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68/12: Zwei Jahre Organisationsreform SGB II
Was wurde erreicht, was bleibt zu tun?

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 21. bis 22. November 2012

In Kooperation mit dem Zentrum für Sozialpolitik

Gefördert von der VolkswagenStiftung

Pfeil nach rechts Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 68/12

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Im Sommer 2010 wurde die Organisationsreform des SGB II beschlossen. Die Reform hat einen ehrgeizigen institutionellen Weiterentwicklungsprozess auf den Weg gebracht, der in Teilbereichen noch andauert: Manches muss sich in der Praxis bewähren, neue Kommunikationsmuster müssen erprobt werden, Routinen müssen sich einspielen. Und bei anderem ist Neuland erst noch zu betreten, wie z.B. bei der Einbeziehung kommunaler Leistungen in die Zielvereinbarungen.

·  Wird die Organisationsreform den hohen Anforderungen, die im Vorfeld an sie gerichtet worden waren, gerecht?

·   Welche Aufgaben sind noch zu bewältigen?

·    Wie können die großen Potenziale, die das SGB II für die soziale Integration bietet, noch besser genutzt werden?

·    Wie können die Schnittstellen des SGB II zu anderen Leistungen ihrer Träger – aber auch zu den Leistungen anderer Träger – optimiert und Synergieeffekte genutzt werden?

Die Tagung ist die Abschlussveranstaltung des Dialogprojektes "Bund und Kommunen in der Umsetzung von ‚Hartz IV’: Die institutionelle Fortentwicklung des SGB II als politischer Lernprozess“, das die Evangelische Akademie Loccum seit Herbst 2007 in Kooperation mit dem Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen mit freundlicher Förderung der VolkswagenStiftung zur Begleitung der Diskussion um die Organisationsreform und ihrer Umsetzung durchgeführt hat.

Dr. Joachim Lange, Tagungsleitung, Evangelische Akademie Loccum
Prof. Dr. Frank Nullmeier, Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen

Pfeil nach rechts Das Programm Pfeil nach oben

Mittwoch, 21. November 2012

Begrüßung und Einleitung
Dr. Joachim Lange, Evangelische Akademie Loccum

Zwei Jahre Organisationsreform SGB II
Was wurde erreicht, was bleibt zu tun?

Die Organisationsreform nach zwei Jahren
Dr. Klaus Bermig, Leiter, Referat Grundsatzfragen der Grundsicherung für Arbeitsuchende, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin

SGB II und die Länder – Ansatzpunkte für eine umfassende Landespolitik
Lothar Gretsch, Leiter, Abteilung Arbeitsmarkt, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes, Saarbrücken; Mitglied des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg

SGB II: Chance und Aufgabe für die Kommunen
Wie Leistungen nach dem SGB II erbracht und Synergieeffekte mit anderen kommunalen Leistungen realisiert werden können
Regina Offer, Deutscher Städtetag, Berlin

Moderne Dienstleistungen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende? Anmerkungen zum Entwicklungsstand des Systems SGB II
Dr. Matthias Schulze-Böing, Amtsleiter Stadt Offenbach am Main, Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration; Geschäftsführer, MainArbeit. Kommunales Jobcenter Offenbach, Mitglied im Sprecherrat des Bundesnetzwerks der Jobcenter

Organisationsentwicklung nach der Organisationsreform
Rainer Radloff, Geschäftsführer, Jobcenter Arbeitplus, Bielefeld

Arbeitsgruppen

AG1: SGB II und die Länder – Ansatzpunkte für eine umfassende Landespolitik

AG2: Wie Kommunen SGB II-Leistungen steuern und mit anderen Leistungen verknüpfen können

AG3: Vom Migrationshintergrund in den Vordergrund:
Wie können die Akteure zusammenwirken?

AG4: Integration intensiv: Wie, wann und wer?

Donnerstag, 22. November 2012

Zielvereinbarungen, Aufsicht und Ausschüsse:
Perspektiven der neuen Steuerung im SGB II
Martina Wichmann-Bruche, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin
Wilfried Hüntelmann, Leiter, Geschäftsbereich Beteiligungsmanagement Grundsicherung, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Matthias Schäffer, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Benedikt Siebenhaar, Leiter, Gruppe Ordnung auf dem Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Markus Keller, Deutscher Landkreistag, Berlin

Gemeinsame Diskussion eingeleitet durch Statements von
Andreas Wegner, Geschäftsführer, Vier-Tore-Job-Service Neubrandenburg
Sabine Ostendorf, Vorstand, MaßArbeit kAöR, Osnabrück

Einbeziehung der kommunalen Leistungen in Zielvereinbarungen?
Prof. Dr. Reis, Fachhochschule Frankfurt
Martina Wichmann-Bruche, BMAS, Berlin
Dr. Bruno Kaltenborn, Wirtschaftsforschung und Politikberatung, Berlin
Petra Kaps, Evaluation und Politikberatung, Berlin

Gemeinsame Diskussion mit:
Markus Keller, Berlin
Benedikt Siebenhaar, Düsseldorf
Wilfried Hüntelmann, Nürnberg
Andreas Wegner, Neubrandenburg
Sabine Ostendorf, Osnabrück


    An den Arbeitsgruppen wirken u.a. mit:

    Dr. Peter Bartelheimer, SOFI Soziologisches Forschungsinstitut, Göttingen
    Rainer Bußmann, IQ Netzwerk Niedersachsen und MaßArbeit kAöR, Osnabrück
    Lothar Gretsch, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes, Saarbrücken
    Marc Hentschke, Geschäftsführer, Neue Arbeit gGmbH, Stuttgart, Vorsitzender Evangelischer Fachverband für Arbeit und Soziale Integration e.V., Stuttgart
    Andreas Junker, KGSt - Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, Köln
    Dr. Bruno Kaltenborn, Berlin
    Petra Kaps, Berlin
    Dr. Joachim Lange, Loccum
    Andrea Martin, Leiterin, KreisJobCenter, Marburg-Biedenkopf
    Lena Funke., Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
    Bernd Nothnick, Leiter, Referat Arbeits- und Beschäftigungsförderung, Berufliche Qualifizierung, Niedersächs. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit u. Verkehr, Hannover
    Prof. Dr. Frank Nullmeier, Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen
    Regina Offer, Berlin
    Klaudia Silbermann, Geschäftsführerin, Jobcenter im Landkreis Nienburg
    Günter Thielemann, Geschäftsführer, Jobcenter Wesermarsch, Nordenham

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