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24/10: Von Zwergen und Riesen ...
NGOs in der Weltpolitik

Eine Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 9. bis 11. Juni 2010
für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II

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Nicht allein staatliche, sondern eine Vielzahl nichtstaatlicher Akteure bestimmen heute die weltpolitische Bühne. Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gelten als wichtige Ergänzung repräsentativer Demokratie. Sie bewegen sich vor allem in (globalen) Netzwerken und erhalten ihre Schlagkraft u.a. durch Lobbying und die Nutzung modernster Kommunikationstechnologien.

Sie erweitern den Radius demokratischer Politik und ermöglichen Öffentlichkeit, Partizipation und Einflussnahme in der internationalen Politik. NGOs greifen Themen auf, die von der Politik nicht oder nur unzureichend behandelt werden. Ihr Einfluss hängt von ihrer Fähigkeit ab, zu überzeugen. Allerdings ist ihre Legitimation immer wieder umstritten, da sie nicht durch demokratische Wahlen, sondern durch Zustimmung und Spendengelder begründet ist.

Welche Rolle spielen NGOs bei der Lösung der Weltprobleme wie z.B. dem Klimawandel, der weltweiten Armut oder kriegerischer Konflikte? Wie und mit welchen Mitteln verleihen sie ihren Zielen Nachdruck?

Simone Schad-Smith, Evangelische Akademie Loccum, Tagungsleiterin

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Mittwoch, 9. Juni 2010

Begrüßung und Einstieg
Simone Schad-Smith, Evangelische Akademie Loccum

Akteure in der Weltpolitik

NGOs: Weltmacht oder überbewertete Aktivisten?
Einführungsvortrag mit Diskussion
Dr. Lutz Schrader, Institut Frieden und Demokratie, Fernuniversität Hagen

Greenpeace gegen Shell
Dokumentation von Gülsel Özkan und Ludger Pfanz, Deutschland 2005 (45 Min.)

Donnerstag, 10. Juni 2010

Von „Quangos“ und „Gongos“ ...
Wie unabgängig sind NGOs wirklich?
Max Schulte, Institut für Politikwissenschaft, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Strategien der Einflussnahme
Wie und mit welchen Mitteln verleihen NGOs ihren Zielen Nachdruck?
Wie agieren sie auf internationalem Parkett?

Vertiefende Arbeitsgruppen zu folgenden Handlungsfeldern internationaler Politik:

AG 1: Umweltschutz und Klimawandel
Stefan Rostock, Germanwatch, Bonn

AG 2: Entwicklungspolitik und Armutsbekämpfung
Judith Orland, Oxfam Deutschland, Berlin

AG 3: Konfliktbewältigung und Friedenssicherung
Thorsten Klein, Eirene Internationaler Christlicher Friedensdienst, Neuwied

AG 4: Menschenrechte
Hanno Schedler, Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen

AG 5: Biodiversität – Erhalt der Artenvielfalt
Dr. Kathrin Blaufuss, Forum Umwelt und Entwicklung, Berlin

Wie nehmen zivilgesellschaftliche
Akteure bei internationalen Verhandlungen Einfluss?
Bericht vom Weltsozialforum
Francisco Mari, Evangelischer Entwicklungsdienst, Bonn

Freitag, 11. Juni 2010

Die Welt bewegen!

Abschlusskonferenz mit Präsentationen der Arbeitsgruppen
kommentiert von Jürgen Knirsch, Greenpeace, Hamburg und
Peter Schönhöffer, Attac Mainz

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