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09/09: SGB II
Die Lehren aus der Evaluationsforschung

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 2. bis 4. März 2009
in Kooperation mit dem Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) an der Universität Bremen;
gefördert von der VolkswagenStiftung


Pfeil nach rechts Materialien zur Tagung

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Schon bei Schaffung der Experimentierklausel nach § 6a SGB II, die die alleinige Wahrnehmung der Aufgaben des SGB II durch die zugelassenen kommunalen Träger (zkT) – auch bekannt als „Optionskommunen“ – ermöglicht, hat der Gesetzgeber im § 6c eine vergleichende Wirkungsforschung über die Erfahrungen mit den alternativen Modellen der Aufgabenwahrnehmung eingefordert.

Seit wenigen Wochen liegen nun die Ergebnisse dieser Wirkungsforschung zur Experimentierklausel vor. Noch vor ihrer Veröffentlichung lösten sie einen kontroversen Austausch von Argumenten aus, deren Stichhaltigkeit aufgrund des begrenzten Zugangs zu den Ergebnissen und der Fülle des Materials selbst von der Fachöffentlichkeit nur in Teilen nachvollzogen werden konnte.

Auf dieser Tagung sollen nun die wesentlichen Ergebnisse der Wirkungsforschung öffentlich vorgestellt, von VertreterInnen der Wissenschaft und der Praxis diskutiert und auf ihre Lehren für die zukünftige Verbesserung der Umsetzung des SGB II befragt werden.

Dabei soll besonders die Vielzahl der Ergebnisse zur konkreten Arbeit der SGB-II-Stellen, die bisweilen vom Streit über die Frage „Wer kann’s besser?“ an den Rand geschoben wurde, aufgegriffen und für die Praxis fruchtbar gemacht werden.

Doch wird auch der aktuellen politischen Frage nach der zukünftigen Aufgabenwahrnehmung im SGB II, die bereits durch das Urteil des BVerfG vom 20. Dezember 2007 wieder angefacht wurde, nachgegangen.

Dr. Joachim Lange, Evangelische Akademie Loccum, Studienleiter
Prof. Dr. Frank Nullmeier, Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen

Pfeil nach rechts Das Programm Pfeil nach oben

Montag, 2. März 2009

Begrüßung und Eröffnung
Dr. Joachim Lange, Ev. Akademie Loccum

Die wichtigsten Ergebnisse der §6c-Evaluierung aus Sicht des BMAS Gerd Heyer, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin

Daten, Methoden und Ergebnisse der Evaluierung:
Belastbarkeit ...

Organisationserhebung, Matching und Stichprobe
Dr. Martin Rosemann, Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung IAW, Tübingen

Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit und Soziale Stabilisierung: Empirisches Konzept für die Evaluation?
Dr. Martin Brussig, Institut Arbeit und Qualifikation IAQ, Gelsenkirchen

Wirkungs- und Effizienzanalyse
PD Dr. Bernhard Boockmann, Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung IAW, Tübingen

Kommentar:
Dr. Hilmar Schneider, Institut zur Zukunft der Arbeit IZA, Bonn

Makroanalyse und regionale Vergleiche
Dr. Sonja Munz, Ifo-Institut zur Wirtschafts-forschung, München

Kommentar: Dr. Jochen Kluwe, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung RWI Essen, Berlin

... und Interpretation der Ergebnisse:

Unbeobachtete Heterogenität, selektive Wahr­nehmung und andere Erklärungsversuche
Prof. Dr. Stefan Sell, Fachhochschule Koblenz, Remagen
Christian Armborst, Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, Hannover
Doris Bartelmes, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, Rheinland-Pfalz, Mainz
Gerd Heyer, BMAS, Berlin

Dienstag, 3. März 2009

Steuerungsprozesse:

