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01/02: Maßverhältnisse des Politischen
Öffentlichkeit und Erfahrung an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 18. bis 20. Januar 2002
mit Alexander Kluge - Pfeil nach rechts Zu Gast in Loccum - und Oskar Negt

Pfeil nach rechts Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 01/02
Pfeil nach rechts Impressionen aus der Tagung

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Woher beziehen Menschen ihr Selbstbewusstsein? Was veranlasst Menschen, ihren Erfahrungen zu trauen? Wie produziert sich Autonomie im Einzelnen?

Das waren Fragen, die am Beginn einer fruchtbaren dreißigjährigen Zusammenarbeit zwischen Alexander Kluge und Oskar Negt standen, die im Oktober 2001 unter dem Titel "Der unterschätzte Mensch" eine zweibändige gemeinsame Philosophie vorlegten. Einer vielströmigen und konsequenten Durchbildung von Fragestellungen zum Bereich Öffentlichkeit und Erfahrung entspricht die Offenheit und breite Anschlussfähigkeit vieler ihrer Gedanken und Beobachtungen. Wie erhellend und wie fruchtbar dieses Denken sein kann, welche Instrumente der Analyse greifen und welche Auswege sich aus der Macht scheinbar unauflösbarer Zusammenhänge ergeben, wollen wir auf der Tagung erörtern.

Dr. Hans-Peter Burmeister, Evangelishe Akademie Loccum

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Freitag, 18. Januar 2002

Eröffnung der Tagung und Begrüßung
Dr. Hans-Peter Burmeister, Loccum

Wir arbeiten ja zusammen,... weil wir Gegensätze sind
Zu den Anregungen einer gemeinsamen Philosophie

Der unterschätzte Mensch
Der Text als anschlussfähiges Netzwerk
PD Dr. Rainer Stollmann, Universität Bremen

Wozu Öffentlichkeit?
Über die Verarbeitungsformen gesellschaftlicher und
privater Erfahrung in der klassischen Medienöffentlichkeit

Impulse von
Stefan Raue, ZDF, Mainz
und Arnd Henze, WDR, Köln

Öffentlichkeit als wertvolles Gut und die Idee der Gegenöffentlichkeit
Prof. Dr. Oskar Negt, Soziologe, Hannover
Dr. Alexander Kluge, Autor und Produzent, München

Arbeit und menschliche Würde
Über zentrale Maßstäbe und Verhältnisbestimmungen unseres Lebens
Prof. Dr. Oskar Negt, Hannover

Samstag, 19. Januar 2002

Die Logik des Katastrophischen und die Suche nach Auswegen:
Selbsterhaltungs- und Beziehungsfallen
Zum Eigensinn des Schriftstellers Alexander Kluge
Wilfried F. Schoeller, Literaturredakteur, Hessischer Rundfunk, Frankfurt/Main

"Die Chronik der Gefühle"
Dr. Alexander Kluge, München

Europäische Öffentlichkeiten
Wie wird gesellschaftliche Erfahrung in Spanien, Italien und Russland verarbeitet?
Walter Haubrich, FAZ, Madrid
Jose Comas, EL PAIS, Madrid
Dr. Michael Braun, taz, Rom
Dr. Christoph Hennig, Soziologe, Publizist, Bologna
Dr. Alexej Parin, Kulturwissenschaftler, Publizist, Moskau

Die Macht der Gefühle und Kraftwerke, die sie entsorgen
oder: Was macht eigentlich die Oper und wie wird sie politisch?
Ein Gespräch zwischen
Dr. Alexander Kluge, München
Prof. Dr. Oskar Negt, Hannover, und
Peter Konwitschny, Opernregisseur, Hamburg

Musikalische Vergegenwärtigung: Prof. Dr. Jörg Calließ, Loccum

Sonntag, 20. Januar 2002

Was verändert sich heute so grundlegend, dass traditionelle Maßverhältnisse
nicht mehr gelten?
Globalisierung und Lokalisierung, Krieg und Frieden, Ökonomie und menschliche Beziehungen

Gesprächsimpuls: Zur Struktur gegenwärtiger Konflikte
Dirk Baecker, Soziologe, Universität Witten/Herdecke

Podiumsdiskussion mit
Dr. Alexander Kluge, München
Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, Philosoph, Universität Wien
Prof. Dr. Oskar Negt, Hannover

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