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Das Programm chronologisch > Wirtschaft & Soziales

1905: Zielorientierung in der Gemeinsamen Agrarpolitik:
Aber welche Ziele - und welche Mittel?

Loccumer Landwirtschaftstatgung 2019

an der Evangelischen Akademie Loccum vom 8. bis 10. Februar 2019

Gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

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Die Debatte über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 ist in die heiße Phase eingetreten: Im Frühsommer 2018 veröffentlichte die Kommission ihre Verordnungsvorschläge. Darin schlägt sie ein neues Umsetzungsmodell für die GAP vor. Dieses soll es den Mitgliedstaaten ermöglichen, stärker auf länderspezifische Aufgaben einzugehen, indem Strategiepläne erstellt, mit Indikatoren für Ziele, Ergebnisse und Outputs versehen und mit der Kommission vereinbart werden. Doch noch bleiben Fragen offen:

• Sind die Ziele und die Indikatoren gut gewählt?

• Werden die Strategiepläne der Mitgliedstaaten hinreichend anspruchsvolle Ziele enthalten, deren Umsetzung von der Kommission effektiv sichergestellt wird?

• Drohen Wettbewerbsverzerrungen und die Gefahr eines „race to the bottoms“ hinsichtlich der Standards der Betriebsführung sowie des guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustands von Flächen?

• Wie können die Ziele in Bereichen wie Innovation, Tierschutz oder ländlicher Entwicklung erreicht werden?

• Drohen Wettbewerbsverzerrungen, wenn verschiedene Mitgliedstaaten die EU-Mittel in unterschiedlichem Maße für die Subventionierung der Betriebe einsetzen oder gar verstärkt an die Produktion koppeln?

• Handelt es sich künftig überhaupt noch um eine
Gemeinsame Agrarpolitik?

Die Höhe, Verteilung und etwaige Begrenzungen der Direktzahlungen in und zwischen den Mitgliedstaaten sind auch in dieser Reformdebatte wieder umstritten: Was bewirken sie eigentlich und (wie) helfen sie, tragfähige landwirtschaftliche Einkommen, Krisenfestigkeit sowie eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen?

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion dieser Fragen zu beteiligen.

Dr. Joachim Lange, Tagungsleiter, Ev. Akademie Loccum
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

 

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Freitag, 8. Februar 2019
15:30 Uhr Anreise zum Nachmittagskaffee
16:00 Uhr Begrüßung und Einleitung
Dr. Joachim Lange, Evangelische Akademie Loccum
16:15 Uhr Die Gemeinsame Agrarpolitik und das neue
Umsetzungsmodell

Die Vorschläge der Europäischen Kommission:
Welche Fragen sind zu klären?
Dr. Martin Scheele, Head of Unit, Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Europäische Kommission, Brüssel

Ziele, Indikatoren, Monitoring und Enforcement
Eine Einschätzung der aktuellen Vorschläge
Prof. Dr. Peter Feindt, Fachgebiet Agrar- und Ernährungspolitik, Humboldt-Universität, Berlin

Die Debatte um die Reformvorschläge –
eine Perspektive aus dem europäischen Parlament
Martin Häusling, MdEP, agrarpolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen/EFA, Bad Zwesten/Straßburg

19:30 Uhr GAP-Reform und Mitgliedstaaten:
Der aktuelle Stand der Reform-Debatte
Markus Hopfner, Sektionsleiter-Stellvertreter und Abteilungsleiter, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, Wien
Samstag, 9. Februar 2019
09:30 Uhr Die Ziele Deutschlands und die Zielsteuerung der EU:
(Wie) passt das zusammen?
Dr. Rainer Gießübel, Planungsbeauftragter und Leiter, Abteilung Landwirtschaftliche Erzeugung, Gartenbau, Agrarpolitik, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Berlin

Nationaler GAP-Strategieplan und Landesperspektiven: (Wie) passt das zusammen?
Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, Leiter, Abteilung Landwirtschaft, Agrarpolitik, Nachhaltigkeit, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hannover

11:00 Uhr Klimaschutz, nachhaltige Entwicklung, natürliche Ressourcen, Biodiversität: Die „grüne Architektur“ der GAP
Prof. Dr. Uwe Latacz-Lohmann, Landwirtschaftliche Betriebslehre und Produktionsökonomie, Institut für Agrarökonomie, Universität Kiel

Auswirkungen der Direktzahlungen auf das Einkommen der Landwirte und auf den Strukturwandel in der deutschen Landwirtschaft
Bernhard Forstner und Dr. Heiko Hansen, Institut für Betriebswirtschaft, Thünen-Institut, Braunschweig

14:00 Uhr Weitere von der Kommission vorgeschlagene Ziele:

Gesellschaftliche Erwartungen: Tierschutz
Prof. Dr. Achim Spiller, Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Universität Göttingen

Verbesserung der Position der Betriebsinhaber in der Wertschöpfungskette
Prof. Dr. Martin Banse, Direktor, Institut für Marktanalyse, Thünen-Institut, Braunschweig

