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55/14: Endlagersuche: Wohin mit dem hochradioaktiven Atommüll?
Eine Tagung für Jugendliche ab 15 Jahren

an der Evangelischen Akademie Loccum vom 29. September bis 1. Oktober 2014

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Deutschland hat sich nach dem Reaktorunfall in Fukushima im Jahre 2011 für einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie und für eine Energiewende entschieden.

Dadurch kommt endlich wieder Bewegung in die Suche nach einem Lager für hochradioaktiven Müll! Es gibt ein Gesetz, die Bund-Länder-Kommission ist berufen und hat vor kurzem ihre anspruchsvolle Arbeit aufgenommen.

Eine der wichtigsten und zugleich sehr umstrittenen Aufgaben ist die Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass es ohne gesellschaftliche Akzeptanz für ein solides und transparentes Suchverfahren nicht gehen wird.

Viele Akteure, wie auch die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und ihr Bischof Ralf Meister, fordern für die neue Endlagersuche ein gerechtes und transparentes Verfahren mit breiter Beteiligung der Öffentlichkeit.

Die Suche nach der bestmöglichen Lagerung des hochradioaktiven atomaren Mülls ist eine generationenübergreifende Aufgabe, an der Jugendliche unbedingt beteiligt werden müssen.

Deshalb ist es Ziel dieser Tagung, Jugendliche mit politisch und gesellschaftlich relevanten Akteuren zusammenzubringen. Auf Basis von Informationen, vertiefenden Gesprächen, Gruppendiskussionen und Szenario-Arbeit wollen wir Jugendliche dazu ermutigen, eigene Positionen zu entwickeln und in den realen politischen Prozess einzubringen.

Simone Schad-Smith, Studienleiterin Evangelische Akademie Loccum
Dr. habil. Monika C. M. Müller, Studienleiterin für Naturwissenschaft, Ökologie, Umweltpolitik

 

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Montag, 29. September 2014

Begrüßung und bewegter Einstieg in das Thema
Simone Schad-Smith und Dr. Monika C. M. Müller

Die lange Geschichte der Endlagersuche
Wie ging es los? Wo stehen wir heute? Wo wollen wir hin?
Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Salzgitter
Vortrag und Austausch

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort
Aufgaben und Ziele der Bund-Länder-Kommission
Ursula Heinen-Esser, Vorsitzende der Endlager-Kommission
Ralf Meister, Landesbischof der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers
Stefan Wenzel, MdL Grüne, Umweltminister Niedersachsen

Dienstag, 30. September 2014E

ine Aufgabe, viele Akteure – eine Entscheidung?
Parallele Workshops
Welche Interessen haben die Akteure? Wo bestehen Interessenskonflikte? Wie kommunizieren die Akteure? Wie bringen sie sich ein?

AG 1: Politik
Silvia Kotting-Uhl, MdB, Bündnis 90/ die Grünen, Berlin
Dr. Matthias Miersch, MdB, SPD, Hannover
Eckhardt Pols, MdB, CDU
Hubertus Zdebel, MdB, Die Linke

AG 2: Abfallverursacher
Dr. Hannes Wimmer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Nuclear Services, Essen
Dipl.-Ing. Iris Graffunder, Prokuristin, Leitung der EWN-Betriebsstätte, Endlagerungsmanagement und Entsorgung Kernbrennstoffe, Eggenstein-Leopoldshafen

AG 3: Bürgerinitiativen
Udo Dettmann, Asse II, Denkte
Renate Backhaus, BUND, Reppenstedt
Jochen Stay, ausgestrahlt, Hamburg

AG 4: Wissenschaft
Peter Hocke-Bergler, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), Eggenstein-Leopoldshafen
PD Dr. Ulrich Smeddinck, Projektleiter des Arbeitspaketes „Recht" der interdisziplinären Forschungsplattform „Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe" (ENTRIA), Technische Universität Braunschweig
Prof. Dr. Clemens Walther, Institut für Radioökologie und Strahlenschutz, Leibniz Universität Hannover

AG 5: Endlager-Verantwortliche
Florian Emrich, Leiter der Pressestelle des Bundesamtes für Strahlenschutz, Salzgitter

AG 6: Kirche
Rolf Adler, Umweltbeauftragter der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers, Braunschweig
Jürgen Selke-Witzel, Diözese Hildesheim

Reflektion in der Gruppe
Sammeln von Argumenten einer Akteursgruppe, Themen, Kernaussagen, Positionen. Wo prallen verschiedene Interessen aufeinander?

Wie kommen wir zu einem Standort zur Lagerung hochradioaktiven Mülls?
Podiumsdiskussion – Teilnehmer/innen vertreten Akteursgruppen
Moderiert durch Schüler/innen des Hannah-Arendt-Gymnasiums Barsinghausen

Das wollen wir der Bund-Länder-Kommission mit auf den Weg geben
Videoclips mit Ideen und Statements der Teilnehmenden
Marcel Kawentel und Timo Lombeck, Filmer, Osnabrück
Sascha Prinz, Filmer, Blickwechsel e. V., Göttingen

Pfeil nach rechts Zu den Clips von Marcel Kawentel und Tim Lombeck
Pfeil nach rechts Zum Clip von Sascha Prinz

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Vorstellung einiger Botschaften an die Bund-Länder-Kommission

Wie können Jugendliche an dem Prozess beteiligt werden?
Stefan Wenzel, MdL Grüne, Umweltminister Niedersachsen
Dr. Ulrich Kleemann, Geologe, Konstanz
Klaus Brunsmeier, Stellvertretender Vorsitzender des BUND, Berlin
Jochen Stay, ausgestrahlt

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