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Das Programm chronologisch > Kirche & Religion

1917: Mensch im Alter
Der Umgang mit dem Alter in Gesellschaft und hospizlicher Begleitung

22. Loccumer Hospiztagung
Evangelischen Akademie Loccum, 29. bis 31. März 2019

In Kooperation mit
Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers und
Zentrum für Gesundheitsethik an der Ev. Akademie Loccum

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In einer Gesellschaft, in der die durchschnittliche Lebenserwartung steigt, stellt sich die Frage, welche Aspekte des Lebens hochbetagter Menschen besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Verletzlichkeit und Reife, so der Gerontologe Prof. Dr. Andreas Kruse, sind die Pole, zwischen denen sich die „Lebensphase hohes Alter“ vollzieht, und das auf allen Ebenen: körperlich, geistig und seelisch. Für Mitarbeitende der hospizlichen Dienste sind damit besondere Herausforderungen, aber auch Chancen für die Begleitung am Lebensende verbunden.

Was genau bedeutet es für die hospizliche Begleitung, das hohe Alter als eigene Lebensphase zu verstehen? Welche signifikanten Aspekte und Psychodynamiken sind mit Hochaltrigkeit verbunden? Braucht es ein spezielles know how im Umgang mit hochaltrigen Menschen? Was ist pflegerisch zu berücksichtigen? Welche besonderen neuen Kompetenzen müssen erworben werden? Was ist für die durch das Hospiz- und Palliativgesetz geförderte, zunehmend in stationären Pflegeeinrichtungen stattfindende Begleitung eigens zu bedenken? Schließlich ganz grundsätzlich: Stellen sich im Zusammenhang mit hochaltrigen Menschen für sie selbst und jene, die sie begleiten, Glaubensfragen eigener Art?

Diese Fragen stehen im Zentrum der Hospiztagung, die sich an Mitarbeitende der Hospizdienste und Palliativmedizin richtet.

Sie sind herzlich eingeladen!

Annette Behnken, Tagungsleiterin, Evangelische Akademie Loccum
Dr. Michael Coors, Zentrum für Gesundheitsethik (ZfG)
Andrea Peschke, Hospizbeauftragte der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Dr. Folkert Fendler, Rektor des Pastoralkolleg Niedersachsen
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

 

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Freitag, 29. März 2019
15:00 Uhr Anreise und Einchecken
15:30 Uhr Begrüßung und Eröffnung
Annette Behnken, Studienleiterin, Ev. Akademie Loccum
Andrea Peschke, Beauftragte für Hospiz-und Palliativ-arbeit der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
PD Dr. Michael Coors, Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum, Hannover
15:45 Uhr Alter ist nichts für Feiglinge
Blitzlichter zum Einstieg
Gunhild Lauter-Aehnelt, Pastorin, Altenseelsorgerin, Hannover
16:30 Uhr Lebensphase hohes Alter: Verletzlichkeit und Reife
Vortrag und Diskussion
Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie, Heidelberg
19:30 Uhr Was ist offen? Was ist zu hoffen?
Austausch in Kleingruppen
Samstag, 30. März 2019
09:30 Uhr Dem Unerhörten Raum geben
Alter und traumatische Erfahrungen von Kriegskindern
Gert Stührmann, Pastor, Supervisor, Zentrum für Seelsorge, Hannover
11:15 Uhr Altenpflege und Hospizarbeit – Seite an Seite
Projekt des niedersächsischen Hospizpreisträgers 2018
Ellen Hassolt, Leitende Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Osnabrück, Nds. Hospizpreis 2018
Martina Thalmann, Pflegedienstleitung „Haus Schinkel“, Osnabrück
13:15 Uhr Gelegenheit zur Besichtigung des 1163 gestifteten Zisterzienser-Klosters Loccum

15:30 Uhr Workshops:

WS 1: Möglichkeiten und Grenzen geriatrischer Pallia­tivversorgung im ambulanten Bereich
Anja Bohlen-Bruchmann, Leitung ambulanter Palliativdienst des Hospiz Luise, Hannover

WS 2: Begleiten wir beizeiten? Umfasst der hospizliche Auftrag mehr als die Begleitung in der allerletzten Lebensphase?
Rosemarie Fischer, Referentin des Landesstützpunktes Hospiz/Palliativ Niedersachsen, Celle

WS 3: Haste Töne – Musik mit Menschen im Alter
Ulrich Hahn, Pastor und Palliativseelsorger Kirchenkreis Winsen, Supervisor DGfP und Musiker

WS 4: Die kleine Form des Trostes bei Menschen im Alter. Auf der Suche nach Trost für uns und andere
Klaus Gottschalt, Krankenhaus und Hospizseelsorger i.R., Göttingen

