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03/02: Verbraucher und Landwirtschaft
Gemeinsamkeiten - Konflikte - Perspektiven
Loccumer Landwirtschaftstagung 2002

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 8. bis 10. Februar 2002

Pfeil nach rechts Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 03/02
Pfeil nach rechts Texte & Materialien zum Soja-Projekt

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Transparenz von der Ladentheke bis zum Verbraucher ist eine Forderung der neuen Agrarpolitik. Ein Interessenausgleich zwischen Verbraucherschutz und Landwirtschaft könnte die Umsetzung dieser Agrarpolitik erleichtern. Das Verhältnis ist aber eher durch Interessengegensätze bestimmt. Vertrauen ist der Schlüsselfaktor für dieses Verhältnis. Helfen Dialogrunden zur Vertrauensbildung? Was trägt die Lebensmittelwirtschaft dazu bei? Wie vertrauenswürdig sind Qualitätssiegel? Gemeinsam wollen wir herausarbeiten, was die Gesellschaft von der Landwirtschaft erwartet und umgekehrt die Landwirtschaft von der Gesellschaft.

Ziel der Tagung ist die Förderung des Dialogs zwischen denen, die die neue Agrarpolitik umsetzen sollen. Erfolgversprechende Politik in Richtung der postulierten Agrarwende erfordert den dauerhaften Dialog zwischen Landwirtschaft, Verbraucher/-innen sowie der Politik. Auch die Futtermittelindustrie, die Lebensmittelindustrie und der Einzelhandel müssen in ihn einbezogen werden.

Dieser Dialog sollte in Zukunft zu den Selbstverständlichkeiten der politischen Diskussionskultur gehören. Er muss jedoch eingeübt werden, auf allen Ebenen, nicht zuletzt da, wo sich die verschiedenen Interessen regional und lokal begegnen. Unsere Tagung soll dazu beitragen, diesen Dialog mit allen Beteiligten zu institutionalisieren und den Verbraucherinteressen in der Agrarpolitik dauerhafte Berücksichtigung zu sichern.

Kerstin Lanje, Evangelische Akademie Loccum
Prof. Dr. Jan Jarre, Fachhochschule Münster

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Freitag, 8. Februar 2002

Eröffnung der Tagung und Begrüßung
Kerstin Lanje, Loccum
Prof. Dr. Jan Jarre, Dülmen

Welche Wünsche und Forderungen richten Verbraucherinnen und Verbraucher
an eine neue Agrarpolitik?
Prof. Dr. Edda Müller, Vorstand, Verbraucherzentrale Bundesverband, Berlin

Interessenharmonien und Interessengegensätze zwischen Verbraucherschutz und Landwirtschaft
Alexander Müller, Staatssekretär Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Berlin

Zukunft der Landwirtschaft und Verbraucherorientierung
Holger Meyer, Zukunftskommission Landwirtschaft Niedersachsen, Hannover

Samstag, 9. Februar 2002

Vertrauen - eine Betrachtung aus theologischer Sicht
Stephan Wichert von Holten, Kirchlicher Dienst auf dem Lande, Hannover

Dem Verbraucher auf der Spur: Category Management bei Obst & Gemüse
Margreet van Harn, Director Group Marketing, The Greenery BV Barendrecht, Niederlande

Arbeitsgruppen

AG 1: Verbraucher - Landwirtschaftsdialoge und ihre Folgen
Volkmar Lübke, Die Verbraucher Initiative, Berlin
Hans-Joachim Meyer zum Felde, Regionales Umweltzentrum Schortens
Dr. Wolfgang Sohn, Landvolk Niedersachsen, Landesverband, Hannover
Rüdiger Ziegler, Unilever, Hamburg
Leitung: Ursula Gröhn-Wittern, Halstenbek

AG 2: Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft zwischen Absichtserklärungen zum Verbraucherschutz und ihrer Umsetzung
Andrea Gerdelmann, Apetito, Rheine
Martin Heinzig, Fleischereiverband Niedersachsen, Bremen
Franz Josef Holzenkamp, Schweinezüchter, Nds. Landvolkverband Weser-Ems, Emstek-Garthe
Volker Krause, Bohlsener Mühle, Bohlsen
Gisela Schmidt, REWE Marketing und Food, Düsseldorf
Leitung: Imke Lohmann, Unternehmen unterwegs, Bielefeld

AG 3: Maßnahmen zur Vertrauensstärkung bei Verbraucher/-innen
Barbara Wibbe, CMA, Bonn
Corinna Willhöft, Bundesforschungsanstalt für Ernährung, Karlsruhe
Silke Schwartau, Verbraucher-Zentrale Hamburg
Leitung: Andreas Pölking, agroplan, Wolfenbüttel

AG 4: "Vertrauen ist gut..." Perspektiven für Landwirte, Konsument/-innen und Einzelhandel
Leitung: Cornelia Christmann, C.C. Coaching Consult, Hamburg

Welche agrarpolitischen Maßnahmen liegen sowohl im Interesse der Landwirtschaft als auch der Verbraucher?

Beurteilung und Bewertung agrarpolitischer Maßnahmen und Perspektiven aus wissenschaftlicher Sicht
Prof. Dr. Arno Henze, Universität Hohenheim, Stuttgart

Nachhaltigkeit, Agrarpolitik und Verbraucherschutz - Der Ansatz der Verbraucher-Zentrale NRW
Helmfried Meinel, Verbraucher-Zentrale NRW, Düsseldorf

Sonntag, 10. Februar 2002

Was erwartet die Gesellschaft von der Landwirtschaft und was erwartet die Landwirtschaft von der Gesellschaft?
Hans-Joachim Meyer zum Felde, Regionales Umweltzentrum Schortens
Silke Schwartau, Verbraucher-Zentrale Hamburg
Dr. Wolfgang Sohn, Landvolk Niedersachsen, Landesverband, Hannover
Stephan Wichert von Holten, Kirchlicher Dienst auf dem Lande, Hannover
Rüdiger Ziegler, Unilever, Hamburg

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