16:00 Uhr Ziele, Auswirkungs-, Ergebnis- und Outputindikatoren:
Wie erreicht man eigentlich ...
AG 1
… tragfähige landwirtschaftliche Einkommen sowie Krisenfestigkeit, Verstärkung der Ausrichtung auf den Markt und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit?
AG 2
… Verbesserung der Position der Betriebsinhaber in der Wertschöpfungskette?
AG 3
… Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltige
Entwicklung?
AG 4
… Gesellschaftliche Erwartungen bzgl. des
Tierschutzes?
19:30 Uhr Ergebnisse der Arbeitsgruppen
Informeller Austausch auf der Galerie
Sonntag, 10. Februar 2019
09:30 Uhr Auf dem Weg zu einer Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik: Was ist zu tun?
Abschlussdiskussion eingeleitet durch ein Zwischenresümee
Dr. Ludger Schulze Pals, Chefredakteur, top agrar, Münster

Albert Stegemann, MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Berlin
Rainer Spiering, MdB, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Berlin
Rolf Selg, Leiter, Referat Verwaltungs- und Kontrollmanagement, Cross Compliance, Vereinfachung der GAP, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Berlin
Bernd Voß, MdL, Vorstandssprecher, Agrarbündnis e.V., Wilster
Dr. Simon Schlüter, Leiter, Büro Brüssel, Deutscher Bauernverband, Brüssel

12:30 Uhr Ende der Tagung mit dem Mittagessen

 

An den Arbeitsgruppen wirken u.a. mit:

Prof. Dr. Martin Banse, Braunschweig
Bernhard Forstner, Braunschweig
Dr. Heiko Hansen, Braunschweig
Heike Hespe, Leiterin, Referat Agrarpolitik und Europaangelegenheiten, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Stuttgart
Hans Holtorf, Geschäftsführer, frischli Milchwerke GmbH, Rehburg-Loccum
Ulrich Jasper, Geschäftsführer, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Hamm
Prof. Dr. Uwe Latacz-Lohmann, Kiel
Angelika Lischka, NABU-Bundesverband, Berlin
Dr. Norbert Röder, Institut für ländliche Räume, Thünen-Institut, Braunschweig
Prof. Dr. Achim Spiller, Göttingen
Dr. Wilfried Steffens, Landvolk Niedersachsen, Hannover

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Tagungsgebühr 165,- € für Übernachtung, Verpflegung, Kostenbeitrag. Für Schüler/innen, Studierende bis 35 Jahre, Freiwilligendienstler und Arbeitslose Ermäßigung nur gegen Bescheinigung auf 85,- €. Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich. Ein Drittel des Teilnehmerbeitrages wird als institutioneller Beitrag für die Evangelische Akademie Loccum erhoben. 
Anmeldung an die Evangelische Akademie Loccum
Postfach 2158
D-31545 Rehburg-Loccum

Münchehäger Straße 6
D-31547 Rehburg-Loccum

Tel. 0 57 66 / 81-0
Fax 81-99-114

Oder hier im Internet
> zur online-Anmeldung

Sollten Sie Ihre Anmeldung nicht aufrechterhalten können, teilen Sie uns das bitte umgehend mit. Bei einer Absage nach dem 01. Februar 2019 müssen wir 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.  Falls Sie eine Bestätigung wünschen, teilen Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse mit.

Überweisung erbitten wir auf das Konto der Kirchlichen Verwaltungsstelle Loccum unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 12583  

Evangelische Bank eG Kassel
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50 
BIC: GENODEF1EK1

Tagungsleitung Dr. Joachim Lange, Tel. 0 57 66 / 81-2 41
E-Mail: Joachim.Lange@evlka.de
Tagungs-
Sekretariat
Cornelia Müller,  Tel. 0 57 66 / 81-1 14
E-Mail: Cornelia.Mueller@evlka.de
Pressereferat Florian Kühl,  Tel. 0 57 66 / 81-1 05
E-Mail: Florian.Kuehl@evlka.de
Bahnanfahrt Via IC-Bhf. Hannover nach Wunstorf (23 km bis Loccum), via IC-Bhf. Bielefeld nach Minden (25 km) oder Stadthagen (20 km), via IC-Bhf. Hamburg über Rotenburg/W. nach Leese-Stolzenau (6 km) oder via IC-Bhf. Bremen nach Nienburg (25 km). Nicht immer gibt es Busverbindungen von den Bahnhöfen Wunstorf, Stadthagen und Nienburg. mehr >
Zubringerbus Am 8. 2. 2019 ab Bahnhof Wunstorf um 14:50 Uhr direkte Verbindung mit Zubringerbus zur Akademie. Abfahrt des Busses: Ausgang ZOB.
Am 10. 2. 2019 auch zurück; Ankunft Wunstorf ca. 13:30 Uhr.
Bitte unbedingt anmelden; die Plätze sind begrenzt!
Autoanfahrt Von Norden über Nienburg/Weser; von Westen über A2, Abfahrt Porta Westfalica/Minden, B482 in Richtung Minden-Nienburg; von Osten über A2 Hannover, Abfahrt Wunstorf-Luthe, B441 Wunstorf in Richtung Stolzenau-Nienburg. Die Einfahrt in das Akademiegelände liegt an der B441. mehr >
Feste Zeiten
im Haus
  8:15 Uhr Morgenandacht
  8:30 Uhr Frühstück
12:30 Uhr Mittagessen
Nachmittagskaffee
18:30 Uhr Abendessen.
Hier geht's zur online-Anmeldung.
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