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Das Programm chronologisch > Bildung & Wissenschaft

24/17: Miteinander leben lernen
Junge Geflüchtete erfolgreich in Gesellschaft und Bildung einbeziehen

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 31. Mai bis 2. Juni 2017

In Kooperation mit Universität Hildesheim - Institut für Sozial- und Organisationspädagogik

Gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben

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Ein großer Anteil der in Deutschland lebenden Geflüchteten sind Jugendliche oder junge Erwachsene. Viele von ihnen kommen als minderjährige Unbegleitete, andere kommen zwar in Begleitung von Familienangehörigen, können von diesen aber nur begrenzt Unterstützung und Orientierung erwarten.

Die Jugendlichen haben in ihren Herkunftsländern im besten Fall schon Schritte in Schulbildung, Berufstätigkeit oder auch ein Studium gemacht. Nicht wenige aber haben, bedingt durch Krieg und Flucht, große Lücken in ihrem Bildungsverlauf und einen entsprechend großen Nachholbedarf. Sind sie schon volljährig und unterliegen nicht mehr der Schulpflicht, sind die Problemlagen besonders prekär.

Doch nicht nur die formale Bildung ist eine Herausforderung. Der Anspruch an Autonomie und soziale Anerkennung durch Gleichaltrige ist gerade bei Heranwachsenden groß. Ihnen Integration in soziale Netzwerke und Erfahrung von gesellschaftlicher Anerkennung und Teilhabe zu ermöglichen, ist häufig noch schwieriger als eine Einbindung in formale Bildungsstrukturen.

Wie können die Ressourcen junger Geflüchteter erkannt und genutzt werden? Wie können die Systeme für Migration und Interkulturalität geöffnet und kompetent gemacht werden? Wie kann man mit- und voneinander lernen?

Wir laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion zu beteiligen!

Andrea Grimm, Tagungsleiterin, Ev. Akademie Loccum
Prof. Dr. Herbert Asselmeyer, Stiftungsuniversität Hildesheim
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

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Mittwoch, 31. Mai 2017
15:00 Uhr Ankommen, Kaffeetrinken
15:30 Uhr Begrüßung und Beginn
Andrea Grimm und Prof. Dr. Herbert Asselmeyer
15:45 Uhr Soziale Situation, Lebenslagen und Bildungsverläufe junger Geflüchteter
Dr. Christian Lüders, Deutsches Jugendinstitut München
17:15 Uhr Nachhaltige Integration in Berufsbildung
Dr. Christian Vogel, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn
19:30 Uhr Anforderungen an pädagogisches Handeln in der Migrationsgesellschaft
Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Stiftung Universität Hildesheim
Donnerstag, 1. Juni 2017
09:30 Uhr Ressourcen junger Geflüchteter erkennen – Systeme für Migration und Interkulturalität öffnen und kompetent machen
Einführung in den Prozess kollegialer Beratung in Beratungsrunden
Prof. Dr. Herbert Asselmeyer, Andrea Grimm
10:00 Uhr Beratungen I – parallele Beratungsrunden
(An allen Beratungsrunden werden junge Geflüchtete beteiligt)
Wo stehen die Institutionen? Wie sieht die derzeitige Praxis aus? Welche Stolpersteine gibt es? Wie kann man mit- und voneinander lernen?
1.
Herausforderung: Jugendhilfe als zentraler Akteur koordinierter Unterstützung
Daniela Schneckenburger, Stadträtin, Dezernat für Schule, Jugend und Familie, Dortmund
Bernadette Tusch, FairBleib Göttingen
Andrea Berger-Nowak, Nds. Landesjugendamt
Miriam El-Dajani, Kommunales Integrationszentrum Bielefeld
Hans Kozlowski, Jugendhilfezentrum Oldenburg
Leitung: Prof. Dr. Gunther Graßhoff, Stiftung Universität Hildesheim
2.
Herausforderung Berufliche Qualifizierung
Gabriele Haferlach, Jobcenter Region Hannover
Tilman Zschiesche,  ibbw-consult, Göttingen
Karin Kuntze, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Landkreis Lüneburg
Stefan Maschack und Taki Karakus, Werkstattschule Bremerhaven
Helia Geller-Fehling, Jugendwerkstatt SINA, Soziale Integration Neue Arbeit, Hannover
Leitung: Andrea Grimm, Loccum
3.
Herausforderung Schule im Sozialraum
Claudia Bax und Joachim Rocholl, IGS Mühlenberg, Hannover
Edda Gödecke, Bildungsbüro Wolfsburg
Mareike Kragl, Step By Step, Geschäftsbereich Schule Wolfsburg
Antje Schulz, Lehrerin einer Sprachlernklasse
Harald Kleem, Lehrer, Peerleader International, Ostrhauderfehn
Leitung: Dr. Andreas Oehme, Stiftung Universität Hildesheim
14:30 Uhr Plenarrunde: Befunde aus den Arbeitsgruppen
16:00 Uhr Beratungsrunde II
„Junge Geflüchtete sind in erster Linie Jugendliche“
Jugendliche Lebenswelten – Empowerment und Citizenship
1.
Förderung von Alltagskompetenzen und soziale Teilhabe
Peer-Ansätze, gemeinsames Lernen von Geflüchteten und Unterstützenden
Eric Wrasse, Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar
Harald Kleem, Peerleader International
Franziska Lorenz, „Keine Ausflucht“, JANUN e.V., Hannover
Friederike Orth, Willkommen bei Freunden, DKJS, Hamburg
Kai Uhlhorn, Refugee-Peer-Projekt, Jugendzentrum des Paritätischen Cuxhaven
Vera Seeck, BDKJ Osnabrück (angefragt)
Leitung: Andrea Grimm, Loccum
2.
Zusammenwirken von Jugendhilfe und freien Trägern, Schulen, Ausbildung und Bildungseinrichtungen
Christian Ortmann, Regionalkoordinator Junge Geflüchtete, Clearingstelle Region Hannover
Hans Kozlowski, Jugendhilfezentrum Oldenburg
Karin Kuntze, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Landkreis Lüneburg
Leitung: Anne Sator, Moderatorin
3.
Was kann geschlechterreflektierte Arbeit
bewirken? Junge Männer
Renato Liermann, AG Jungenarbeit/ Bundesforum Männer (Modellprojekte mit jungen männlichen Geflüchteten in NRW), Hagen
Gandhi Chahine, Bildungsreferent und Rapper,
Hagen
Christoph Grote, mannigfaltig e.V. (angefragt)
Leitung: Prof. Dr. Herbert Asselmeyer
4.
Was kann geschlechterreflektierte Arbeit
bewirken? Mädchen und junge Frauen
Renate Janßen, LAG autonome Mädchenhäuser/ feministische Mädchenarbeit NRW e.V., Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW, Gelsenkirchen
Barbara Haff, Mädchenhaus Oldenburg
Hatice Güler, Mädchenbildungszentrum MABILDA e.V., Duisburg
Leitung: Andrea Berger-Nowak, Nds. Landesjugendamt
19:30 Uhr Was wollen junge Flüchtlinge?
Abendgespräche mit jungen Geflüchteten
Freitag, 2. Juni 2017
09:30 Uhr Kohärente Kooperation im Sozialraum
Transferimpulse für gelingende Arbeit auf und zwischen den Handlungsebenen
Gruppenarbeit mit
Prof. Dr. Herbert Asselmeyer
Prof. Dr. Gunther Graßhoff
Bernadette Tusch
Dr. Andreas Oehme
11:30 Uhr Gemeinsamer Ausblick und Verabredungen
12:30 Uhr Ende der Tagung mit dem Mittagessen

