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21/04: Die USA als Weltmacht
"Der Stärkste ist am mächtigsten allein"

Internationale Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 4. bis 6. Juni 2004
in Kooperation mit dem American Institute for Contemporary German Studies der Johns Hopkins University, Washington

Pfeil nach rechts Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 21/04

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Die USA sind heute als Weltmacht ohne Konkurrenz. Ihre Stärke und Stellung im internationalen System beruht zum einen auf ihrer militärischen Potenz. Kein anderes Land der Erde verfügt über vergleichbare militärische Ressourcen und militärpolitische Handlungsautonomie. Aber die USA verfügen zudem noch über eine unbestrittene wirtschaftliche Dominanz und sie sind im Bereich von Wissenschaft und Kultur tonangebend. Nicht zuletzt stützt sich die Stärke und Stellung der USA im internationalen System auch auf die Fähigkeit, Leitbilder anzubieten und Strukturbildung zu betreiben oder aber Versuche der Strukturbildung zu vereiteln.

Die Regierung der USA hat in jüngster Zeit mit einer Reihe von Entscheidungen, Maßnahmen und Unternehmungen deutlich gemacht, dass sie entschlossen ist, die Rolle einer Weltmacht anzunehmen und auszufüllen. Gleichgültig, ob dahinter ein kohärentes Konzept steht oder eher nicht, die USA profilieren sich gegenwärtig durch das, was sie tun, und das, was sie nicht tun, als eine Macht, die sich ihre Führungsrolle in der Welt durch nichts und niemanden streitig machen lässt.

Haben die USA die Potenz und die Ressourcen, die Rolle einer Weltmacht auszufüllen? Oder überfordern die hegemonialen Ambitionen die Kapazitäten des Landes? Was bedeutet es überhaupt, als Weltmacht zu handeln? Welche Verantwortung liegt darin? Welche Aufgaben sollten übernommen werden? Welche Konzepte könnten leitend sein? Welche Bedingungen, Einschränkungen und Grenzen sind die USA bereit zu akzeptieren?

Prof. Dr. Jörg Calließ, Tagungsleiter, Evangelische Akademie Loccum
Dr. Jackson Janes, American Institute for Contemporary German Studies der Johns Hopkins University, Washington Pfeil nach rechts Zu Gast in Loccum

Pfeil nach rechts Das Programm Pfeil nach oben

Freitag, 4. Juni 2004

Begrüßung und Tagungseröffnung
Prof. Dr. Jörg Calließ, Evangelische Akademie Loccum
Dr. Jackson Janes, American Institute for Contemporary German Studies der Johns Hopkins Unversity, Washington

Der Weg zur alleinigen Weltmacht
Wie die USA zu ihrer neuen Rolle kamen und wie sie sich darauf einstellen
Prof. Dr. Christian Hacke, Direktor, Seminar für Politische Wissenschaften, Universität Bonn

Was leitet die US-Außenpolitik?
Von Werten, Interessen, Doktrinen und Konzepten
Prof. Dr. Thomas Jäger, Leiter, Forschungsinstitut für Internationale Politik, Universität Köln
Prof. Dr. Howard Wiarda, Senior Associate, University of Georgia/Center for Strategic & International Studies (CSIS), Washington

Worauf können die USA ihre Politik als Weltmacht gründen?
Von Ressourcen und Potentialen:
• Wirtschaftliche Ressourcen und Potentiale
• Politische und militärische Ressourcen und Potentiale und "soft-power"
Univ.-Prof. Dr. Heinz Gärtner, Österr. Institut für Intern. Politik (OIIP)/Universität Wien
Prof. Dr. Michael R. Krätke, Politische Ökonomie, Universität Amsterdam
Dr. Matthew Rhodes, Professor of NATO and European Security Studies, George C. Marshall Center, Garmisch

Samstag, 5. Juni 2004

Wie kooperiert die Weltmacht USA und was bindet sie?
Von Unilateralismus und Multilateralismus, Völkerrecht, Internationalen Organisationen und Regimen
Prof. Dr. Crister S. Garrett, Universität Leipzig
Prof. Dr. Hartwig Hummel, Sozialwissenschaftliches Institut, Universität Düsseldorf
Piotr Ogrodzinski, Direktor der Amerika-Abteilung im polnischen Außenministerium, Warschau
Ian Williams, Journalist, ehem. Präsident der Vereinigung der UN-Korrespondenten (UNCA), New York

Was sollte die Weltmacht USA tun, um Sicherheit, Stabilität und Frieden zu fördern?
Von Herausforderungen und Aufgaben, Konzepten und Instrumenten
Walter Andrusyszyn, Bratislava, bis vor kurzem Mitglied des National Security Council, White House, New York
Prof. Dr. Adrian Hyde-Price, Department of Politics, University of Leicester
Generalleutnant Dr. Klaus Olshausen, Deutscher Militärischer Vertreter bei NATO, EU und WEU, Brüssel
Andreas Zumach, Journalist, Genf

Was sollte und was kann die Weltmacht USA zur Gestaltung der Verhältnisse in verschiedenen Regionen der Welt beitragen?
Von Problemen und Dilemmata, Konzepten, Instrumenten und Perspektiven:
Beispiel: Naher Osten
Ass.-Prof. Dr. Amr Hamzawy, Fachbereich Politikwissenschaft, Universität Kairo, Orman-Giza
Amb. Robert E. Hunter, RAND, Washington
Prof. Dr. Udo Steinbach, Direktor, Deutsches Orient-Institut, Hamburg

Sonntag, 6. Juni 2004

Gibt es eine gemeinsame Agenda für die Weltmacht USA und die Europäer?
Von Herausforderungen, Steuerungs- und Gestaltungsaufgaben, Konkurrenzen und Kooperationen
Dr. Jackson Janes, American Institute for Contemporary German Studies der Johns Hopkins Unversity, Washington
Dr. Alessandro Politi, Journalist/Special Advisor to the Italian Minister of Defense, Rom
Prof. Dr. Klaus Segbers, Osteuropa Institut, Freie Universität Berlin
Dr. Stephen Larrabee, Senior Associate, RAND Washington office
Dr. Friedbert Pflüger, MdB, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Berlin
Karsten D. Voigt, Koordinator für die Deutsch-Amerikanischen Beziehungen, Auswärtiges Amt, Berlin
Statement von Carsten Voigt OTON (0:55 min) mp3-Audio-Datei >

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