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Programm > Tagungsarchiv > Natur & Umwelt

1812: Weites Land mit kurzen Wegen
Mobilitätsstrategien für den ländlichen Raum

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 15. bis 16. Februar 2018

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Im ländlichen Raum ist Mobilität mehr als ein Bedürfnis. Wenn ortsnah Banken, Bäcker und Betriebe verschwinden, werden die Wege weit.

Kommunen sorgen sich um den Erhalt von Wirtschaftskraft und Lebensqualität und bemühen sich um eine ausreichende Daseinsvorsorge für die Bürger. Der Sicherstellung einer bedarfsgerechten Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen kommt dabei eine Schlüsselrolle für die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume zu.

Nachfrageorientierung und Flexibilisierung sind Schlüsselworte verschiedener Lösungswege.

• Mit welchen spezifischen (Mobilitäts-) Herausforderungen ist der ländliche Raum konfrontiert?

• Wie kann Versorgung neu und mobiler gedacht werden?

• Welche Probleme lösen neue Mobilitätsstrategien?

• Welche Mobilitätsstrategien wurden von Bürgern entwickelt?

• Wie tauglich sind diese Best Practice Beispiele für eine breite Anwendung in der Fläche?

• Sind sie technisch, finanziell und politisch realisierbar?

• Was wird von der Digitalisierung der Mobilität erwartet, was ist realistisch?

• Welche neuen politischen Rahmungen oder auch Lockerungen der aktuellen Gesetze sind für die weitere Entwicklung erforderlich?

Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Vorstellungen und Erfahrungen in den Diskurs einzubringen und die Fragen mit zu diskutieren.

Prof. Dr. Gerhard Prätorius, TU Braunschweig
Dr. Monika C. M. Müller, Tagungsleiterin, Evangelische Akademie Loccum

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Donnerstag, 15. Februar 2018

Begrüßung
Dr. Monika C. M. Müller, Evangelische Akademie Loccum

Sicherung von Mobilität und Daseinsvorsorge
auf dem Land Einführung
Prof. Dr. Gerhard Prätorius, Technische Universität Braunschweig, Wolfsburg

Was ist anders im ländlichen Raum? Demographischer Wandel, Infrastrukturschwund und mehr
Prof. Dr. Kim Philip Schumacher, Wirtschafts- und Sozialgeographie, Universität Vechta
Markus Arndt, Amt für Regionalentwicklung, Landkreis Nienburg/Weser, Nienburg

Versorgung, Mobilität und Erreichbarkeit.
Was müssen wir flexibler und mobiler gestalten?
Christopher Gipp, Geschäftsführer und Bereichsleiter Mobilität, IGES Institut GmbH, Berlin
Martin Franke, Bürgermeister Stadt Rehburg-Loccum

Mobilitätsmanagement. Welchen Beitrag zur Lösung sollen zentrale Beratungsstellen leisten?:

Beratungsstelle „Mobilität im ländlichen Raum“ Niedersachsen
Stephan Börger, Leiter Stabsstelle Mobilitätsmanagement, Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachen mbH, Hannover

Fachzentrum Mobilität im ländlichen Raum Hessen
Dr.-Ing. Caroline Röhrig, Stadt- und Verkehrsplanerin, Wiesbaden

Den Verkehr managen – oder mit Bürgern planen?
Elke van Zadel, Leiterin des Fachbereichs Verkehr, Region Hannover, Hannover

Modellvorhaben. Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen
Dr. Bernd Rittmeier, Leiter Projektgruppe Demographischer Wandel, Bundesverkehrsministerium, Berlin

Mobil auf der Galerie
Best Practice Beispiele ländlicher Mobilität
Präsentation verschiedener, von Bürgern und Bürgerinnen organisierte Mobilitäts-Projekte:

P1:  Solar- und Elektromobilität. „Forschungslabor Steyerberg“ für ländliche Mobilitätslösungen der Zukunft
Alexander Holtzmeyer, Institut für angewandte eMobilität, Steyerberg

P2:  Alternativer ÖPNV durch smarte Nutzung vorhandener Kapazitäten: Mobilitäts-Ressourcen-Management
Martin Franke, Bürgermeister Stadt Rehburg-Loccum

P3:  Bürgerbus Rehburg-Loccum – 20 Jahre Mobilität im ländlichen Raum
Walter Bulmahn, Geschäftsführer Bürgerbus Rehburg-Loccum e.V., und weitere Aktive

P4:  Projektentwicklung Bürgerbus:
Von der ersten Idee bis zum ersten Tag
Dr. Holger Jansen, Ralph Hintz, Agentur Landmobil, Berlin

P5:  Ohne Auto auf dem Land flexibel mobil sein: Anruf-Sammeltaxi
Anke Struckmann, Leitung Bürgerdienste, Rathaus Uchte

Freitag, 16. Februar 2018

Daten- versus Straßenautobahnen? Digitalisierung der Mobilität. Problemlöser für den ländlichen Raum?
Svenja Polst, Fraunhofer Institute for Experimental Software Engineering – IESE, Kaiserslautern

Zukunftsfähige Mobilität im ländlichen Raum – Welche politische Rahmung braucht es?
Gemeinsame Diskussion mit:
Markus Arndt, Amt für Regionalentwicklung, Landkreis Nienburg/Weser, Nienburg
Dr. Stephan Siemer, MdL, CDU, Mitglied des Ausschusses für Regionalentwicklung, Vechta
Stefan Wenzel, MdL, Bündnis 90/Die Grünen, ehem. Umweltminister Niedersachsen, Hannover

 

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