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05/14: Die Umsetzung der GAP-Reform
Loccumer Landwirtschaftstagung 2014

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 7. bis 9. Februar 2014

Pfeil nach rechts Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 05/14

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Seit Jahren wurde innerhalb der EU um die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Förderperiode 2014 bis 2020 gestritten. Nach zähem Ringen wurde mittlerweile eine Einigung erreicht.

Noch bevor die GAP-Reform „in trockenen Tüchern“ war, hatte die Auseinandersetzung um die nationale Umsetzung in Deutschland bereits begonnen. Die Sonder-Agrarministerkonferenz hat Anfang November 2013 wichtige Pflöcke in dieser Frage eingeschlagen. Doch noch ist unklar, welche Auswirkungen die Beschlüsse auf europäischer und deutscher Ebene haben werden und wie die Umsetzung erfolgen soll. Das gilt umso mehr, als wichtige Detailfragen immer noch nicht geklärt sind:

•  Welche Konsequenzen haben die Beschlüsse auf die Verteilung der Mittel in der ersten und der zweiten Säule? Welche Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen und ländlichen Strukturen ergeben sich daraus?

•  Wie werden die Maßnahmen des sog. „Greenings“ konkret umgesetzt? Was gilt als „ökologische“ Vorrangflächen?

•  Wie können in der neuen Förderperiode Klima, Biodiversität und Wasser durch das „Greening“, Agrarumweltmaßnahmen und Ordnungsrecht geschützt werden?

•  Wie können die verschiedenen Akteure dabei kooperieren und innovative Lösungen erarbeiten, um den Schutz der natürlichen Ressourcen mit der Produktion für die große Nachfrage zu vereinbaren?

•  Wie sollen die Mittel der zweiten Säule verteilt werden, um der ländlichen Entwicklung – in einem umfassenden Verständnis – zu dienen?

Dr. Joachim Lange, Tagungsleiter

 

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Freitag, 7. Februar 2014

Begrüßung und Einleitung
Dr. Joachim Lange, Evangelische Akademie Loccum

Aktueller Stand und wesentliche Ergebnisse der GAP Reform
Christiane Canenbley, Generaldirektion Landwirtschaft, Europäische Kommission, Brüssel

Die Umsetzung der GAP-Reform aus Landesperspektive –
Was ist zu tun?
Staatssekretär Horst Schörshusen, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hannover

Direktzahlungen:
Wie will Deutschland die Spielräume nutzen?
Dr. Jürgen Weis, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Bonn

Welche Umverteilungskonsequenzen ergeben sich aus den europäischen und deutschen Plänen…
Dr. Frank Offermann, Thünen-Institut, Braunschweig

… und welche strukturellen Effekte ergeben sich daraus?
Prof. Dr. Alfons Balmann, IAMO Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa, Halle

Samstag, 8. Februar 2014

Die Herausforderungen (der Umsetzung) des Greenings: Ökologische Vorrangflächen u.v.m.
Prof. Dr. Bärbel Gerowitt, Universität Rostock, Vorsitzende, Wissenschaftlicher Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Dr. Norbert Röder, Thünen-Institut, Braunschweig
Dr. Jürgen Weis, BMEL,  Bon
Dr. Peter Pascher, Deutscher Bauernverband, Berlin
Jochen Dettmer, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND, Sprecher Arbeitskreis Landwirtschaft, Bonn

Die Politik der ländlichen Entwicklung nach GAP-Reform, Sonder-Agrarministerkonferenz und Bundestagswahl
Ralf Wolkenhauer, Leiter Unterabteilung Ländliche Entwicklung, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Berlin

Parallele Foren

Forum 1: Direktzahlungen: Welche strukturellen Auswirkungen haben die Änderungen inkl. des Greenings?
Dr. Frank Offermann, Thünen-Institut, Braunschweig
Prof. Dr. Alfons Balmann, IAMO, Halle
Dr. Peter Pascher, Deutscher Bauernverband, Berlin
Dr. Norbert Röder, Thünen-Institut, Braunschweig
Moderation: Dr. Holger Bergmann, Georg-August-Universität Göttingen

Forum 2: Grünland, Greening, zweite Säule
Erich Hinrichs, Kreislandwirt Wittmund, Präsident Landwirtschaftlicher Hauptverein für Ostfriesland, Funnix/Osterhusen
Prof. Dr. Johannes Isselstein, Georg-August-Universität, Göttingen
Bernhard Osterburg, Thünen-Institut, Braunschweig
Jochen Dettmer, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND, Sprecher Arbeitskreis Landwirtschaft, Bonn
Moderation: Dr. Arno Krause, Geschäftsführer, Grünlandzentrum Niedersachsen Bremen, Övelgönne

Forum 3: (Wie) kann die zweite Säule zum Schutz von
Klima und Biodiversität beitragen?
Rudolf Rantzau, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hannover
Prof. Dr. Bärbel Gerowitt, Universität Rostock
Dr. Hans-Christian Hanisch ,Vorsitzender, Landvolk Kreisverband Mittelweser, Vorsitzender Umweltausschuss, Landvolk Niedersachsen, Bücken
Moderation: Franz Jansen-Minßen, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Oldenburg

Forum 4: Die künftige Förderung der ländlichen Räume
Ralf Wolkenhauer, BMEL, Berlin
Dr. Oliver Köhn, Niedersächsische Staatskanzlei, Hannover
Dieter Pasternack, Beigeordneter, Niedersächsischer Landkreistag, Hannover
Franz-Josef Schoo, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Oldenburg
Moderation: Dr. Joachim Lange, Loccum

Forum 5: Wie kann die 2. Säule zum Tierwohl beitragen?
Martin Schulz, Bundesvorstand Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, Quickborn
Dr. Jochen Meyer, stv. Vorsitzender, Kreisverband Grafschaft Diepholz, Landvolk Niedersachsen, Neuenkirchen
Christof Weins, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW, Düsseldorf
Moderation: Karl-Heinz Friebe, Leiter, Kirchlicher Dienst auf dem Lande, Ev. Luth. Landeskirche Hannovers

Produktivität und Umweltschutz verbinden!?
Europäische Innovationspartnerschaft (EIP) in der Umsetzung
Die Anforderungen – kurze Berichte aus den Foren 2 & 3
Franz Jansen-Minßen, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Oldenburg
Dr. Arno Krause, Grünlandzentrum Niedersachsen, Övelgönne

Die europäische Perspektive
Sylvia Dietz, Generaldirektion Landwirtschaft, Europäische Kommission, Brüssel

Sonntag, 9. Februar 2014

EIP: Umsetzungsperspektiven in Deutschland
Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Bonn

Gemeinsame Diskussion
Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Bonn
Sylvia Dietz, Generaldirektion Landwirtschaft, Europäische Kommission, Brüssel
Dr. Michael Schrörs, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hannover
Franz Jansen-Minßen, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Oldenburg
Dr. Arno Krause, Grünlandzentrum Niedersachsen, Övelgönne

Wie geht‘s weiter?
Die GAP-Umsetzung in der neuen Legislaturperiode
Dr. Wilhelm Priesmeier, MdB, Agrarpolitischer Sprecher SPD-Bundestagsfraktion, Berlin
Helmut Dammann-Tamke, MdL, agrarpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Hannover

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