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07/05: Reformen und institutioneller Wandel in der Volksrepublik China

Internationale Tagung der Evangelischen Akademie Loccum
vom 25. bis 27. Februar 2005
In Kooperation mit dem Institut für Ostasienwissenschaften, Universität Duisburg-Essen und dem Seminar für Sinologie und Koreanistik, Universität Tübingen

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Die VR China, ein nominell noch immer sozialistisches Land, befindet sich seit mehr als zwei Jahrzehnten in einem dynamischen Reform- und Modernisierungsprozess, für den es keinen historischen Präzedenzfall gibt. Dieser wird vor allem mit der kapitalistischen Transformation der chinesischen Volkswirtschaft in Verbindung gebracht. Dabei geraten andere Reformprozesse leicht aus dem Blick bzw. werden in ihrer Reichweite oft unterschätzt.

Die Tagung soll im Diskurs mit China-Experten unterschiedlicher Disziplinen ein präziseres Bild von den wichtigsten nicht-ökonomischen Reformen und ihren Auswirkungen auf die chinesische Gesellschaft gewinnen. Dabei wird es darauf ankommen, das Spannungsfeld von politischer Kontinuität und institutionellem Wandel zu vermessen.

Zu thematisieren sind insbesondere

Zu thematisieren ist aber auch, wie sich die inneren Veränderungen in der VR China auf deren Position und Rolle in der internationalen Politik auswirken. Dabei wird zu untersuchen sein, wie China eigene nationale Interessen verfolgt und wo und wie es weltpolitische Verantwortung übernimmt.

Prof. Dr. Jörg Calließ, Evangelische Akademie Loccum, Tagungsleiter
Prof. Dr. Thomas Heberer, Ostasieninstitut der Universität Duisburg-Essen
Prof. Dr. Gunter Schubert, Seminar für Sinologie und Koreanistik der Universität Tübingen

Pfeil nach rechts Das Programm Pfeil nach oben

Freitag, 25. Februar 2005

Begrüßung und Tagungseröffnung
Prof. Dr. Jörg Calließ, Evangelische Akademie Loccum

Die VR China zwischen institutionellem Wandel und politischer Kontinuität - Einführung in die Tagung
Prof. Dr. Gunter Schubert, Universität Tübingen

Reformen des politischen Systems

Lokale Wahlen als Legitimationsinstrument autoritärer Herrschaft?
Eine vorläufige Bilanz der Erfahrungen mit Direktwahlen auf der Dorf- und Gemeindeebene
Prof. Thomas Bernstein, Columbia University, New York

Mehr Macht für die Volkskongresse? - Praxis und Perspektiven des Parlamentarismus in der VR China
Dr. Jean-Pierre Cabestan, Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS), Paris

Von der Herrschaft durch Recht zur Herrschaft des Rechts?
Zum Stand der Installierung eines "sozialistischen Rechtssystems"
Prof. Dr. Robert Heuser, Universität Köln

Mehr Legitimation für die Einparteienherrschaft?
Ideologische Anpassungen und interne Reformen der KP China
Dr. Nora Sausmikat, Kulturstiftung des Bundes, Berlin

Samstag, 26. Februar 2005

Reformen des gesellschaftlichen Systems

Die sprachlose Gesellschaft - Chinesische Armutspolitik in West-Hunan
Prof. Shih Chih-yu, National Taiwan Universität, Taibei

Chinas neue Sozialpolitik auf dem Prüfstand
Prof. Dr. Monika Schädler, Institut für Asienkunde

"Kommunitarismus" als Antwort auf den Zerfall der Danwei?
Politische und administrative Reformen in Chinas Städten
Prof. Dr. Thomas Heberer, Universität Duisburg-Essen

Außenpolitische Anpassungen

Zwischen nationalem Interesse und weltpolitischer Verantwortung
Chinas selektiver Multilateralismus
Dr. Kay Möller, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

Chinas Rolle in den Vereinten Nationen
Eine Bestandsaufnahme
Prof. Chu Shulong, School of Public Policy and Management, Schanghai Pfeil nach rechts Zu Gast in Loccum

Sonntag, 27. Februar 2005

Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse aus den Vorträgen und Diskussionen
Prof. Dr. Gunter Schubert, Universität Tübingen
Prof. Dr. Thomas Heberer, Universität Duisburg-Essen

25 Jahr nach der Reformwende
Wie stabil ist die Herrschaft der KP China?
Podiumsdiskussion
Prof. Chu Shulong, School of Public Policy and Management, Schanghai
Prof. Thomas Bernstein, Ost-Asien- Institut, Columbia Universität, New York
Prof. Jean-Pierre Cabestan, CNRS Paris
Michaela Spaeth, stellv. Leiterin des Referates für Ostasien, Auswärtiges Amt, Bonn
Matthias Naß, Stellv. Chefredakteur, DIE ZEIT, Hamburg
Moderation: Prof. Dr. Dieter Senghaas, Universität Bremen

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