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52/11: Europas Klima wandeln

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 31. August bis 2. September 2011
für Berufsschülerinnen und Berufsschüler im Ausbildungsbereich Technik

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Europa gehört zu den technisch am weitesten entwickelten Regionen der Welt. Die Technik ermöglicht uns Bequemlichkeit, effizientes Arbeiten und hat zu unserem Wohlstand beigetragen. Technische Anlagen und Geräte benötigen Energie, meistens Strom, und andere Energieträger.

Wie werden die Europäer ihre Energieversorgung in der Zukunft sichern können? Atomenergie ist sehr risikoreich, herkömmliche Kohlekraftwerke entwickeln CO2-Abgase und heizen die Erde auf. Erneuerbare Energien (Biomasse, Wind- und Wasserkraft, Solarenergie) werden immer wichtiger. Gas und Kohle werden für einen Übergang als „Brückentechnologie“ weiter nötig sein. Gas kommt aber meist aus dem Ausland, Europa könnte noch abhängiger werden von den Lieferanten.

Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen um 20% zu senken, die Energieversorgung zu 20% aus „Erneuerbaren“ zu sichern und die Energieeffizienz z.B. durch Einsparungen um 20% zu steigern.

In der EU gibt es aber unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie diese Ziele erreicht werden sollen. Für manche EU-Länder, die ausbleibende Erdgaslieferungen im Winter erlebt haben, steht die Energiesicherheit an erster Stelle. In Deutschland wird heftig diskutiert, wie die Energiewende praktisch bewältigt werden kann, Frankreich setzt weiter auf Atomkraft.

Auf der Tagung werden wir untersuchen, wo die (Energie-) Reise für die Europäer hingehen soll und kann. In einem Planspiel werden wir die unterschiedlichen Interessen kennen lernen und Kompromisse erarbeiten.

Mit einem Europaexperten werden wir über die europäische Entwicklung und den deutschen Beitrag dazu diskutieren.

Dr. Susanne Benzler, Evanhgelische Akademie Loccum, Tagungsleiterin

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Mittwoch, 31. August 2011

Begrüßung und Einführung
Dr. Susanne Benzler, Ev. Akademie Loccum

Einstieg: Woher kommt der Strom der Zukunft?

Woher kommt der Strom der Zukunft?
– World-Café –

„Klimawandel, Erderwärmung, Fukushima, Gaskraftwerke, Windenergie, Trassenbau...“

Viele Stichworte kennzeichnen die aktuelle Diskussion um die Energieversorgung.

Wir überlegen gemeinsam und in kleinen Gruppen, worin die Zukunftsfragen eigentlich liegen und welche die Teilnehmer selbst für die Wichtigsten halten.

„Europas Klima wandeln!“
Einführung in das Planspiel –
Eva Feldmann-Wojtachnia,
Max Nastula,
Sebastian Schaeffer,
Dr. Dörte Winter-Berke, CAP München

Donnerstag, 1. September 2011

Planspiel: Europas Klima wandeln

Das Planspiel beginnt!
Einarbeitung in die Rollen

Feierliche Eröffnung der Beratungen und erste Sitzung des Europäischen Parlaments

Nachrichtensendung „Neues aus Europa“

Anhörung der Lobbygruppen (Wirtschaft und Soziales)

Abschlussverhandlungen, abschließende Talkshow und Ende der Planspielphase

Auswertung des Planspiels und Abschlussdiskussion

Freitag, 2. September 2011

Diskussion: Energiepolitik in Europa

Ergebnisse aus dem Planspiel des vorangegangenen Tages

Diskussion über die Energiepolitik in Europa

Welche Energieversorgung kann es für Europa in Zukunft geben? Welche Strategien haben die verschiedenen Länder, welche Position vertritt Deutschland?

Wird es „Gewinner“ und „Verlierer“ geben bei der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien? Was soll uns die Energiewende kosten? Wie können die unterschiedlichen Positionen in Europa ausgeglichen werden? Welche Kompromisse sind möglich?

Diskussion mit einem Energiepolitik-Experten:
Helge Limburg, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, Hannover und Nienburg

Referenten und Mitwirkende

Susanne Benzler, Politikwissenschaftlerin und Historikerin, arbeitet als Studienleiterin und Jugendbildungsreferentin an der Evangelischen Akademie Loccum

Experten für das Planspiel „Europas Klima wandeln“

Eva Feldmann-Wojtachnia, CAP München

Max Nastula, freier Mitarbeiter des CAP

Sebastian Schaeffer, freier Mitarbeiter des CAP

Dr. Dörthe Winter-Berke, CAP München

Das Planspiel „Europas Klima wandeln!“ wurde im Rahmen einer mehrjährigen bundesweiten Planspielreihe für Schulen von der Forschungsgruppe Jugend und Europa am CAP München entwickelt.

Das Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) der Ludwig-Maximilians-Universität München ist eines der größten universitären Institute der Politikberatung zu europäischen und internationalen Fragen in Deutschland. Seine Forschungsgruppe Jugend und Europa entwickelt Modelle und Materialien für die Bildungsarbeit und bildet Multiplikatoren aus.

Experte für Energiepolitik

Helge Limburg ist das jüngste Mitglied des Niedersächsischen Landtages. Er ist einer von 152 Abgeordneten des Landtages. Helge Limburg ist Mitglied der
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

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