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16/13: Brachliegende Potentiale
Berufliche Bildung für junge Migrantinnen und Migranten verbessern

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 11. bis 12. April 2013

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Die aus dem demographischen Wandel resultierende rückläufige Anzahl von Schulabsolventen führt derzeit zu einer Entspannung auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Doch trotz der besseren Ausbildungssituation bleibt die Lage für viele junge Menschen mit Migrationshintergrund schwierig, und sie profitieren nicht oder noch nicht im gleichen Maß von den veränderten Rahmenbedingungen. Die Gründe für die immer noch bestehenden Übergangsprobleme junger Migranten und Migrantinnen in die berufliche Bildung sind vielfältig und der Umgang mit Diversität im deutschen Bildungssystem noch unbefriedigend.

Soll die Ausbildungsperspektive für junge Menschen mit Migrationshintergrund verbessert werden, muss an vielen Punkten angesetzt werden: bei den systemischen als auch subjektiven Faktoren im Bildungsverlauf, dem System der Berufsbildung und bei der Ausbildungssituation. Sicher ist: Junge Migrantinnen und Migranten und ihre Eltern wünschen sich Bildungserfolg und Ausbildung. Ein breites Setting von Integrations- und Fördermaßnahmen soll dazu Unterstützung bieten.

Insgesamt aber wächst die Bereitschaft der Akteure im System der beruflichen Bildung, das brachliegende Potential der jungen Menschen mit Migrationshintergrund nicht länger zu ignorieren. Mit der Tagung soll ausgelotet werden, ob die eingeschlagenen Wege hilfreich sind und was zu tun bleibt.

Andrea Grimm, Tagungsleiterin, Evangelische Akademie Loccum

 

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Donnerstag, 11. April 2013

Begrüßung und Einführung
Andrea Grimm

Jugendliche mit Migrationshintergrund im System der beruflichen Bildung
Prof. Dr. Gerhard Christe, Institut für Arbeitsmarkt-forschung und Jugendberufshilfe - IAJ, Oldenburg

Einblicke in Förderpraxis:

Beratung bei Ausbildungswahl und Berufseinstieg
Ömer Saglam, ATIAD (Verband Türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa) – Projekt FIBO Koordinierungsstelle zur Förderung in Berufsorientierung, Düsseldorf

Kommunale Koordinierung des Übergangs
Schule und Beruf
Martina Lüking, Regionale Personalentwicklungs-gesellschaft (REGE) mbH, Bielefeld

Innovative Wege im Prozess der Berufsvorbereitung und Ausbildungscoaching
Arif Arslaner, Verein für Kultur und Bildung e.V. (KUBI ), Frankfurt/M.

Chancen im Handwerk durch Verbesserung des Matchingprozesses
Dr. Markus Eickhoff, Handwerkskammer Köln

Angebote und Unterstützung von Betrieben, Verbänden und Kammern
Zeynel Abidin Tekin, HWK Frankfurt-Rhein-Mai

Freitag, 12. April 2013

Erfolg durch Kooperation:
Regionale Initiativen und lokale Bildungsbündnisse

Verbesserung der Ausbildungssituation und beruflichen Chancen von Hamburger Jugendlichen mit Migrationshintergrund (BQM)
Dr. Alexei Medvedev, KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V. Hamburg

Potenziale nutzen – Regionale interkulturelle Kooperation für die betriebliche Berufsausbildung
Aicha Bah-Diallo, Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik - INBAS GmbH, Projekt Potenziale nutzen, Offenbach

Die beruflichen Chancen junger Migranten und Migrantinnen verbessern
Was bleibt zu tun?

Frank Willmann, IHK Region Hannover
Lars Niggemeyer, DGB, Bereich Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Berufliche Bildung, Handwerk
Dr. Alexei Medvedev, KWB, Hamburg
Arif Arslaner, KUBI e.V., Frankfurt/M.
Dr. Christoph Berse, Referat Übergangsmanagement Schule/Beruf, Berufliche Integration, Hauptstelle RAA NRW

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