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70/11: Kein Nachwuchs für Hartz IV !
Bildung für Kinder an den Schnittstellen von SGB II, SGB VIII und Schulpolitik
Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 10. bis 11. November 2011
In Kooperation mit dem Zentrum für Sozialpolitik an der Uni Bremen,
gefördert von der Volkswagen Stiftung und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 70/11
Bildung und Qualifikation reduzieren das Risiko von Arbeitslosigkeit und Armut. Will man Armut und den Bezug von Leistungen nach dem SGB II langfristig verringern, ist es geboten, die Kinder aus Bedarfsgemeinschaften des SGB II und anderen armutsgefährdeten Familien frühzeitig zu fördern.
Doch wie kann diese altbekannte Einsicht im Zuständigkeitsdschungel von Bund, Ländern und Kommunen konkret umgesetzt werden?
Welche Potenziale hat eine Zusammenarbeit der Akteure? Warum wurden diese Potenziale in der Vergangenheit nur zum Teil gehoben? Wie können die Schnittstellen zwischen den Akteuren in Kommunen, Ländern und Bund ausgestaltet werden? Und wie können die internen Schnittstellen, z.B. der Kommunen als Träger der Jugendhilfe, des SGB II und der Schulen optimiert werden?
Andrea Grimm, Studienleiterin
Dr. Joachim Lange, Studienleiter
Prof. Dr. Frank Nullmeier, Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen
Begrüßung und Einführung
Andrea Grimm & Dr. Joachim Lange, Evangelische Akademie Loccum
Bildung und Arbeitsmarktintegration
Sonja Fehr, Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, IAB, Nürnberg
Lebenslagen von Kindern, Bildung und die Arbeitsmarktintegration der Eltern
Dr. Jörg Dittmann, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik ISS, Frankfurt a.M.
Problembeschreibung aus der Sicht der Praxis:
Monika Frank, Amt für Soziale Dienste, Bremen
Siegfried Lieske, Stadtrat für Bildung, Göttingen
Charlotte Buri, MainArbeit. Jobcenter Stadt Offenbach
Kommune, Land, Bund: Eine Aufgabe, drei Kompetenzen
Diana Eschelbach, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht DIJuF, Heidelberg
Was erhoffen sich Jobcenter von den anderen Akteuren Was könnten Jobcenter ihnen bieten?
Andrea Martin, KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf
Arbeitsgruppen
AG 1: Familienbildung, -center und lokale Bildungslandschaften
Wie kommt man zu funktionierenden Netzwerken?
AG 2: Wie kann ein gelingender Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt werden?
AG 3: Bildungs- und Teilhabepaket: Wie man auch mit einer Krücke laufen kann?
Freitag, 11. November 2011Wie man’s besser machen kann:
Was lässt sich aus den Praxisbeispielen für die Kooperation lernen Wie kommt man zu zielführenden Kooperations- und Governancestrukturen (jenseits aber unter Beachtung der gesetzlichen Steuerungsstrukturen)?
Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Universität Hildesheim
Kein Nachwuchs für Hartz IV Umsetzungsperspektiven verbesserter Kooperation
Abschlussdiskussion mit:
Siegfried Dreckmann, Jobcenter Delmenhorst und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Geschäftsführer Jobcenter GE
Markus Keller, Deutscher Landkreistag, Berlin
Beate Kostka, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
PD Dr. Hans Lühmann, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Dorothea Minderop, Niedersächsisches Kultusministerium Hannover
Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Universität Hildesheim