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- Achtung! TAGUNG AUSGEBUCHT ! -

1825: Gut gemeint - gut gemacht?
Professionalisierung der Sterbebegleitung und Zukunft der Hospizarbeit

21. Loccumer Hospiztagung an der Evangelischen Akademie Loccum vom 27. bis 29. April 2018

In Kooperation mit Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers und
Zentrum für Gesundheitsethik an der Ev. Akademie Loccum

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Hospizarbeit und Palliativversorgung haben sich positiv entwickelt und viel erreicht. Ein bleibendes Thema aber ist die kontinuierliche Qualifizierung von Ehrenamtlichen.

Für die Begleitenden ist die Begegnung mit Sterbenden oder Trauernden auch eine Begegnung mit der Angst vor dem eigenen Tod. In den Vorbereitungskursen sollen diese Ängste nicht aufgelöst, sondern ein bewussterer Umgang mit ihnen erarbeitet werden. Was aber passiert, wenn die Vorstellungen vom „schönen Sterben“ auf reale Konflikte, Ärger, Wut, Zorn und Verzweiflung treffen?

Wie sieht unter diesen Vorzeichen eine angemessene Vorbereitung ehrenamtlich Begleitender in der Hospizarbeit und Palliativversorgung aus? Brauchen wir mehr, oder vielleicht auch weniger Professionalisierung?

Ziel der Tagung ist zum einen, die gut gemeinte Begleitung mit dem realen Schrecken des Todes zu konfrontieren. Zum anderen soll gefragt werden, wo – angesichts einer mitunter inzwischen erreichten Überversorgung am Lebensende – überhaupt noch Raum für Hospizarbeit bleibt und wohin sie sich entwickeln soll.

Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Erfahrungen einzubringen und sich aktiv an dem Austausch zu beteiligen.

Dr. Monika C. M. Müller, Tagungsleiterin, Evangelische Akademie Loccum
Andrea Peschke, Pastorin, Hospiz- und Palliativarbeit, Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers, Hannover
Dr. Michael Coors, Pastor, Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum, Hannover
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

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Freitag, 27. April 2018
15:30 Uhr Anreise zum Nachmittagskaffee
16:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung
Dr. habil. Monika C. M. Müller, Ev. Akademie Loccum
Andrea Peschke, Pastorin, Hospiz- und Palliativarbeit, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Hannover
Dr. Michael Coors, Pastor, Zentrum für Gesundheitsethik, Hannover
16:15 Uhr Von gestrigen Zielen bis zur heutigen Wirklichkeit.
Und wie sieht gute Hospizarbeit morgen aus?
Professor Dr. Dr. Reimer Gronemeyer, Institut für Soziologie, Gießen

Wie steht es um die Hospizarbeit in Niedersachsen?
Ulrich Domdey, Vorsitzender, Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativvorsorge Niedersachsen, Celle

Gemeinsame Diskussion

19:30 Uhr Was haben wir erreicht? Was bleibt offen und zu hoffen? Austausch über Erfahrungen aus dem praktischen Alltagsleben in Kleingruppen
21:15 Uhr Ausklang auf der Galerie
Samstag, 28. April 2018
Wenn die Vorstellung vom „schönen Sterben auf eine andere Wirklichkeit trifft“
09:30 Uhr Was war, wurde und ist ein „guter Tod“?
Dr. Florian Greiner, Neuere und Neueste Geschichte, Universität Augsburg
10:25 Uhr Sterben und sterben lassen! Welche Haltung brauchen Begleiter? Wie kann diese vermittelt werden?
Barbara Denkers, Diakonin, Seelsorgerin, Ev. Seelsorge an der Medizinischen Hochschule Hannover, Hannover
11:40 Uhr Darf man in der schön-wohlwollenden Hospiz-und Palliativumgebung unschön sterben?
Professor Dr. Dr. Hartmut Remmers, Leiter Abteilung Pflegewissenschaft, Institut für Gesundheitsforschung, Universität Osnabrück
13:15 Uhr Gelegenheit zur Besichtigung des 1163 gestifteten Zisterzienser-Klosters Loccum
15:30 Uhr Parallele Workshops (15:30-16:45 – Wechsel – 17:15-18:25)
WS I
Hospiz – ist auch drin, was draufsteht?
Ulrich Domdey und Rosemarie Fischer, Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativvorsorge Niedersachsen, Celle
WS II
Wenn der Sterbende meine Vorstellungen durchkreuzt …
Barbara Denkers, Diakonin, Seelsorgerin
WS III
Was hätte Cicely Saunders zum neuen Hospiz- und Palliativgesetz gesagt?
Doris Steinkamp, Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen, Celle
WS IV
Der kleinste Hauch kann Dinge in Bewegung setzen –
Hospizdienst in einer stationären Pflegeeinrichtung
Barbara Weißbrich, Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst Sonnenhof, Obernkirchen/Auetal
WS V
Welche Begleitung brauchen Angehörige, insbesondere Kinder, im ambulanten Hospiz?
Susanne Claus, Diakonin, Kindertrauerbegleiterin, Ev. Heimvolkshochschule Loccum
WS VI
Begleitung von Menschen anderer Religionen
Andreas Kunze Harper, Pastor, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Zentrum für Seelsorge, Uelzen
WS VII
Ärztliche Perspektiven auf den Umgang mit schwierigen Situationen in der Versorgung von Patienten
Dr. Edzard Schröter, Palliativmediziner, Zentrum für Schmerzmedizin, Hannover
WS VIII
Nähe und Distanz in der Begleitung
Klaus Gottschalt, Diakon, Hospizseelsorger, Göttingen
WS IX
Wo Worte allein nicht mehr hin reichen.
Sterbebegleitung mit Tönen und Klängen
Dr. phil. Kathrin Leven-Keesen, Musikwissenschaftlerin und Klangtherapeutin, Göttingen
WS X
Das brüchige Bild vom eigenen Sterben. Eine kreative Suche mit Farben und Formen (kein Wechsel dieses WS)
Axel Kawalla, Pastor, HIV- und AIDS-Seelsorge in der Hannoverschen Landeskirche, Hannover
20:00 Uhr Kleines Konzert in der Klosterkirche
Rolf Brüggemann, Saxophonist, Flötist, Minden
21:15 Uhr Ausklang auf der Galerie
Sonntag, 29. April 2018
09:30 Uhr Welche Herausforderungen stellen sich für die Hospizarbeit in Bezug auf…