Einleitende Referate im Plenum, Kommentare und Diskussion in den Arbeitsgruppen

• ARGEn: Viele Steuermänner, zu wenig Ruderer?
Dr. Helmut Schröder, Institut für Angewandte Sozialwissenschaft infas, Bonn
Kommentare:
Dr. Bruno Kaltenborn, Berlin
Rainer Radloff, ArbeitPlus GmbH, Bielefeld
Mathilde Schulze-Middig, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Markus Keller, Deutscher Landkreistag, Berlin
Dr. Reinhard Penz, BMAS, Berlin
Moderation: Prof. Dr. Frank Nullmeier, ZeS, Universität Bremen

• zkT.: Heterogene Unbeobachtetheit?
Prof. Dr. Claus Reis, Fachhochschule Frankfurt
Kommentare:
Dr. Helmut Hartmann, consens, Hamburg
Armin Mittelstädt, Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis, Offenburg
Gerd Goldmann, Deutscher Landkreistag, Berlin
Anja Kraska, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Düsseldorf
Moderation: Dr. Joachim Lange, Loccum

• gAw: Getrennt marschieren ...?
Petra Kaps, IAB; (ehem. WZB/Mitwirkung an UF2)
Kommentare:
Holger Schütz, Infas, Berlin
Hans-Jürgen Genz, Agentur für Arbeit, Celle
Regina Offer, Deutscher Städtetag, Berlin
Moderation: Martina Helmcke, Bielefeld

Instrumente, Prozesse, Strategien

Einleitende Referate im Plenum, Kommentare und Diskussion in den Arbeitsgruppen

• Money makes the world go round?
Subventionierung der Arbeitsaufnahme im ersten Arbeitsmarkt
Dr. Sonja Munz, Ifo, München
Kommentare:
Ulf Rinne, IZA, Bonn
Gisela Lünnemann, AGOS, Osnabrück
Karl-Heinz Hagedorn, GAB AöR, Kreis Steinfurt
Moderation: Bernd Nothnick, Nds., Min. für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Hannover

• Wie lassen sich Beschäftigungsfähigkeit und soziale Integration steigern?
Prof. Dr. Matthias Knuth, Institut Arbeit und Qualifikation IAQ, Gelsenkirchen
Kommentare:
Dr. Peter Bartelheimer, Sofi, Göttingen
Axel Lindner, GGFA Erlangen AöR
Sigrid Gramm, ARGE Köln
Marc Hentschke, Neue Arbeit gGmbH und Vorsitzender, Evangelischer Fachverband Arbeit und soziale Integration, Stuttgart
Moderation: Karen Peters, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, Berlin

• Trainingsmaßnahmen im Kontext der Strategien von Fördern und/oder Fordern
PD Dr. Bernhard Boockmann, ZEW/IAW
Kommentare:
Dr. Susanne Koch, IAB, Nürnberg
Sigfried Dreckmann, ARGE Delmenhorst, Sprecher der ARGEn in Niedersachsen und Bremen
Moderation: Dr.Bruno Kaltenborn, Berlin

• Maßnahmedurchführung im SGB II-Bereich
Petra Knerr, Infas, Bonn
Kommentare:
Dr. Peter Kupka, IAB, Nürnberg
Siegrid Rosam, Jobcenter ARGE Magdeburg GmbH
Truda Ann Smith, BAG Arbeit, Berlin
Moderation: Martina Helmke, Bielefeld

Welche Konsequenzen folgen aus der Evaluierung?

Instrumente, Prozesse und interne Strukturen der Leistungsprozesse:
Bettina Schattat, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin
Kay Senius, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Dr. Wilhelm Adamy, Deutscher Gewerkschaftsbund DGB, Berlin
Erwin Jordan, Region Hannover
Andreas Wegner, Vier-Tore-Job-Service Neubrandenburg
Andrea Martin, KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf

Mittwoch, 4. März 2009

Wie geht es weiter mit der Aufgabenwahrnehmung?

Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst, Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, Hannover
Dr. Rolf Schmachtenberg, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin
Dr. Irene Vorholz, Deutscher Landkreistag, Berlin
Verena Göppert, Deutscher Städtetag, Berlin
Dr. Jürgen Wuttke, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDA, Berlin
Dr. Matthias Schulze-Böing, MainArbeit GmbH, Offenbach; Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft der ARGEn
Siegfried Averhage, Maßarbeit kAöR, Osnabrück

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