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Tagungsgebühr 150,- € für Übernachtung, Verpflegung, Kostenbeitrag. Für Schüler/innen, Studierende, Freiwilligendienstler und Arbeitslose Ermäßigung nur gegen Bescheinigung auf 90,- €. Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich. Ein Drittel des Teilnehmerbeitrages wird als institutioneller Beitrag für die Evangelische Akademie Loccum erhoben. 
Anmeldung an die Evangelische Akademie Loccum
Postfach 2158
D-31545 Rehburg-Loccum

Münchehäger Straße 6
D-31547 Rehburg-Loccum

Tel. 0 57 66 / 81-0
Fax 81-99-122

Oder hier im Internet
> zur online-Anmeldung

Oder Anmeldeformular (pdf) ausdrucken
> zum Anmeldeformular (pdf)

Sollten Sie Ihre Anmeldung nicht aufrechterhalten können, teilen Sie uns das bitte umgehend mit. Bei einer Absage nach dem 24. Mai 2017 müssen wir 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.  Falls Sie eine Bestätigung wünschen, teilen Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse mit.

Überweisung erbitten wir auf ein Konto der Kirchlichen Verwaltungsstelle Loccum unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 10771  

Evangelische Bank eG Kassel
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50 
BIC: GENODEF1EK1

Postbank Hannover 
(BLZ 250 100 30) Kto.-Nr. 208687-302  
IBAN: DE89 2501 0030 0208 6873 02 
BIC: PBNKDEFFi

Tagungsleitung Andrea Grimm, Tel. 0 57 66 / 81-1 27
E-Mail: Andrea.Grimm@evlka.de
Tagungs-
Sekretariat
Heike Springborn,  Tel. 0 57 66 / 81-1 22
E-Mail: Heike.Springborn@evlka.de
Pressereferat Florian Kühl,  Tel. 0 57 66 / 81-1 05
E-Mail: Florian.Kuehl@evlka.de
Bahnanfahrt Via IC-Bhf. Hannover nach Wunstorf (23 km bis Loccum), via IC-Bhf. Bielefeld nach Minden (25 km) oder Stadthagen (20 km), via IC-Bhf. Hamburg über Rotenburg/W. nach Leese-Stolzenau (6 km) oder via IC-Bhf. Bremen nach Nienburg (25 km). Busverbindungen bestehen von den Bahnhöfen Wunstorf, Stadthagen und Nienburg. mehr >
Zubringerbus Am 31. 5. 2017 ab Bahnhof Wunstorf um 14:20 Uhr direkte Verbindung mit Zubringerbus zur Akademie. Abfahrt des Busses: Ausgang ZOB.
Am 2. 6. 2017 auch zurück; Ankunft Wunstorf ca. 13:30 Uhr.
Bitte unbedingt anmelden; die Plätze sind begrenzt!
Autoanfahrt Von Norden über Nienburg/Weser; von Westen über A2, Abfahrt Porta Westfalica/Minden, B482 in Richtung Minden-Nienburg; von Osten über A2 Hannover, Abfahrt Wunstorf-Luthe, B441 Wunstorf in Richtung Stolzenau-Nienburg. Die Einfahrt in das Akademiegelände liegt an der B441. mehr >
Feste Zeiten
im Haus
  8:15 Uhr Morgenandacht
  8:30 Uhr Frühstück
12:30 Uhr Mittagessen
Nachmittagskaffee
18:30 Uhr Abendessen.
Hier geht's zur Anmeldung.
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