Fotocollage
Kontakt | Impressum | Sitemap | Suchen | Home | 

Programm > Tagungsarchiv > Staat & Gesellschaft

58/12: Diversität auch im Alter!
Wie kann die Öffnung der Altenhilfe und Gesundheitsversorgung für ältere Migranten gelingen?

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 8. bis 9. Oktober 2012

| Zum Thema | Programm |

Pfeil nach rechts Zum Thema Pfeil nach oben

Eine steigende Zahl von Migrant/innen wird zukünftig alt und pflegebedürftig sein. Noch werden sie zum Großteil in der Familie versorgt. Auf Dauer wird sich das ändern. Darüber hinaus gibt es weiter erhebliche Barrieren für Migrant/innen, um an Informationen über das Gesundheits- und Pflegesystem sowie Entlastungsmöglichkeiten zu gelangen.

Die Altenhilfe insgesamt muss sich zunehmend den Bedürfnissen und Erfordernissen einer pluralen alternden Gesellschaft anpassen. Sowohl in der offenen Altenarbeit als auch in der ambulanten und stationären Pflege gibt es be­sonders in Ballungsräumen punktuell Ansätze in dieser Richtung. Die Erfahrungen zeigen, dass ein Perspektivenwechsel nicht einfach und automatisch zu erreichen ist.

Mit der Tagung soll zur Diskussion über notwendige Anpassungen beigetragen werden. Folgende Fragen stehen dabei im Vordergrund:

•      Wie können diversitätsorientierte Ansätze in der Alten­hilfe und im Gesundheitssystem umgesetzt werden?

•      Welche Hindernisse und Probleme sind dabei zu identifizieren?

•      Welche Modelle der Informationsweitergabe, Vernetzung und interkulturellen Öffnung können praktische Lösungsmöglichkeiten aufzeigen?

•      Welche strukturellen Veränderungen sind dafür nötig?

Dr. Lidwina Meyer, Tagungsleitung

Pfeil nach rechts Das Programm Pfeil nach oben

Montag, 8. Oktober 2012

Begrüßung und Einführung
Dr. Lidwina Meyer, Evangelische Akademie Loccum

Ãltere Migranten/Migrantinnen und ihre Versorgung im Altenhilfesystem

Ãltere Migranten/Migrantinnen und ihre Versorgung im Altenhilfesystem
Notwendige institutionelle Ãnderungen
Prof. Dr. Phillip Anderson, Universität Regensburg

Diversität auch im Alter: Einblicke in die Lebenspraxis

Alters- und Pflegevorstellungen von Menschen mit Migrationshintergrund'
Ergebnisse einer Studie der Charité
Dr. Polina Aronson, Inst. für Medizinische Soziologie, Charité Berlin

Wie organisieren sich ältere Migranten im Quartier?
Ergebnisse der AMIQUS Studie (Ältere Migranten im Quartier – Stützung von Netzwerken der Selbstorganisation und Selbsthilfe)
Dipl. Soz.Päd. Stefan Fröba, Projektmitarbeiter, Bereichsleiter Diakonie Hasenbergl, München

Dienstag, 9. Oktober 2012

Die Praxis der interkulturellen Öffnung in der Pflege und Versorgung älterer Migranten

Interkulturelle Öffnung: Erfahrungen und Erkenntnisse aus sozialen Diensten und Einrichtungen
Bea Schramm, Projektkoordinatorin, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Praxisbeispiele der Pflege:  Modelle für die Zukunft

Interkulturelles Altenzentrum Victor-Gollancz-Haus, Frankfurt/Höchst
Dr. Hüseyin Kurt, Frankfurter Verband, Frankfurt a. M

Demenz-Wohngruppen und ambulante Dienste
Interkultureller Sozialdienst, Hannover, Dipl. Soz.Arb. Karin Krauße, Hannover

Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige
Markus Wächter, Landesvereinigung für Gesundheit e.V. Hannover

Was läuft schon gut im Pflegesystem?
Was fehlt? Was wird gebraucht?
Diskussion

Niedrigschwellige Angebote der Information und Unterstützung

Welche Möglichkeiten bietet die offene Altenhilfe?

„Oasi“ – Interkultureller Seniorentreff Carlogera von Auw,
Caritas Verband Frankfurt, Team Höchst, Frankfurt a. M.

Seniorenbüros Dortmund
Dipl. Soz.Wiss. Reinhard Pohlmann, Bereichsleiter Seniorenarbeit, Stadt Dortmund

Drei-Generationen-Projekt Niedersachsen
Mit Migranten für Migranten (MIMI) Projekt
Dipl.-Psych. Ahmet Kimil, Projektleiter,  Ethno-Medizinisches Zentrum, Hannover

Welche Weichenstellungen sind nötig, um die gesundheitliche Teilhabe von älteren Migranten zu fördern?
Dr. Hans-Joachim Heuer, Niedersächsisches
Sozialministerium, Hannover
Barbara Kahler, Fachreferentin, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin
Dipl.-Psych. Ahmet Kimil, Projektleiter,  Ethno-Medizinisches Zentrum, Hannover

Pfeil zurück      •  © 2012 by Evangelische Akademie Loccum  •  eal@evlka.de  •  Seite drucken  •         Pfeil nach oben