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03/07: Von der Zweiten Säule zum zweiten Standbein?
Die neue Förderung des ländlichen Raumes

Loccumer Landwirtschaftstagung 2007

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 2. bis 4. Februar 2007

Dreieck nach rechts Präsentationen und Texte zur Tagung

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Der landwirtschaftliche Strukturwandel und die demographischen Veränderungen stellen die ländlichen Räume vor neue Herausforderungen. Wie können sie auch zukünftig als Lebensraum und Wirtschaftsstandort attraktiv bleiben?

Nach der Reform der ersten Säule der Agrarpolitik, die die Marktorientierung der landwirtschaftlichen Erzeugung stärken sollte, steht nun die "Zweite Säule" - die Förderung des ländlichen Raumes - vor der Reform: In Kürze beginnt die neue Förderperiode 2007 bis 2013. In den nächsten Monaten erfolgen wichtige Weichenstellungen über die Vergabe von Fördermitteln. Was ist zu tun, damit sich die "Zweite Säule" tatsächlich zu einem zweiten "Standbein" für die Menschen im ländlichen Raum entwickelt?

Auf der Tagung werden die neuen Förderinstrumente und Beispiele ihrer Nutzung vorgestellt und diskutiert. Es wird aber auch über die Frage gestritten, wohin sich die Förderpolitik mittelfristig bewegen soll: Soll primär gefördert werden, was Wachstum und mehr Arbeitsplätze verspricht, oder sollen die benachteiligten Regionen unterstützt werden? Wie sollen zukünftig die Mittel zwischen erster und zweiter Säule verteilt werden? Soll sich die EU überhaupt in Programme auf lokaler Ebene einmischen, oder soll die Subsidiarität gestärkt werden? Wie können die vielen verschiedenen Akteure so zusammen gebracht werden, dass eine einheitliche und effektive Förderung des ländlichen Raumes möglich wird?

Dr. Joachim Lange, Evangelische Akademie Loccum, Tagungsleiter

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Freitag, 2. Februar 2007

Begrüßung und Eröffnung
Dr. Joachim Lange, Evangelische Akademie Loccum

Die Herausforderungen an die ländlichen Räume
Prof. Dr. Ulrich Jung, Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung NIW, Hannover

Was hat die Förderung des ländlichen Raumes gebracht? Lehren für die Zukunft
Regina Grajewski, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft FAL, Braunschweig

Zwischen 'Lissabon' und territorialer Kohäsion
Die schwierige Suche nach einer angemessenen Entwicklungsstrategie
Prof. Dr. Jürgen Aring, Universität Kassel
Udo Hemmerling, Deutscher Bauernverband, Berlin

Förderpolitik in der Verflechtungsfalle?
Prof. Dr. Siegfried Bauer, Universität Gießen
Wolfgang Reimer, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bonn

Worauf zielt die Förderpolitik der Europäischen Kommission?
Markus Hopfner, Europäische Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft, Brüssel

Die eierlegende Wollmilchsau?
Welche Förderpolitik brauchen wir?
Podiumsdiskussion mit den Referierenden des Tages

Samstag, 3. Februar 2007

Welche Förderpolitik bekommen wir?

Das Beispiel  Niedersachsen
Michael Kix, Nds. Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hannover

Das Beispiel NRW
Dr. Ludger Schulze Pals, Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW, Düsseldorf

Kommentare:
Hans-Jürgen Klein, Mitglied des Niedersächsischen Landtags, Steinau/Hannover
Wilfried Steffens, Landvolk Niedersachsen, Hannover

Bereiche und Instrumente der Förderung:

Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft
Dr. Frank Bröckling, planinvent, Münster

Die Ausgestaltung von Agrarumweltmaßnahmen: "Ausgleichszahlung" oder "Honorierung von Leistungen"?
Bernhard Osterburg, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft FAL, Braunschweig

Regionalmanagement
Prof. Dr. Peter Dehne, Hochschule Neubrandenburg

Förderung des ökologischen Landbaus
Jobst-Hendrik Held, Universität Göttingen

Arbeitsgruppen

AG 1: Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft
Dr. Frank Bröckling, planinvent, Münster
Klaus-Dieter Karweik, GLL Verden, Amt für Landentwicklung
Dr. Wilfried Steffens, Landvolk, Hannover
Moderation: Prof. Dr. Ingo Mose, Universität Oldenburg

AG 2: Agrarumweltmaßnahmen
Dr. Eckhard Asche, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Oldenburg
Bernhard Osterburg, FAL Braunschweig
Martin Schulz, Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft ABL, Quickborn
Gisela Wicke, Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, NLWKN, Hannover
Moderation: Stephan Wichert-von Holten, Kirchlicher Dienst auf dem Lande, Hannover

AG 3:  Regionalmanagement
Prof. Dr. Peter Dehne, Neubrandenburg
Dr. Cord Petermann, Dienstleistungsagentur für Regionalvermarktung, Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen, Sulingen
Karolin Thieleking, KoRiS Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung, Hannover
Moderation: Dr.-Ing. Evelyn Gustedt, BUND Bund für Umwelt- und Naturschutz
Niedersachsen, Hannover

AG 4:  Förderung des ökologischen Landbaus
Jobst-Hendrik Held, Universität Göttingen
Harald Gabriel, BIOLAND Landesverband Niedersachsen/Bremen e.V., Visselhövede
Dr. Ludger Schulze Pals, MUNLV, Düsseldorf
Moderation: Franz Jansen-Minßen, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Oldenburg

Sonntag, 4. Februar 2007

Von der Zweiten Säule zum zweiten Standbein: Was ist zu tun?
Abschlussdiskussion:
Minister Hans-Heinrich Ehlen, Niedersächsischer. Minister für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hannover
Cornelia Behm, MdB, Agrarpolitische Sprecherin, Bündnis 90/Die Grünen, Berlin

und die Berichterstatter der Arbeitsgruppen:
Dr.-Ing. Evelyn Gustedt, BUND, Hannover
Franz Jansen-Minßen, LWK, Oldenburg
Prof. Dr. Ingo Mose, Universität Oldenburg
Stephan Wichert-von Holten, KDL, Hannover

Im Anschluss an die Tagung besteht Gelegenheit zum Besuch der Spargelmesse Leese

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