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Programm > Tagungsarchiv > Jugend - Bildung - Erziehung

58/07: Berufliche Perspektiven für Hauptschülerinnen und Hauptschüler verbessern
Chancen durch berufsorientierende Kooperation und neue Lernformen

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 28. bis 30. September 2007

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Es hängt von einer Fülle von Faktoren ab, ob Hauptschülern und Hauptschülerinnen der Übergang von der Schule in den Beruf gelingt. In aller Regel aber haben sie auf einem gegenwärtig noch durch Verdrängungseffekte gekennzeichneten Ausbildungsmarkt Nachteile gegenüber Absolventen höherer Schulformen. Für viele Schüler/innen, zumal diejenigen ohne formalen Abschluss, bleibt derzeit oft nur der Weg in eine der zahlreichen Maßnahmen des Übergangssystems zwischen Schule und Beruf - mit geringer Aussicht auf berufliche Anschlüsse.

In Niedersachsen sollen neue Wege in der Berufsorientierung und Stärkung der Ausbildungsreife die Chancen für Hauptschüler/innen erhöhen, dass der Übergang von der Schule in zukunftsfähige Ausbildung gelingt.

Die Tagung bietet ein Forum zur Auseinandersetzung mit diesen Ansätzen, zum fachlich-konzeptionellen Austausch und zur Vernetzung.

Welche Methoden und Verfahren der Berufsorientierung werden an niedersächsischen Hauptschulen eingesetzt? Welche Rahmenbedingungen des schulischen Handelns sind dabei förderlich oder hinderlich? Welche Erfahrungen liegen vor und was kann man voneinander lernen? Gelingt die Kooperation mit Betrieben und Berufsbildung und welche Strukturen braucht verlässliche Partnerschaft?

Andrea Grimm, Evangelsiche Akademie Loccum, Tagungsleiterin
Ulrich Pätz, Niedersächsisches Kultusministerium

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Freitag, 28. September 2007

Eröffnung der Tagung und Begrüßung
Andrea Grimm, Ev . Akademie Loccum

Neue Perspektiven für Hauptschülerinnen und Hauptschüler
Mehr Schul- und (Aus)bildungserfolg durch neue Wege in Niedersachsen
Zusammenschau der aktuellen Entwicklungen und Ansätze

Ulrich Pätz, Niedersächsisches Kultusministerium, Hannover
Manfred Gardemann, Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen, Hannover
Klaus-Michael Solf, Landesschulbehörde Braunschweig
Hanna Kopischke, Schulleiterin, BBS Bad Harzburg/Clausthal-Zellerfeld
Thomas Koch, stellv. Hauptgeschäftsführer Unternehmerverbände Niedersachsen e.V., Hannover

Ausbildungsreife, Berufseignung und ihre Relevanz für die Übergangschancen in berufliche Ausbildung
Dr. Joachim Gerd Ulrich, Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn

Produktives Lernen - Ein Erfolgsmodell berufsorientierender Allgemeinbildung
Dipl.Päd. Ingrid Böhm und Prof. Dr. Jens Schneider, Institut für Produktives Lernen, Berlin

Samstag, 29. September 2007

Berufsfähigkeit steigern:  Was machen die Schulen?
Einblick in schulische Initiativen ("Abschlussquote erhöhen"), in gute Beispiele und offene Fragen

Hauptschule am Hohenwedel, Stade
Susanne Peters, Arbeit, Wirtschaft, Technik
Bernd Wilhelmi, Schulleiter

KGS und BBS Neustadt am Rübenberge
Herwig Dowerk, Schulleiter KGS
Bernhard Marsch, Leiter BBS Neustadt

Hauptschule Kaiserpfalz und Schule an der Glaesecke, Bad Harzburg
Holger Zientek
Joachim Wernicke, Fachkonferenzleiter AWT

Hauptschule Deegfeld, Nordhorn
Wolfgang Saltenbrock, Schulleiter

Arbeitsgruppen

AG 1: Erfahrungen mit dem Modell
"Eignungsfeststellung an Hauptschulen"
Axel Fuchs, Akademie Schule-Wirtschaft, Bildungswerk der niedersächsischen Wirtschaft, Hannover
Katja Hinners, MaßArbeit, kAöR, Landkreis Osnabrück

AG 2: Zusammenwirken von Schule, Lehrkräften und Bildungsbegleitern
Frauke Felix, Bildungswerk der niedersächsischen Wirtschaft, Hannover
Daniela Sohr, Berufsstartbegleiterin Mühlenbergschule Edemissen
Monika Rhaudis, Haupt- und Realschule Loccum

AG 3: Gelingende Kooperationsstrukturen Schule-Wirtschaft
Angelika Schreiber, Geschäftstelle ProBeruf, Landesschulbehörde Lüneburg
N.N. Betrieb

AG 4: Produktives Lernen konkret
Dipl.Päd. Ingrid Böhm
Prof. Dr. Jens Schneider, IPLE, Berlin

AG 5: Soziale Kompetenzen und Ausbildungsreife fördern mit Stärkenanalyse
Christiane Mauntel, Lernende Region Osnabrück

Sonntag, 30. September 2007

Ausbildungsfähigkeit und Ausbildungschancen verbessern als gemeinsame Aufgabe von Schulen, Wirtschaft und Politik in Niedersachsen

I: Der Beitrag der Schulen - Rückmeldung und Empfehlungen aus den Arbeitsgruppen des Vortages

II: Diskussion mit

Volker Linde, Leiter Aus- und Weiterbildung, Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg
Prof. Dr. Arnulf Bojanowski, Universität Hannover
Jan ter Horst, Abteilungsleiter der Schulabteilung, Niedersächsisches Kultusministerium, Hannover
Moderation: Andrea Grimm

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