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12/07: Wissen und Erfahrung
Wie und was die Generationen voneinander lernen können
Loccumer Generationentagung

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 9. bis 11. April 2007

Dreieck nach rechts Präsentationen und Texte zur Tagung

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Wissenstransfer ist ein neues Zauberwort - auch in der Diskussion über das Verhältnis zwischen den Generationen. Die Jüngeren sollen von den Älteren lernen - und umgekehrt! Und weil dies nicht ausreichend geschieht, verschenken wir viele Möglichkeiten, die zur "Wert-Schöpfung" in unserer Gesellschaft beitragen könnten. So die These.

Ihr wollen wir auf dieser Tagung nachgehen. Denn inzwischen gibt es eine Vielzahl von Initiativen zu altersgemischten Belegschaften in Betrieben, zur Beratung bei Existenzgrün-dungen, zur Einführung von Seniorprofessuren an Hochschulen, zu Mehrgenerationenhäusern und  Freiwilligenagenturen zum Beispiel. Sie alle versuchen, Ältere und Jüngere miteinander in  Beziehung zu setzen. Und überall findet gegenseitiges Lernen statt.

Was sind die bisherigen Erfahrungen? Was tragen sie dazu bei, die Beziehungen zwischen den Generationen produktiv zu gestalten? Helfen sie Jüngeren in ihren Berufs- und Lebensperspektiven und Älteren zu sinnvollem Tun im Ruhestand? Haben diese Projekte Auswirkungen auf den Zusammenhalt der Gesellschaft, also gesellschaftspolitische Bedeu-tung?

Ziel der Tagung ist es, Anstöße zu einer aktivierenden Generationenpolitik zu geben, in der das Wissen der Älteren mit dem der Jüngeren in fruchtbaren Dialogen zusammen geführt wird.

Dr. Fritz Erich Anhelm, Akademiedirektor, Tagungsleiter
Andreas Siemens, Pastor, Evangelische Akademie Loccum
und die Mitglieder des Vorbereitungskreises für die zweite Loccumer Generationentagung

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Montag, 9. April 2007

Eröffnung der Tagung und Begrüßung
Dr. Fritz Erich Anhelm, Akademiedirektor

... die Älteren gehen früher ´raus - die Jüngeren kommen schwerer ´rein...
Was steckt hinter den Zahlen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes?
Rita Nikolai, Wissenschaftszentrum Berlin

"Generation Praktikum" und "Generation Freigesetzte"
Erfahrungen des Zugangs und des Ausscheidens
Vera Ackermann, Industriegewerkschaft Bau, Chemie, Energie, Hannover
Elzbieta Dziura, Pädagogin, Hannover
Thomas Bertram, Buchhändler, Universität Hannover

Treffpunkt Galerie:
Eine kreative Aktion (Abrisscollage) mit Dagmar Bätge-Friedrich

Dienstag, 10. April 2007

Ist Wissenstransfer zwischen den Generationen ein Muss?
Oder: Warum sollte das Rad nicht neu erfunden werden?
Professorin Dr. Anita Pfaff, Universität Augsburg

Was soll der Wissenstransfer zwischen den Generationen bewirken?
Potenziale und nicht genutzte Möglichkeiten
Karin Stief-Kreihe, MdL Niedersachsen, Vorsitzende der Enquete-Kommission Demografischer Wandel des Landtags, Meppen

Arbeitsgruppen

I. Altersgemischte Belegschaften - Erfahrungen und Innovation in Betrieben
Holger Möhwald, Unternehmensberater,  Göttingen
Moderation: Hans Bernhard Ottmer, Superintendent i.R., Hannover

II. Hilfe zur Existenzgründung - von Generation zu Generation
Hans Hutfleß, Unternehmer und Firmengründer, Fa. Hutfleß, Hannover
Ralf Lorenz, Inhaber Fa. Hutfleß Dienstleistung KG, Hannover
Guido Langemann, Industrie- und Handelskammer, Hannover
Moderation: Margret Warmer, Hamburg

III. Hochschulen für Jung und Alt?
Chancen generationenübergreifender Zusammenarbeit in Forschung und Lehre
Professorin Dr. Gisela Charlotte Fischer, ExplorAging, Universität Hannover
Professor Dr. Horst Callies, Springe
Moderation: Thomas Bertram, Buchhändler, Universität Hannover

IV. Gemeinsames Lernen in sozialen Verbundsystemen - miteinander Leben gestalten
Brigitte Meyer, Dipl.-Soz.pädagogin, Mehrgenerationenhaus Barnstorf
Dieter Dorn, Freiwilligenzentrum Hannover
Moderation: Peter Friedrich, Pastor i.R., Bardowick

Der Schatz, der entdeckt werden will
Oder: Was die Generationen voneinander lernen sollten...
Dr. Ruth Lapide, Publizistin und Religionswissenschaftlerin

Mittwoch, 11. April 2007

Anstöße aus den Arbeitsgruppen: Was wir voneinander wissen müssen und wie wir mehr voneinander lernen können
Moderator/innen der Arbeitsgruppen im Gespräch

Warum brauchen wir eine aktivierende Generationenpolitik? Was soll sie und wer sind ihre Träger?
Dr. Jörg Tremmel, Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen, Oberursel

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