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27/02: Perspektiven für einen gerechten Agrarhandel
Konzepte, Konflikte, Kooperationen

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 7. bis 9. Juni 2002
Gefördert aus Mitteln des Evangelischen Entwicklungsdienstes, durch den ABP, der Hanns-Lilje-Stiftung, der Umweltlotterie BINGO! und der Niedersächsischen Umweltstiftung

Pfeil nach rechts Die Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 27/02
Pfeil nach rechts Texte & Materialien zum Soja-Projekt

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Der internationale Handel mit Agrarprodukten ist seit langem eines der kontroversen Themen auf der internationalen Bühne. Entgegen aller politischer Zielvorgaben für die Entwicklungszusammenarbeit nehmen weltweit die Ernährungsprobleme weiter zu. Die Ursachen dafür sind vielfältig und meist nicht auf Nahrungsmittelknappheit zurückzuführen, sondern sind in den Strukturen der Produktion und des Handels begründet.

Die deutsche Landwirtschaft ist so stark in internationale Beziehungen eingebettet, dass auch eine Agrarwende dieses einbeziehen muss. In den osteuropäischen Ländern sind auf Grund der EU-Osterweiterung umfassende Transformationsprozesse in der (Land-) Wirtschaft zu erwarten. Seit ca. 10 Jahren sind zu diesem klassischen " Kolonialwarenhandel" erweiterte Möglichkeiten des Handels bis hin zu direkten Investitionen in den Mittel- und Osteuropäischen Ländern gekommen. Daher soll der Fokus auf diese Länder erweitert werden.

Was sind die Probleme der Produzent/-innen von Agrarprodukten? Welche Perspektiven lassen sich für einen "gerechten Agrarhandel" entwickeln? Was sind die Handlungsspielräume von Produzent/-innen, Händler/-innen, Politiker/-innen und Verbraucher/-innen?

Ziel der Tagung ist es, diese Fragen - passend zum Welternährungsgipfel in Rom - zu beantworten und weitere Schritte zu erarbeiten.

Kerstin Lanje, Evangelische Akademie Loccum, Studienleiterin

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Freitag, 7. Juni 2002

Begrüßung und Eröffnung der Tagung
Kerstin Lanje, Loccum

Was heißt "gerechter Agrarhandel"?
Was erwarten wir von einer nachhaltigen internationalen Agrarhandelsordnung?
Statements mit anschließender Diskussion
Johannes Daniel Dahm, "Projektgruppe Urbane Subsistenz", Berlin
Achim Hübner, Landvolk Göttingen e.V.
Jürgen Knirsch, Greenpeace Deutschland, Hamburg
Vilmar Schneider, FIAN International, Heidelberg
Wilhelm Thees, Misereor Aachen

Was meinen Sie dazu?
"Gerechter Agrarhandel" aus Produzent/-innensicht
Gesprächsrunde mit:
Stefan Bockemühl, El Puente, Harsum
Marten Feller, AbL, Bad Bevensen
Eberhard Hauser, GTZ, Eschborn
Sergej Ivano, Natura Balkanika, Dimitrovgrad/BR Jugoslawien
Dr. Christa Müller, Anstiftung München
Peter Rottach, Brot für die Welt, Stuttgart

Samstag, 8. Juni 2002

Fairer Handel in Westerstede - ein Vorbild für andere Städte?
Peter Maiwald, Agenda Gruppe, Westerstede

Ethischer Konsum als Veränderungsfaktor?
Möglichkeiten und Grenzen des Verbraucherverhaltens in Deutschland
Volkmar Lübke, Verbraucherinitiative, Berlin

Läßt "Fairer Handel" sich verkaufen?
Marketingstrategie "Raus aus der Nische"
Ute Zander, ecom AG, Wuppertal

Mehr Gerechtigkeit im internationalen Agrarhandel - aber wie erreichen?

Forum 1: Politische Konzepte & Handlungsspielräume
Jürgen Knirsch, Greenpeace Deutschland, Hamburg
Vilmar Schneider, FIAN International, Heidelberg
Stefan Wenzel, MdL Hannover, Bündnis 90 / Die Grünen
Karsten Wollf, BUKO Agrar Koordination, Hamburg
Moderation: Silke Spielmanns, Klein Barkau

Forum 2: Fairer Handel - Verbraucherkampagnen von Nichtregierungsorganisationen
Regina Begander, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN), Hannover
Barbara Schimmelpfennig, gepa mbH, Wuppertal
Martin Weber, Fairhandelskampagne Schleswig-Holstein, Kiel
Moderation: Dagmar Parusel, Epea Hamburg

Forum 3: Privatwirtschaftliche Ansätze im Handel
Georg Abel, Verbraucherinitiative Berlin
Eberhard Hauser, GTZ, Eschborn
Wolfgang Hees, KoBra, Eichstetten
Dr. Geraldo Mensch, Cotrimaio, Brasilien
Dieter Overath, Siegelinitiative TransFair, Köln
Ulrich Schopohl, REWE Köln
Moderation: Michael Kügler, Landwirtschaftskammer Weser-Ems, Oldenburg

Forum 4: Transformationsprozesse in Osteuropa
Sergej Ivano, Natura Balkanika, Dimitrovgrad/BR Jugoslawien
Peter Rottach, Brot für die Welt, Stuttgart
Dr. Andreas Schwierz, ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle GmbH, Abt. Osteuropa, Berlin
Mathias Wagner, Deutsch-polnisches Masurenprojekt, Universität Bielefeld
Moderation: Outi Arajärvi, Göttingen

Open Space "Perspektiven für einen gerechten Agrarhandel"

Sonntag, 9. Juni 2002

Perspektiven für einen zukunftsfähigen Agrarhandel
Podiumsdiskussion
Dr. Karl-Josef Groß, Verband Deutscher Ölmühlen e.V., Berlin
Ute Heda, VEN Niedersachsen, Göttingen
Dieter Overath, Siegelinitiative TransFair, Köln
Brigitta Poppe, Verbraucherinitiative, Berlin
Dr. Andreas Schwierz, ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle GmbH, Berlin
Georg Sedlemeier, tegut, Fulda
Moderation: Hermann Hartmann, Kirchlicher Entwicklungsdienst, Hildesheim

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