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18/98: Jugendkriminalität
Kriminalpräventive Arbeit im Spannungsfeld zwischen jugendpolitischen Innovationen und sicherheitspolitischen Forderungen

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 1. bis  3. Mai 1998
In Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ)
Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Pfeil nach rechts Tagungsdokumentation: Loccumer Protokoll Nr. 18/98

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Die Problematik der Zunahme jugendlicher Gewaltbereitschaft und Kriminalität hat in den letzten Jahren zu einer intensiven Diskussion um Strategien im Umgang mit dieser Entwicklung geführt. Um der steigenden Jugendkriminalität zu begegnen, sind in zahlreichen Städten und auch auf Landesebene kriminalpräventive Räte gegründet worden. Viele dieser Ansätze verfolgen das Ziel, durch die Vernetzungsarbeit von Institutionen das Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen so mitzugestalten, dass nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen der Kriminalitätsbereitschaft wirksam bekämpft werden können.

Mittlerweile liegen für eine ganze Reihe von Kommunen und auch auf Landesebene Erfahrungen mit der Präventionsarbeit vor. Dabei zeigt die Praxis, dass erfolgreiche Vernetzungsarbeit für alle Beteiligten ein schwieriges und mühevolles Unterfangen ist. Sowohl die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen als auch die beruflichen Selbstverständnisse und Zugänge erschweren wirkungsvolle Kooperation. Gleichwohl ist die kriminalpräventive Arbeit vielerorts vorangebracht worden. Wie gehen die Verantwortlichenin den Kommunen und auf Landesebene mit diesen Herausforderungen um?

Mit der Tagung möchte die Evangelische Akademie einen Anstoß geben, Probleme und Perspektiven der präventiven Arbeit bilanzierend und zugleich vorausschauend zu diskutieren.

Andrea Grimm, Evangelische Akademie Loccum, Tagungsleiterin
Theresia Höynck, Geschäftsführerin, DVJJ

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Freitag, 1. Mai 1998

Begrüßung und Einführung in die Tagung
Andrea Grimm, Evangelische Akademie Loccum
Theresia Höynck, Geschäftsführerin der DVJJ, Hannover

Zur aktuellen Entwicklung der Jugendkriminalität
Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Hannover Pfeil nach rechts Zu Gast in Loccum

Reaktionsmöglichkeiten auf Jugendkriminalität:
Perspektiven innerhalb und außerhalb des Jugendstrafrechts
Prof. Dr. Bernd-Rüdeger Sonnen, Universität Hamburg  

Samstag, 2. Mai 1998

Was bringen und was leisten kriminalpräventive Räte?
Podiumsdiskussion unter Beteiligung von:
Sigrid Maier-Knapp-Herbst, Sozialdezernentin Stadt Celle und Vorsitzende des Landespräventionsrats Niedersachsen
Bernd Strauch, Bürgermeister und Vorsitzender des Kommunalen Kriminalpräventionsrats, Hannover
Roland Finkel, Geschäftsführer des Rates für Kriminalitätsverhütung, Schleswig-Holstein
Klaus Fahrenkrog, Kriminalhauptkommissar, Hamburg
Wolfgang Gores, Leiter der Arbeitsgruppe "Jaguar", Polizeipräsidium Wiesbaden
Moderation: Andrea Grimm und Hartmut Pfeiffer

Arbeitsgruppen

AG 1:
Gemeinwesen- und stadtteilorientierte Präventionsarbeit - was ermöglicht Kooperation?
Klaus Köller, Integriertes Handlungskonzept "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf" der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Stadt Hamm / Hamm-Norden
Angelika Kitzig, Leiterin der Sicherheitskonferenz und Präventionsbeauftragte der Stadt Potsdam
Ute Kablau, Niedersächsisches Landesjugendamt, Hannover

AG 2:
Berufliche Selbstbilder und Rollenverständnisse als Hemmnisse für Kooperation?
Klaus Fahrenkrog, Kriminalhauptkommissar, Hamburg
Horst Josuttis, Niedersächsisches Landesjugendamt, Hannover
Andreas Klose, Geschäftsführer Camino, Berlin
Joachim Weiß, Polizeisozialarbeit, Hildesheim

AG 3:
Zur Rolle der Polizei in der Netzwerkarbeit "Prävention"
Wolfgang Gores, Leiter der Arbeitsgruppe "Jaguar", Polizeipräsidium Wiesbaden
Stefan Voß, Kiezorientierte Präventionsarbeit, Leiter der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Berlin
Franz Andratzke, Polizeidirektor, Vorstandsmitglied des Präventionsrats Harlingerland

AG 4:
Zur Bedeutung von Schulen in der Netzwerkarbeit Prävention Josef-Michael Samol, Schulleiter der Kooperativen Gesamtschule Barsinghausen
Eckart Lück, Leiter des Schulamts Lüneburg Adelgunde von Rönn, Hauptschule Dorum, Projekt "Prävention im Team"

Moderation der Arbeitsgruppen:
Annegret Zacharias, Präventionsprogramm Thüringen
Theresia Höynck
Andrea Grimm
Josef-Michael Samol

Sonntag, 3. Mai 1998

Welche Perspektiven zur Theorie und Praxis der kriminalpräventiven Arbeit liegen den aktuellen Ansätzen zugrunde?
MR Benno Kiermeier, Bundesministerium der Justiz, Bonn
Dr. Helmut Fünfsinn, Hessisches Justizministerium, Geschäftsführer der Sachverständigenkommission für Kriminalprävention des Landes Hessen Prof. Dr. Dieter Rössner, Universität Halle
Hartmut Pfeiffer, Geschäftsführer des Landespräventionsrats Niedersachsen, Hannover
Moderation: Andrea Grimm

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