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Das Programm chronologisch > Kultur & Medien

1813: Ein schöner Land!
Aufgaben von Kulturpolitik und Kulturarbeit im Strukturwandel ländlicher Räume

63. Loccumer Kulturpolitisches Kolloquium,
Evangelische Akademie Loccum vom 16. bis 18. Februar 2018

In Kooperation mit Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Bonn

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Auf dem diesjährigen Kulturpolitischen Kolloquium von Evangelischer Akademie Loccum und Kulturpolitischer Gesellschaft e.V. werden kulturpolitische Konzepte und Strategien erörtert, die darauf abzielen, ein zeitgemäßes und attraktives kulturelles Angebot in ländlichen Räumen zu sichern.

Ländliche Räume, in denen – je nach Definition von „ländlich“ – 60 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung leben, entwickeln sich höchst unterschiedlich. Es gibt viele Regionen und Orte, die wirtschaftlich prosperieren. Sie warten mit Arbeitsplätzen in ausreichender Zahl und hoher Attraktivität auf. Zudem können sie eine gute Grundversorgung und Anbindung an die Zentren bieten.

Andere Räume entwickeln sich hingegen demographisch ungünstig. Gerade junge Menschen mit guter Berufsperspektive und gut qualifizierte Arbeitskräfte kehren ihnen den Rücken zu. Was aber bedeutet das für den zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt? Werden einige Gegenden immer mehr abgehängt, nimmt das demokratische Gemeinwesen Schaden und wird so der Nährboden für rechtes Gedankengut bereitet?

Kulturelle Akteure auf dem Land werden mit einer Reihe von Erwartungen konfrontiert. Ihre Angebote sollen zur Attraktivität von Regionen beitragen, Touristen anziehen oder – wie jüngst in der Flüchtlingskrise – Integrationsleistungen erbringen. Kultur soll nicht zuletzt Heimat stiften. Was aber diesen Begriff ausmacht, ist eine umstrittene Frage.

Die Tagung wartet mit vielen praktischen Beispielen auf, die ganz verschiedene Dimensionen ländlicher Kulturarbeit erfahrbar machen. An ihnen soll diskutiert werden, wie wichtig eine systematische Kulturentwicklungsplanung im Rahmen von ressortübergreifenden sozialräumlichen Prozessen ist.

Sie sind herzlich nach Loccum eingeladen!

Dr. Albert Drews, Tagungsleiter, Ev. Akademie Loccum
Dr. Norbert Sievers und Christine Wingert, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Bonn
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

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Freitag, 16. Februar 2018
15:30 Uhr Anreise, Kaffee & Kuchen
16:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung
Dr. Albert Drews, Evangelische Akademie Loccum
Dr. Norbert Sievers, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Bonn
16:30 Uhr Kultur auf dem Land – was ist eigentlich „ländlich“?

– aus raumplanerischer Sicht
Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Generalsekretär, Akademie für Raumforschung und Landesplanung ARL, Hannover

– aus kulturwissenschaftlicher und philosophischer Sicht
Dr. Kenneth Anders, Büro für Landschaftskommunikation, Bad Freienwalde
19:30 Uhr Land ist nicht gleich Land – drei Szenarien ländlicher Kultur, ihrer Akteure und Spezifika

Arbeit zunächst in Kleingruppen, dann im Plenum zu den Ausformungen:

Dorf: Andreas Willisch, Thünen-Institut für Regionalentwicklung, Bollewick (angefragt)

Region: Judith Bildhauer, Sachgebietsleiterin Kultur Ostalbkreis, Koordinatorin Lernende Kulturregion Schwäbische Alb, Aalen

Klein-/Mittelstadt und Umland:
Antje Nöhren, Leiterin, OWL-Kulturbüro, Bielefeld
Samstag, 17. Februar 2018
09:30 Uhr Arbeit in parallelen Gruppen:

Einführung:
Welche Zukunftsthemen stellen sich für Kulturentwicklung in ländlichen Räumen?
Sylvia Amann, inforelais, Engerwitzdorf (Österreich)

Kultur auf dem Land soll …
1)
Kulturorte entwickeln und Infrastruktur schaffen
Samo Darian, Leiter, Programm „Trafo – Modelle für Kultur im Wandel“, Kulturstiftung des Bundes, Berlin
2)
Integration fördern und Teilhabe ermöglichen
Sylvia Amann, inforelais, Engerwitzdorf (Österrreich)
3)
lokale Bodenhaftung haben und kulturell aktivieren
Gerhard Mahnken, mahnkenCoach, Berlin
4)
als „weicher Faktor“ Standorte attraktiver machen
Olaf Martin, Geschäftsführer, Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Göttingen
11:45 Uhr Wie erfolgreich ist Kulturentwicklungsplanung in politikfeld- und ressortübergreifenden sozialräumlichen Prozessen?
Dr. Markus Morr, Kulturreferent, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Marburg
Dr. Yasmine Freigang, Projektleiterin „Kultur in Westfalen“, LWL-Kulturabteilung, Münster
Dr. Julia Ackerschott, Thüringer Landgesellschaft mbH, Hildburghausen
15:30 Uhr Dimensionen der Kulturarbeit im ländlichen Raum – Parallele Diskussionsforen zu praktischen Beispielen:

Baukultur:
Thomas Moser, LandLuft Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen, Moosburg/Wörthersee (Österreich)

Qualifizierung:
Ulrike Erdmann und Elena Arbter, Kulturland Brandenburg/ Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg, Potsdam

Qualitätssicherung:
Oliver Freise, Museumsverband für Niedersachsen und Bremen, Hannover

