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08/04: "Und jedermann erwartet sich ein Fest"
Die Zukunft des deutschen Theaters

48. Loccumer Kulturpolitisches Kolloquium

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 20. bis 22. Februar 2004
In Zusammenarbeit mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Bonn

Pfeil nach rechts Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 08/04

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Die gesamte öffentlich geförderte Kultur ist dem Sparzwang ausgesetzt. Die historisch gewachsene einmalige Theaterlandschaft Deutschlands steht durchaus auf dem Spiel.

• Was wird aus ihr angesichts weiterer finanzieller Kürzungen?
• Wie könnten die Theaterstrukturen der Zukunft in einer Zeit veränderter Förderung aussehen?
• Und für welches von Medien, Wertewandel und Globalisierung veränderte Publikum wird Theater gemacht?
• Welche gesellschaftlichen und künstlerischen Aufgaben stellt das Theater sich selbst?
• Und was könnte Theater zu neuer Bedeutung erheben für die Städte, in denen über ihre Zukunft entschieden wird?
• Welche Modelle eines zukunftsträchtigen Strukturwandels gibt es bereits?
• Welche sind denkbar?
• Wie unterschiedlich sind die Situationsbeschreibungen -und wie vergleichbar?

Die Frage nach der Zukunft des deutschen Theaters ist auch eine Frage an die Gesellschaft, in welche Richtung sie insgesamt gehen will, was ihr wichtig ist, worauf sie verzichten will oder nicht zu verzichten gedenkt und welchen Preis sie bereit ist, dafür zu zahlen. Darüber muss öffentlich diskutiert werden - nicht nur unter Theaterleuten und nicht nur im Rahmen von Kabinettpolitik.

Aber unabhängig von dieser Debatte und der möglichen Erstarrung im Pro oder Contra sollte die Krise auch als Chance wahrgenommen werden. Welche Rettungs-, Mischungs-, Auflösungs- und Neugründungsideen gibt es, die der Debatte über die Zukunft des zeitgenössischen Theaters eine von Initiative und Produktionslust getriebene Wendung geben könnten?

Dr. Hans-Peter Burmeister, Evangelische Akademie Loccum, Tagungsleiter

Pfeil nach rechts Das Programm Pfeil nach oben

Freitag, 20. Februar 2004

Eröffnung der Tagung und Begrüßung
Dr. Hans-Peter Burmeister, Loccum
Prof. Dr. Olaf Schwencke, Berlin

Vielstimmiges Schweigen - Der schwierige Dialog zwischen Kulturpolitik und Theaterleuten
Bernd Wagner, Institut für Kulturpolitik, Bonn

Ist die Struktur unserer öffentlichen Theater noch zeitgemäß 1970 - 2004?
Prof. Peter Iden, Journalist, Frankfurt/Main
Prof. Dr. Klaus Zehelein, Intendant Staatsoper Stuttgart, Deutscher Bühnenverein Köln
Dr. Oliver Scheytt, Präsident, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Bonn

Theater in der Krise - aber in welcher?
Robin Detje, Journalist, Berlin
Ulrich Khuon, Intendant, Thalia-Theater Hamburg
Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Hildesheim

Samstag, 21. Februar 2004

Die Stadt, ihr Theater und das Publikum
Dr. Frank-Olaf Brauerhoch, Büro für Sozialforschung, Frankfurt/Main
Dr. Susanne Keuchel, Zentrum für Kulturforschung, Bonn
Matthias Lilienthal, Intendant, Hebbel-Theater, Berlin
Wilfried Schulz, Intendant, Schauspielhaus Hannover
Prof. Dr. Klaus Pierwoß, Generalintendant, Bremer Theater
Moderation: Dr. Dietmar N. Schmidt, Kultursekretariat NRW, Wuppertal

Welche Strukturen benötigt das Stadttheater der Zukunft?
Rolf Bolwin, Direktor, Deutscher Bühnenverein, Köln
Roberto Ciulli, Intendant, Theater an der Ruhr, Mülheim
Dr. Cornelia Dümcke, Kulturökonomin, Berlin
Holk Freytag, Intendant, Staatsschauspiel Dresden
Henning Fülle, Dramaturg, Berlin
Prof. Dr. Jan Hegemann, Hogan & Hartson Raue, LLP, Berlin

Dr. Michael Reiter, Kulturbetriebe, Frankfurt (Oder)
Udo Salzbrenner, Chefdramaturg des Anhaltischen Theaters Dessau
Elisabeth Schweeger, Intendantin, Schauspielhaus Frankfurt/Main
Tobias Wellemeyer, Intendant, Theater der Landeshauptstadt Magdeburg
Moderation: Hajo Cornel, Berlin

Blick über die Grenzen:
Deutsches Theater im Spiegel europäischer Erfahrungen
Wolfgang Ruf, Journalist, Köln
Dr. David Ranan, Kulturwissenschaftler, London
Victor Scoradet, Theaterkritiker, Bukarest

Shakespeares Globe-Theatre und sein Publikum
Gespielter Vortrag
Norbert Kentrup, Schauspieler, SHAKESPEARE und PARTNER, Bremen

Sonntag, 22. Februar 2004

"Stadttheater" ist das Theater, das in der Stadt statt findet
Die Vielfalt der Theaterlandschaft und die Anforderungen an Kulturpolitik
Niels Ewerbeck, Forum Freies Theater, Düsseldorf
Michael Haensel, Präsident, Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V., Filderstadt
Norbert Kentrup, SHAKESPEARE und PARTNER, Bremen
Martin Lüttge, Schauspieler, Mehring Pfeil nach rechts Zu Gast in Loccum
Detlev Schneider, Theaterwissenschaftler, Berlin
Alice Ströver, Kulturpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen, Berliner Abgeordnetenhaus
Jörg Stüdemann, Kulturdezernent, Dortmund
Moderation: Margarethe Goldmann, Wiesbaden, und Wolfgang Hippe, Köln

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