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71/04: Verschoben ist nicht aufgehoben ...
Die Umsetzung der Arbeitsmarktreform und das Ende der Verschiebebahnhöfe

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 22. bis 24. November 2004
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Das "Ende der Verschiebebahnhöfe" war das Ziel der Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe. In langen politischen Diskussionen immer wieder verschoben, soll die Zusammenführung nun zum 1. Januar 2005 kommen.

Doch während die öffentlichen Debatten über "Hartz IV" noch um das grundsätzliche Für und Wider und die Höhe der finanziellen Leistungen kreisen, stehen Kommunen, Arbeitsagenturen, Träger der freien Wohlfahrtspflege und alle, die sich in den letzten Jahren um Langzeitarbeitslose gekümmert haben, vor der Frage, wie denn das im neuen SGB II postulierte "Fördern und Fordern" so umgesetzt werden kann, dass sich die Situation der Erwerbslosen verbessert und es auch tatsächlich zu einem Ende der "Verschiebebahnhöfe" kommt.

Noch ist dies nicht selbstverständlich: Viele Detailfragen sind offen - doch auch was auf dem Papier klar geregelt ist, erfordert in der Praxis Innovation, Flexibilität und Arbeit. Wie können die viel diskutierten Arbeitsgelegenheiten oder "Zusatzjobs" ausgestaltet werden? Wie geht eigentlich Fallmanagement? Wie kann das Einstiegsgeld sinnvoll eingesetzt werden? Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Arbeitsagentur praktisch aus und welche Rolle spielen zukünftig noch die Träger der Maßnahmen? Wo muss nachgesteuert werden, wo lässt sich schon heute weiterer Reformbedarf erkennen und wie muss die Arbeitsmarktpolitik insgesamt weiterentwickelt werden?

Dr. Joachim Lange, Evangelsiche Akademie Loccum, Tagungsleiter

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Montag, 22. November 2004

Begrüßung und Einführung
Dr. Joachim Lange, Evangelische Akademie Loccum

Ende der Verschiebebahnhöfe?
Was bringt die Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe im Kontext der Arbeitsmarktreformen

Aktuelle Entwicklungen bei der Umsetzung
Dr. Rolf Schmachtenberg, Leiter Unterabteilung Arbeitsförderung, Arbeitslosenversicherung, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Berlin

Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt
Dr. Ulrich Walwei, stellvertretender Direktor, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB, Nürnberg

Primäre und sekundäre Verteilungseffekte
Prof. Dr. Viktor Steiner, Leiter, Abteilung Staat, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW, Berlin

Ist Fordern Fördern?
Prof. Dr. Stefan Sell, Fachhochschule Koblenz

Dienstag, 23. November 2004

Fördern nach SGB II:
Wie können die Möglichkeiten genutzt werden - Wo besteht weiterer Handlungsbedarf?

Wege in den ersten Arbeitsmarkt?
Einstiegsgeld und Zuverdienst
Dr. Ulrich Cramer, Leiter Abteilung Arbeit, Ministerium für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Magdeburg
Gunter Schmalz, Geschäftsführer der Sächsischen Aufbau- und Qualifizierungsgesellschaft mbH, Zwickau
Dr. Alexander Spermann, Leiter Bereich Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW, Mannheim

Zusatzjobs, Ein-Euro-Jobs - oder was?
Arbeitsgelegenheiten nach § 16 III
Dr. Stefan Hoehl, Bundesvereinigung der
Deutschen Arbeitgeberverbände BDA, Berlin
Bernhard Jirku, Ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bundesverwaltung, Referat Erwerbslose/Arbeitsmarktpolitik, Berlin
Jürgen Kühl, Ministerialdirigent a.D., Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit, Erfurt

Arbeitsgruppen

AG 1: Einstiegsgeld und Zuverdienst
Dr. Ulrich Cramer, Magdeburg
Gunter Schmalz, Zwickau
Dr. Alexander Spermann, Mannheim
Moderation: Prof. Dr. Gerhard Wegner, Direktor, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD, Hannover

AG 2: Arbeitsgelegenheiten nach § 16 III
Marc Hentschke, Geschäftsführer, Neue Arbeit gGmbH, Stuttgart, Vorsitzender, Evangelischer Fachverband Arbeit und soziale Integration
Dr. Stefan Hoehl, Berlin
Bernhard Jirku, Berlin
Jürgen Kühl, Erfurt
Moderation: Dr. Susanne Koch, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB, Nürnberg

AG 3: Kinderbetreuung als Eingliederungsleistung:
Mehr ... Quantität, Qualität, Flexibilität?
Wilfried Hose, Leiter Geschäftsstelle Heusweiler, Agentur für Arbeit Saarbrücken
Matthias Selle, stv. Leiter, Jugendamt Münster
Moderation: Erdmuthe Großer-Bald, Diakonisches Werk der Evang. Luth. Landeskirche Mecklenburgs, Schwerin, Vorstandsmitglied, Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder

AG 4: Selbständigkeit aus der Langzeitarbeitslosigkeit:
Welche Unterstützung ist möglich?
Herbert Düll, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Berlin
Bernd Nothnick, Referatsleiter, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Hannover
Burkhard Walter, Sozialamt, Kassel
Moderation: Jochen Kunz-Michel, Leiter, Abteilung Existenzgründung, Lawaetz Stiftung, Hamburg

Die Zusammenarbeit zwischen der Bundesagentur für Arbeit und den Kommunen

Herausforderungen - Lösungsansätze - Perspektiven
Heinrich Alt, Mitglied des Vorstands, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Dr. Matthias Schulze-Böing, Leiter, Amt für Arbeitsförderung und Statistik, Offenbach

Fallmanagement: Aktivierung - Vermittlung - Hilfe?
Siglinde Bohrke-Petrovic, Bundesagentur für Arbeit, Fachhochschule des Bundes - Fachbereich Arbeitsverwaltung, Mannheim
Petra Fuchs, Leiterin, Arbeitsfeld Grundlagen sozialer Sicherung, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, Berlin
Burkhard Walter, Sozialamt, Kassel

Mittwoch, 24. November 2004

ARGE - Option - tertium (non) datur?
Institutionelle Ausgestaltung und rechtliche Aspekte der Zusammenarbeit
Christian Armborst, MinR, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, Hannover
Sonja Gartemann, Kreisrätin, Landkreis Osnabrück
Udo Glantschnig, Vorsitzender der Geschäftsführung, Agentur für Arbeit, Essen

Wie kann die Beteiligung der Maßnahmenträger erfolgen?
Katja Barloschky, Geschäftsführerin, bremer arbeit gmbH, Bremen
Udo Glantschnig, Vorsitzender der Geschäftsführung, Agentur für Arbeit, Essen
Marc Hentschke, Geschäftsführer, Neue Arbeit gGmbH, Stuttgart, Vorsitzender, Evangelischer Fachverband Arbeit und soziale Integration

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