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30/10: Theaterpolitik!
Reformbedarf in Niedersachsen, Modelle aus Deutschland
Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 18. bis 20. Juni 2010
in Kooperation mit dem Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim
Das Klagen über diese unbefriedigenden Rahmenbedingungen ist verständlich. Wo aber liegen in der derzeitigen Theaterlandschaft Chancen, die es gerade in dieser prekären Situation zu nutzen gilt? Welche Reformansätze, Konzepte und Modelle können die Zukunft des Theaters sichern? Was muss kulturpolitisch eingefordert werden?
Fünf grundsätzliche Einsichten strukturieren den Diskurs um eine zeitgemäße Theaterpolitik:
Theater braucht Konzepte!
Theater braucht Ausbildung!
Theater braucht Vermittlung!
Theater braucht Strukturen!
Theater braucht Förderung!
Mit Theatermachern, Kulturpolitikern, Förderern und Wissenschaftlern soll in Diskussionsrunden entlang dieser Einsichten der Reformbedarf in der Theaterpolitik des Landes ermittelt sowie Ziele und Visionen für eine zukünftige Theaterlandschaft in Niedersachsen formuliert werden.
Dr. Albert Drews, Evangelische Akademie Loccum, Tagungsleiter
Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Hildesheim
Begrüßung und Eröffnung
Dr. Albert Drews, Ev. Akademie Loccum
Die zukünftige Theaterlandschaft in Niedersachsen und in Deutschland:
Wo stehen wir, was brauchen wir?
Vorstellung und einleitende Kurzstatements der Anwälte einer zukünftigen Theaterlandschaft
Nina Peters, Theaterkritikerin, Berlin
Reinhart Richter, Kulturberater, Osnabrück
Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Hildesheim
Samstag, 19. Juni 2010
Erster Zwischenruf:
Nina Peters, Berlin
Theater braucht Ausbildung
Prof. Michael Börgerding, Direktor, Theaterakademie Hamburg
Prof. Dr. Annemarie Matzke, Professorin für Gegenwartstheater, Universität Hildesheim
Prof. Dr. Wolfgang Sting, Professor für Theaterpädagogik, Studienleitung Performance Studies, Universität Hamburg
Dr. Ole Hruschka, Fachleiter Darstellendes Spiel, Universität Hannover
Theater braucht Vermittlung
Miriam Tscholl, Leiterin Bürgerbühne und Theaterpädagogik am Staatsschauspiel Dresden
Melanie Hinz, Institut für Medien- und Theaterwissenschaft, Universität Hildesheim
Thomas Lang, Bundesakademie für kulturelle Bildung, Wolfenbüttel
Theater braucht Strukturen
Amelie Deuflhard, Intendantin, Kampnagel, Hamburg
Dr. Christian Esch, Direktor, NRW Kultursekretariat, Wuppertal
Eckhard Mittelstädt, Geschäftsführer, Landesverband freier Theater Niedersachsens e.V., Hannover
Sven Schlötcke, Mitglied künstlerische Leitung des Theaters an der Ruhr, Mülheim/Ruhr
Sonntag, 20. Juni 2010
Was leisten Staats- und Stadttheater für eine zukünftige Theaterlandschaft in Niedersachsen?
Ein Gespräch mit den Intendanten
Markus Müller, Oldenburgisches Staatstheater
Joachim Klement, Staatstheater Braunschweig
Lars-Ole Walburg, Schauspiel Hannover und
Detlef Lehmbruck, Abteilung Kultur, Referat Theater und Musik, Niedersächsisches Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Hannover
Die zukünftige Theaterlandschaft in Niedersachsen und in Deutschland
Abschlussstatements der drei „Anwälte“