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23/01: Futtermittel Sojaschrot?
Zukunftskonferenz zur nachhaltigen Gestaltung des Soja(schrot)handels
zwischen Brasilien und Deutschland

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 21. bis 23. Mai 2001
in Kooperation mit dem Deutschen Carajás-Forum
gefördert aus Mitteln des Evangelischen Entwicklungsdienstes, durch den ABP, der Hanns-Lilje-Stiftung, der Umweltlotterie BINGO!, Misereor, Brot für die Welt, Niedersächsische Umweltstiftung

Pfeil nach rechts Texte & Materialien zum Soja-Projekt

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Brasilien ist nicht nur für Soja ein wichtiger Handelspartner für Deutschland. Derzeit werden über 1.500.000 Tonnen Sojabohnen und 533.000 Tonnen Sojaschrot aus Brasilien importiert. Die Nachfrage wird gerade vor dem Hintergrund des Tiermehlfütterungsverbots und des steigenden Konsums von Geflügel- und Schweinefleisch weiter steigen. Neue Flächen werden dafür im Urwald gerodet werden. Was bedeutet das für die Umwelt, wie sehen die Konsequenzen für die Landbevölkerung in Brasilien aus?

Auf der anderen Seite ist die intensive Veredelungslandwirtschaft (insbesondere die Geflügel- und Schweinehaltung) in Deutschland im gegenwärtigen Umfang nur durch die importierten Futtermittel möglich. Soja hat daran einen bedeutenden Anteil. Doch ist das nachhaltig? Durch die BSE-Fälle in Deutschland wird auch die auf Importfutter beruhende Tierernährung in den landwirtschaftlichen Betrieben gegenwärtig neu überdacht und die industrielle Fleischverarbeitung zunehmend durchleuchtet.

Wir wollen einen Beitrag zu dieser Debatte leisten indem wir die nachhaltige Gestaltung des Sojahandels zwischen Brasilien und Deutschland zum Ziel eines dreijährigen Dialogprogramms der Evangelischen Akademie Loccum gemacht haben.

Beteiligt werden sollen dabei alle Akteure dieses Produktions- und Handelsweges. Zu der Konferenz werden Vertreter/-innen der folgenden Gruppen erwartet: Aus Deutschland:
• Veredelungsbetriebe (Schweine- und Geflügelmast), Futtermittelindustrie, Ölmühlen und Landhandel
• Lebensmittelverarbeitung und -handel
• Landwirte, Landwirtschaftskammern und Verbände.

Darüber hinaus:
• Sojaproduzenten und -verarbeiter aus Brasilien
• Nichtregierungsorganisationen aus beiden Ländern
• Vertreter/-innen der (europäischen) Agrarpolitik

Kerstin Lanje, Projektleiterin

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Montag, 21. Mai 2001

Eröffnung der Zukunftskonferenz und Begrüßung
Kerstin Lanje, Loccum

Einführung in die Zukunftskonferenz
Dr. Andreas Gnekow-Metz, eos, Neuenstein

Rückblick in die Vergangenheit:
• Sammeln der Erinnerungen
• Übertragen auf Zeitlinien
• Interpretation der Erinnerungen
Präsentation der Gruppenarbeit

Gegenwart: Trends, die wir in der Welt beobachten
Erstellen einer Trend-Landkarte

Dienstag, 22. Mai 2001

Fortsetzung:
Gegenwart: Trends, die wir in der Welt beobachten
Unsere heutige und unsere künftige Antwort auf die wichtigsten Trends

Gegenwart: Stolz und Bedauern
Präsentation der Gruppenergebnisse

Entwurf der Zukunft
Gruppenarbeit
Präsentation der Visionen

Gemeinsamkeiten herausarbeiten

Mittwoch, 23. Mai 2001

Gemeinsamkeiten herausarbeiten

Maßnahmenplanung
Arbeit in Freiwilligengruppen
Präsentation der Maßnahmen

Schlussrunde und Verabschiedung

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