, Norden

AG 3: Initialzündung und Kontinuität in ländlichen Projekten
Christa Knipping, Landfrauen Service GbR Nienburg
Rainer Riemenschneider, Aktion Pro Ländlicher Raum, Minden
Simone Schökel, Dezernentin im Amt für Flurneuordnung und ländliche Entwicklung, Luckau

AG 4: Landwirtschaft als Ausgangspunkt tragfähiger und nachhaltiger Entwicklungen im ländlichen Raum
Michael Kügler, Landwirtschaftskammer Weser-Ems, Oldenburg
Alfons Kuhles, Landwirt, Ratingen

AG 5: Landwirtschaft in Großstadtnähe:
Chancen für Stadt-Land-Kooperation
Thomas Fiebig, Regional- und Stadtplaner, Münster
Christine Schorr, Landesverband Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder, Bremen

Sonntag, 11. Februar 2001

Politik für den ländlichen Raum:
Was kann Politik leisten und wo ist Politik auf die Handlungen und Aktivitäten der Menschen vor Ort angewiesen?
Podiumsdiskussion mit Vertretern der drei Parteien des niedersächsischen Landtags
Uwe Brauns, SPD-Fraktion
Hans-Heinrich Ehlen, CDU-Fraktion
Hans-Jürgen Klein, Bündnis 90/Die Grünen

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