…die Sterbebegleitung in Pflegeeinrichtungen?
Dirk Müller, Altenpfleger, MAS (Palliative Care), Projektleiter Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie, Berlin

… die Sterbebegleitung von Menschen mit Behinderungen?
Dr. Katrin Grüber, Leiterin, Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft, Berlin

… das Verhältnis von Sterbe- und Trauerbegleitung?
Walburga Schnock-Störmer, Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Trauerbegleitung e.V., Schwerte

… die weitere Mitgestaltung von Gesellschaft und Politik?
Gerda Graf, Vorsitzende Hospizbewegung Düren-Jülich, Ehrenvorsitzende, DHPV, Düren

11:20 Uhr Wohin will – soll sich die Hospizarbeit entwickeln?
Gemeinsame Diskussion mit Referierenden und Teilnehmenden
12:30 Uhr Ende der Tagung mit dem Mittagessen

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Tagungsgebühr 210,- € für Übernachtung, Verpflegung, Kostenbeitrag. Für Schüler/innen, Studierende, Freiwilligendienstler und Arbeitslose Ermäßigung nur gegen Bescheinigung auf 105,- €. Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich. Ein Drittel des Teilnehmerbeitrages wird als institutioneller Beitrag für die Evangelische Akademie Loccum erhoben. 
Anmeldung an die Evangelische Akademie Loccum
Postfach 2158
D-31545 Rehburg-Loccum

Münchehäger Straße 6
D-31547 Rehburg-Loccum

Tel. 0 57 66 / 81-0
Fax 81-99-116

Tagung leider ausgebucht.
Keine Anmeldung mehr möglich!

Sollten Sie Ihre Anmeldung nicht aufrechterhalten können, teilen Sie uns das bitte umgehend mit. Bei einer Absage nach dem 16. April 2018 müssen wir 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.  Falls Sie eine Bestätigung wünschen, teilen Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse mit.

Überweisung erbitten wir auf ein Konto der Kirchlichen Verwaltungsstelle Loccum unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 11537  

Evangelische Bank eG Kassel
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50 
BIC: GENODEF1EK1

Postbank Hannover 
(BLZ 250 100 30) Kto.-Nr. 208687-302  
IBAN: DE89 2501 0030 0208 6873 02 
BIC: PBNKDEFFi

Tagungsleitung Dr. Monika C.M. Müller , Tel. 0 57 66 / 81-1 08
E-Mail: Monika.Mueller@evlka.de
Tagungs-
Sekretariat
Ilse-Marie Schwarz,  Tel. 0 57 66 / 81-116
E-Mail: Ilse-Marie.Schwarz@evlka.de
Pressereferat Florian Kühl,  Tel. 0 57 66 / 81-1 05
E-Mail: Florian.Kuehl@evlka.de
Bahnanfahrt Via IC-Bhf. Hannover nach Wunstorf (23 km bis Loccum), via IC-Bhf. Bielefeld nach Minden (25 km) oder Stadthagen (20 km), via IC-Bhf. Hamburg über Rotenburg/W. nach Leese-Stolzenau (6 km) oder via IC-Bhf. Bremen nach Nienburg (25 km). Nicht immer gibt es Busverbindungen von den Bahnhöfen Wunstorf, Stadthagen und Nienburg. mehr >
Zubringerbus Am 27. 4. 2018 ab Bahnhof Wunstorf um 14:50 Uhr direkte Verbindung mit Zubringerbus zur Akademie. Abfahrt des Busses: Ausgang ZOB.
Am 29. 4. 2018 auch zurück; Ankunft Wunstorf ca. 13:30 Uhr.
Bitte unbedingt anmelden; die Plätze sind begrenzt!
Autoanfahrt Von Norden über Nienburg/Weser; von Westen über A2, Abfahrt Porta Westfalica/Minden, B482 in Richtung Minden-Nienburg; von Osten über A2 Hannover, Abfahrt Wunstorf-Luthe, B441 Wunstorf in Richtung Stolzenau-Nienburg. Die Einfahrt in das Akademiegelände liegt an der B441. mehr >
Feste Zeiten
im Haus
  8:15 Uhr Morgenandacht
  8:30 Uhr Frühstück
12:30 Uhr Mittagessen
Nachmittagskaffee
18:30 Uhr Abendessen.
Hier geht's zur Anmeldung.
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