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73/06: Informations- und Kommunikationskultur entwickeln
Ein dringender Beitrag zur Entwicklung der politischen Kultur in Deutschland

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 13. - 15. Dezember 2006
In Kooperation mit: Friedrich-Ebert-Stiftung, Büro Niedersachsen, Heinrich-Böll-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung

Pfeil nach rechts Texte zur Tagung

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Ansehensverlust der Politik, Wahlmüdigkeit und Politikverdrossenheit kennzeichnen zunehmend die politische/gesellschaftspolitische Situation in Deutschland. Die Zahl der Menschen, die der Ansicht sind, dass die Demokratie die beste Gesellschaftsform ist, ist zwar immer noch groß aber sie nimmt ab.

Die Tagung will untersuchen, ob und in welchem Umfang Defizite der politischen Informations- und Kommunikationskultur diesen Ansehensverlust von Politik und Demokratie mit verursachen. Was muss geschehen, um durch eine bessere politische Informations- und Kommunikationskultur, also auch durch eine bessere politische Kultur diese Entwicklung aufzuhalten, zu wenden.

Welche Rolle spielen dabei die Art der Information und Kommunikation zwischen Politik und Bürgerinnen und Bürgern, das Kommunikationsverhalten der Politikerinnen und Politiker untereinander? Welchen Einfluss haben die Medien? Wie muss sich das Kommunikationsverhalten der Akteure verändern? Wie können Bürgerinnen und Bürger anders als durch Nichtwahl darauf reagieren? Was sollten die Medien beitragen?

Dr. Fritz Erich Anhelm, Reinhart Richter, Evangelische Akademie Loccum
Egmont Eckardt, Friedrich-Ebert-Stiftung
Michael Stognienko, Heinrich-Böll-Stiftung
Dr. Evelin Wittich, Rosa-Luxemburg-Stiftung

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Mittwoch, 13. Dezember 2006

Eröffnung der Tagung und Begrüßung
Dr. Fritz Erich Anhelm, Loccum
Reinhart Richter, Osnabrück/Loccum

Zum Begriff der politischen Kultur in Deutschland
Prof. Dr. Sylvia Greiffenhagen, Stuttgart

Warum ist die Entwicklung einer besseren Informations- und Kommunikationskultur für die Zukunft der Demokratie in Deutschland wichtig?
Dr. Henning Scherf, Bürgermeister a.D., Bremen

Glaubwürdigkeitsverlust der Politik in Deutschland
Die Bedeutung einer besseren politischen Informations- und Kommunikationskultur
Jürgen Leinemann, Der Spiegel, Hamburg

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Politische Informations- und Kommunikationskultur aus dem Blick der Wirtschaft
Dr. Norman van Scherpenberg, Staatssekretär a.D., Mitglied Sprecherkreis Evangelischer Unternehmer, Hannover

Chancen und Risiken der Entwicklung einer politischen Informations- und Kommunikationskultur durch die Medien
Martin Bialecki, Leiter Bundesbüro dpa, Berlin
Dr. Rudolf Speth, Privatdozent Politik und Sozialwissenschaften, FU Berlin

Die Initiative iDemokratie
Christian Hochhuth, Geschäftsführer, Berlin

Arbeitsgruppen
Die Arbeitsgruppen sollen Vorschläge für einen Loccumer Code zur Entwicklung der politischen Informations- und Kommunikationskultur erarbeiten. Diese Vorschläge sollen nach dem Abendessen im Plenum vorgestellt, diskutiert und möglichst zu einem Konsens geführt werden.

Arbeitsgruppe 1
Arbeitsschwerpunkt: Informations- und Kommunikationskultur im Verhältnis von Politik und Bürgerinnen und Bürgern
Moderation: Andreas Trunschke, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

Arbeitsgruppe 2
Arbeitsschwerpunkt: Kommunikationskultur der Politikerinnen und Politiker untereinander
Moderation: Reinhart Richter

Arbeitsgruppe 3
Arbeitsschwerpunkt: Entwicklungsmöglichkeiten der Informations- und Kommunikationskultur durch die Medien
Moderation: Dr. Fritz Erich Anhelm

Berichte aus den Arbeitsgruppen, Vorstellung der Vorschläge für einen Loccumer Code zur politischen Informations- und Kommunikationskultur
Diskussion der Vorschläge, Versuch einer Konsensbildung

Freitag, 15. Dezember 2006

Ein Gespräch über politische Streitkultur
Prof. Dr. Ernst Benda, Bundesinnenminister a.D., Präsident des Bundesverfassungsgerichtes a.D., Karlsruhe
Dr. Philipp Rösler, Fraktionsvorsitzender der Niedersächsischen Landtagsfraktion der FDP, Hannover
Andreas Trunschke, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin
Moderation: Reinhart Richter

Was muss geschehen, um eine Verbesserung der politischen Informations- und Kommunikationskultur zu erreichen?
Wie werden die Vorschläge für einen Loccumer Code bewertet?
Abschlusspodium
Wolfgang Jüttner, MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Nds. Landtag, Hannover
Steffi Lemke, Bundesgeschäftsführerin Bündnis 90/Die Grünen, Berlin
Heiko Hilker, MdL, Medienpolitischer Sprecher der Linkspartei, Sächsischer Landtag, Dresden
Moderation: Dr. Fritz Erich Anhelm

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