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12/12: Was soll Jugendarbeit?
Bedarf, Selbstverständnis und Wirkung
Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 5. bis 7. März 2012
In Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Die Jugendarbeit ist in Deutschland gewachsener und selbstverständlicher Teil der Jugendpolitik und der Zivilgesellschaft. Verankert im Kinder- und Jugendhilfegesetz ist sie rechtlich gesichert und legitimiert. Die freien Träger erkennen in der Jugendarbeit ein wichtiges Feld von Nachwuchsförderung und -bindung. Und doch gerät das soziale Handlungsfeld Jugendarbeit, das ein breites Spektrum von Akteuren und Aktivitäten umfasst, unter Druck. In Zeiten der Konkurrenz um knappe Mittel wird immer häufiger gefragt, ob und in welchem Umfang Jugendarbeit angeboten werden sollte, welche Qualität sie haben sollte und wie sie eigentlich Wirkung entfalte.
Das Maß, in dem sich Kommunen und Träger engagieren, differiert nicht unbeträchtlich. Gesteuert wird häufig eher über knappe Ressourcen statt über eine gezielte Planung, Vereinbarung von Zielen und nachhaltige Personalentwicklung.
Die Tagung soll Fachkräften und politisch Verantwortlichen ein Forum für die Auseinandersetzung mit den Fragen bieten, wo die Jugendarbeit heute steht, wie eine zeitgemäße Jugendarbeit im Blick auf den Bedarf der Kinder und Jugendlichen beschaffen sein sollte und was es zur Realisierung guter Jugendarbeit an fachlichen und strukturellen Rahmenbedingungen bedarf.
Andrea Grimm, Evangelische Akademie Loccum
Matthias Gelbke, Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
Begrüßung und Einführung
Andrea Grimm, Ev. Akademie Loccum
Matthias Gelbke, Nds. Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
Die Jugendarbeit zwischen Erosion und Vision:
Welche Probleme und Entwicklungsaufgaben stellen sich?
Prof. Dr. Werner Lindner, FH Jena
Dienstag, 6. März 2012
Profilierung und Professionalisierung der Jugendarbeit: Ein Blick auf Niedersachsen (und darüber hinaus ...)Die Renaissance der offenen Jugendarbeit Was erwarten Kommunen von „ihrer“ Jugendarbeit?
Konzepte, Ziele, Verfahren
Thomas Sprengelmeyer, Fachbereich Jugend, Schule und Sport, Emden
Christoph Honisch, Stadtjugendpfleger, Landeshauptstadt Hannover
I: Jugendarbeit zwischen vielen Stühlen?
Bildungsauftrag, Kinderrechte, Partizipation, Prävention und Jugendschutz, Sozialarbeit: Wie können klare Aufgaben beschrieben und strukturell gesichert werden?
Klaus-Dieter Bange, Landkreis Hildesheim und AGJÄ
III: Arbeitsprofil Jugendarbeit: Fachlichkeit sichern und erneuern?
Prof. Dr. Peter Ulrich Wendt, Hochschule Magdeburg
Mittwoch, 7. März 2012
Jugendliche stärken: Zukunftsinvestition Jugendarbeit.