Inklusion: Peter Henze, Land und Kunst e.V., Asendorf

Demographischen Wandel gestalten:
Corinna Köbele, Künstlerstadt Kalbe

Mobilität:
Theater 3 Hasen oben
Silvia Pahl, Klaus Wilmanns, Ottrau

Netzwerkbildung:
Netzwerk Heimat Hildesheimer Land
Sabine Zimmermann, Hildesheim
Hans-Werner Kalkmann, Kunstverein Bad Salzdetfurth
Jürgen Zinke, Forum für Kunst und Kultur e.V., Heersum

Europäische Kulturhauptstädte unter Einbeziehung der ländlichen Entwicklungspotenziale:
Kristina Jacobsen, Universität Hildesheim
19:30 Uhr Kultur stiftet Heimat – aber was ist Heimat heute?
Dr. Silke Eilers, Westfälischer Heimatbund, Münster
Dr. Juliane Stückrad, Lehrstuhl für Volkskunde/ Empirische Kulturwissenschaft, Universität Jena
Eva Leipprand, Vorsitzende VS Verband der Deutschen Schriftsteller, Augsburg
Sonntag, 18. Februar 2018
09:30 Uhr Strukturschwach, vergessen, abgehängt? – Kultur als Impulsgeber für ein lebendiges und demokratisches Gemeinwesen auf dem Land
Andreas Pautzke, stellv. Geschäftsführer, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Berlin (angefragt)
Prof. Dr. Ulrich Klemm, Geschäftsführer des Sächsischen Volkshochschulverbandes, Chemnitz
Takwe Kaenders, Bildhauerin, Rothener Hof, Rothen
11:00 Uhr Kulturpolitische Leitbilder ländlicher Kultur
Abschlussdiskussion
Klaus Kaiser, MdL (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Düsseldorf/Arnsberg (angefragt)
Prof. Dr. Ulrike Liedtke, MdL, Kulturpol. Sprecherin der SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Potsdam/Neuruppin
Dr. Norbert Sievers, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Bonn
12:30 Uhr Ende der Tagung mit dem Mittagessen

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Tagungsgebühr 200,- € für Übernachtung, Verpflegung, Kostenbeitrag. Für Schüler/innen, Studierende, Freiwilligendienstler und Arbeitslose Ermäßigung nur gegen Bescheinigung auf 100,- €. Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich. Ein Drittel des Teilnehmerbeitrages wird als institutioneller Beitrag für die Evangelische Akademie Loccum erhoben. 
Anmeldung an die Evangelische Akademie Loccum
Postfach 2158
D-31545 Rehburg-Loccum

Münchehäger Straße 6
D-31547 Rehburg-Loccum

Tel. 0 57 66 / 81-0
Fax 81-99-115

Oder hier im Internet
> zur online-Anmeldung

Oder Anmeldeformular (pdf) ausdrucken
> zum Anmeldeformular (pdf)

Sollten Sie Ihre Anmeldung nicht aufrechterhalten können, teilen Sie uns das bitte umgehend mit. Bei einer Absage nach dem 9. Februar 2018 müssen wir 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.  Falls Sie eine Bestätigung wünschen, teilen Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse mit.

Überweisung erbitten wir auf ein Konto der Kirchlichen Verwaltungsstelle Loccum unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 11574  

Evangelische Bank eG Kassel
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50 
BIC: GENODEF1EK1

Postbank Hannover 
(BLZ 250 100 30) Kto.-Nr. 208687-302  
IBAN: DE89 2501 0030 0208 6873 02 
BIC: PBNKDEFFi

Tagungsleitung Dr. Albert Drews, Tel. 0 57 66 / 81-1 06
E-Mail: Albert.Drews@evlka.de
Tagungs-
Sekretariat
Birgit Wolter, Tel. 0 57 66 / 81-1 15
E-Mail: Birgit.Wolter@evlka.de
Pressereferat Florian Kühl,  Tel. 0 57 66 / 81-1 05
E-Mail: Florian.Kuehl@evlka.de
Bahnanfahrt Via IC-Bhf. Hannover nach Wunstorf (23 km bis Loccum), via IC-Bhf. Bielefeld nach Minden (25 km) oder Stadthagen (20 km), via IC-Bhf. Hamburg über Rotenburg/W. nach Leese-Stolzenau (6 km) oder via IC-Bhf. Bremen nach Nienburg (25 km). Nicht immer gibt es Busverbindungen von den Bahnhöfen Wunstorf, Stadthagen und Nienburg. mehr >
Zubringerbus Am 16. 2. 2018 ab Bahnhof Wunstorf um 14:50 Uhr direkte Verbindung mit Zubringerbus zur Akademie. Abfahrt des Busses: Ausgang ZOB.
Am 18. 2. 2018 auch zurück; Ankunft Wunstorf ca. 13:30 Uhr.
Bitte unbedingt anmelden; die Plätze sind begrenzt!
Autoanfahrt Von Norden über Nienburg/Weser; von Westen über A2, Abfahrt Porta Westfalica/Minden, B482 in Richtung Minden-Nienburg; von Osten über A2 Hannover, Abfahrt Wunstorf-Luthe, B441 Wunstorf in Richtung Stolzenau-Nienburg. Die Einfahrt in das Akademiegelände liegt an der B441. mehr >
Feste Zeiten
im Haus
  8:15 Uhr Morgenandacht
  8:30 Uhr Frühstück
12:30 Uhr Mittagessen
Nachmittagskaffee
18:30 Uhr Abendessen.
Hier geht's zur Anmeldung.
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