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Tagungsarchiv > Internationale Politik

05/05: Frankreich und Deutschland im größeren Europa
Auf welchen Wegen zu Stabilität und Wachstum?

Internationale Tagung der Evangelischen Akademie Loccum
vom 11. bis 13. Februar 2005
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Zukunftswerkstatt, Saarbrücken, und dem Deutsch-Französichen Institut, Ludwigsburg

Pfeil nach rechts Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 05/05

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Frankreich und Deutschland stehen vor gemeinsamen wirtschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen: Die Vertiefung der europäischen Integration und die EU-Erweiterung, die "Globalisierung" sowie der technische und demographische Wandel haben in Frankreich wie in Deutschland erste Reformschritte und intensive Reformdebatten ausgelöst. Was können Frankreich und Deutschland in diesen Debatten voneinander lernen? Welche Reformen können die sozialen Sicherungssysteme sichern, Beschäftigung erhöhen und Arbeitslosigkeit senken?

Doch können Stabilität und Wachstum in Europa nicht mehr nur durch nationale Politiken erreicht werden: wesentliche Politikinstrumente liegen in Zeiten von Binnenmarkt und Währungsunion auf europäischer Ebene. Können Frankreich und Deutschland hier zu gemeinsamen Positionen im und für das größere Europa kommen? Diese Frage stellt sich für einzelne Politikfelder, wie die Geldpolitik, die Zukunft des Paktes für Stabilität und Wachstum, die Höhe des EU-Haushaltes oder den Steuerwettbewerb in Europa. Es bedarf aber auch einer grundlegenden Debatte, ob der "rheinische Kapitalismus" heute noch ein Modell ist, das Impulse für die zukünftige Gestaltung Europas geben kann.

Prof. Dr. Henrik Uterwedde, stv. Direktor, Deutsch Französisches Institut (DFI), Ludwigsburg
Dr. Joachim Lange, Tagungsleiter, Evangelische Akademie Loccum

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Freitag, 11. Februar 2005

Begrüßung und Einführung
Dr. Joachim Lange, Evangelische Akademie, Loccum
Prof. Dr. Henrik Uterwedde, stv. Direktor, Deutsch-Französisches Institut, Ludwigsburg

Die ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen

EU-Osterweiterung, Globalisierung und technischer Fortschritt
Die geänderten Rahmenbedingungen und ihre Wahrnehmung in Frankreich und Deutschland
Eric Le Boucher, Le Monde, Paris

Interessengruppen und Politik:
Wie anpassungsfähig ist der Sozialstaat?
Prof. Dr. Rolf G. Heinze, Ruhr-Universität Bochum

Politik für Stabilität und Wachstum: national und europäisch

EU-Haushalt und Steuerharmonisierung in den Mitgliedstaaten:
Welchen Zusammenhang gibt es - welchen Zusammenhang brauchen wir?
Guillaume Duval, Alternatives économiques, Paris
Dr. Christian Kastrop, Leiter, Unterabteilung Grundsatzfragen der Finanzpolitik, Bundesministerium der Finanzen, Berlin
Kommentar von Prof. Dr. Philipp Genschel, International University Bremen

Samstag, 12. Februar 2005

Nationale Haushalte und europäische Geldpolitik

Welche Wege führen zu Stabilität und Wachstum?
Hans-Helmut Kotz, Mitglied des Vorstands, Deutsche Bundesbank, Berlin
François Ecalle, Ökonom, Paris
Kommentar:
Daniela Schwarzer, Financial Times Deutschland, Berlin

Baustellen der Sozialstaatsreform

Wege der Beschäftigungspolitik in Zeiten demographischen Wandels:
Alle Mann an die Arbeit! Frauen auch?
Dr. Susanne Koch, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB, Nürnberg
Kommentar
Dr. Josef Falke, Zentrum für Europäische Rechtspolitik ZERP, Universität Bremen

Nach der Reform ist vor der Reform?
Gesundheitsreform in ...

... Deutschland
Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Schwartz, Medizinische Hochschule Hannover

... Frankreich
Prof. Dr. Patrick Hassenteufel, Université Rennes

Kommentar:
Dr. Susanne Armbruster, Berlin

Sonntag, 13. Februar 2005

(Links- und rechts-) rheinischer Kapitalismus?

Gibt es (eine Zukunft für) ein europäisches Wirtschafts- und Sozialmodell?
Prof. Dr. Gabriel Colletis, Université Toulouse
Kommentar:
Prof. Dr. Henrik Uterwedde, DFI, Ludwigsburg

Gemeinsame Handlungsmöglichkeiten im größeren Europa?
Abschlussdiskussion eingeleitet durch ein Zwischen-Resümee von
Isabelle Bourgeois, Centre d'information et de recherche sur l'Allemagne contemporaine - CIRAC, Paris
und einem Eröffnungsbeitrag von
Joachim Bitterlich, Botschafter a.D., Executive Vice-President International Affairs, Veolia Environnement, Paris

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