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06/01: Religion, Rituale und Seelsorge in der Begleitung Sterbender

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 22. bis 24. Februar 2001
In Kooperation mit dem Pastoralkolleg und dem Zentrum für Gesundheitsethik

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"Du wirst mich nicht dem Tode überlassen" - so formulierte ein Mensch vor mehr als 2000 Jahren seine Hoffnung. Sie überschreitet den Horizont des Alltäglichen. Wir können einander begleiten - bis an die Schwelle des Todes. Die Hoffnung teilen wir darüber hinaus.

Im Beruf und in freiwilligen Einsätzen werden Menschen, die Sterbende begleiten, auf die religiöse Dimension aufmerksam. Sie bieten Gespräche an und suchen nach Formen für menschenwürdiges Abschiednehmen.

Ängste und Hoffnungen, Fragen und Glaube wollen ausgesprochen, respektiert und gemeinsam bedacht werden. Sterbende, ihre Angehörigen und Trauernde bewegen sich in einem Raum zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Pflegende und Betreuende denken neu über ihre eigene Glaubenswelt nach. Auf dieser Tagung wollen wir miteinander ins Gespräch kommen, nach unserer eigenen Religion fragen und Traditionen anderer Menschen wahrnehmen. Dabei können sich neue Perspektiven auftun.

Gisela Freese, Tagungsleiterin
Martin Ostertag, Hospizbeauftragter
Wiegand Wagner, Rektor Pastoralkolleg

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Donnerstag, 22. Februar 2001

Eröffnung der Tagung und Begrüßung.
Gisela Freese, Evangelische Akademie Loccum
Martin Ostertag, Hospizbeauftragter der Hannoverschen Landeskirche
Wiegand Wagner, Rektor des Pastoralkollegs

Zur Bedeutung von Religion und Ritualen bei der Begleitung Sterbender und Trauernder im Krankenhaus
Erhard Weiher, Klinikpfarrer, Mainz

Die Heilung eines Taubstummen
Tiefenpsychologische Deutung mit bibliodramatischer Darstellung (Mk 7,31-35)
Dr. Dr. Paul Imhof, Pastor i.E., Präsident der Akademie St. Paul, Hermannsburg

Freitag, 23. Februar 2001

Arbeitsgruppen

AG1: .Begleitung in Schwermut und Verzweiflung
Umgang mit Depression im Alter
Klaus Depping, Leiter der Arbeitsstelle für Gemeindebezogene Altenarbeit

AG 2: Die Seele denkt in Bildern. Gruppenarbeit mit inneren und äußeren Bildern
Ernst-Friedrich Heider, Pastor am Kinderkrankenhaus, Kunsttherapeut

AG 3: Bedeutung und Gestaltung der Gedenkgottesdienste für die Verstorbenen. Mitarbeiterinnen des Hospiz Dienstes im Stadtkirchenverband Hannover

AG 4: Ein messianisches Salbungsritual gestalten und erleben
Dr. Dr. Paul Imhof

AG 5: "Verlaß mich nicht, wenn ich schwach werde."
Sterbende begleiten - Seelsorge der Gemeinde
Präsentation des Modells zur Ausbildung Ehrenamtlicher in der Hospizarbeit
Elke Schölper, Theologische Referentin, Margarete Wiesner, Trainerin für das Projekt, Gemeindekolleg der VELKD, CelleUmgang mit Trauer
Jutta Wendland-Park, Vorsteherin des Lutherstiftes, Falkenburg

Sterben und Tod in den Religionen der Welt
PD Dr. Christoffer Grundmann, Zentrum für Gesundheitsethik, Hannover

Als der Tod über alles hereinbrach: Tod und Todesvorstellung zu Zeiten der Pest
Eine Betrachtung des Pisaner Freskos "Trionfo della Morte".
Maren Ullrich, Kunsthistorikerin, Oldenburg

Samstag, 24. Februar 2001

Ein Fenster zur Welt:
Aufbau der Hospizarbeit in Slowenien.
Dr. med. Metka Klevisar, Ljubljana Pfeil nach rechts Zu Gast in Loccum

Aktuelle Tendenzen in der gegenwärtigen Bestattungs- und Friedhofskultur
Gerold Eppler, Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal im Museum für Sepulkralkultur, Kassel

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