WS 5: Noch einmal sprechen von meinen Lebenswegen. Wie können wir im Zuhören und Resonanzgeben aufmerksame Wegbegleiter/innen sein?
Barbara Denkers, Krankenhausseelsorgerin an der Medizinischen Hochschule Hannover, Lehrsupervisorin DGfP (KSA), Coach INKUR

WS 6: Umgang mit Kriegstraumata – Fallbeispiele
Gert Stührmann, Pastor, Supervisor, Coach, Zentrum für Seelsorge, Hannover

WS 7: Seite an Seite. Konkretionen, Fragen, Herausforderungen
Ellen Hassolt, Leitende Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Osnabrück, Niedersächsischer Hospizpreis 2018
Martina Thalmann, Pflegedienstleitung „Haus Schinkel“, Osnabrück

WS 8: „Eure Alten sollen Träume haben ...“. Spiritualität im Alter – was verändert oder entwickelt sich über Jahre und Jahrzehnte?
Ein Werkstattgespräch
Uwe Keller-Denecke, Krankenhausseelsorger an der Medizinische n Hochschule Hannover, Supervisor DGfP (KSA)

WS 9: Herausforderung Hochaltrigkeit –
aus der Perspektive der Angehörigen
Kathrin Röbbeln, Hospizmitarbeiterin, und
Angehörige, Hannover

WS 10: „Und wenn ich gekleckert habe, dann klebe ich demnächst einen Smily drauf ...“. Phantasie ist gefragt – Wie begegne ich dementiell veränderten Menschen?
Gunhild Lauter-Aehnelt, Pastorin, Altenseelsorgerin, Hannover

20:00 Uhr Konzert auf der Galerie mit „Klang & Leben“
Eine musikalische Zeitreise für Menschen mit Demenz
Sonntag, 31. März 2019
09:30 Uhr Spiritualität im hohen Alter
Vortrag und Diskussion
Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach, Präsidentin der Evangelischen Hochschule Nürnberg
11:15 Uhr Feedback und Hospizliches
Hinweise auf hospizliche Veranstaltungen
Abschied von Andrea Peschke und Dr. Michael Coors von der Loccumer Hospiztagung
12:30 Uhr Ende der Tagung mit dem Mittagessen

 

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Tagungsgebühr 210,- € für Übernachtung, Verpflegung, Kostenbeitrag. Für Schüler/innen, Studierende bis 35 Jahre, Freiwilligendienstler und Arbeitslose Ermäßigung nur gegen Bescheinigung auf 105,- €. Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich. Ein Drittel des Teilnehmerbeitrages wird als institutioneller Beitrag für die Evangelische Akademie Loccum erhoben. 
Anmeldung an die Evangelische Akademie Loccum
Postfach 2158
D-31545 Rehburg-Loccum

Münchehäger Straße 6
D-31547 Rehburg-Loccum

Tel. 0 57 66 / 81-0
Fax 81-99-118

Oder hier im Internet
> zur online-Anmeldung

Sollten Sie Ihre Anmeldung nicht aufrechterhalten können, teilen Sie uns das bitte umgehend mit. Bei einer Absage nach dem 15. März 2019 müssen wir 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.  Falls Sie eine Bestätigung wünschen, teilen Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse mit.

Überweisung erbitten wir auf das Konto der Kirchlichen Verwaltungsstelle Loccum unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 12601  

Evangelische Bank eG Kassel
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50 
BIC: GENODEF1EK1

Tagungsleitung Annette Behnken, Tel. 0 57 66 / 81-1 32
E-Mail: Annette.Behnken@evlka.de
Tagungs-
Sekretariat
Michaela Schmidt,  Tel. 0 57 66 / 81-1 18
E-Mail: Michaela.Schmidt@evlka.de
Pressereferat Florian Kühl,  Tel. 0 57 66 / 81-1 05
E-Mail: Florian.Kuehl@evlka.de
Bahnanfahrt Via IC-Bhf. Hannover nach Wunstorf (23 km bis Loccum), via IC-Bhf. Bielefeld nach Minden (25 km) oder Stadthagen (20 km), via IC-Bhf. Hamburg über Rotenburg/W. nach Leese-Stolzenau (6 km) oder via IC-Bhf. Bremen nach Nienburg (25 km). Nicht immer gibt es Busverbindungen von den Bahnhöfen Wunstorf, Stadthagen und Nienburg. mehr >
Zubringerbus Am 29. 3. 2019 ab Bahnhof Wunstorf um 14:10 Uhr direkte Verbindung mit Zubringerbus zur Akademie. Abfahrt des Busses: Ausgang ZOB.
Am 31. 3. 2019 auch zurück; Ankunft Wunstorf ca. 14:30 Uhr.
Bitte unbedingt anmelden; die Plätze sind begrenzt!
Autoanfahrt Von Norden über Nienburg/Weser; von Westen über A2, Abfahrt Porta Westfalica/Minden, B482 in Richtung Minden-Nienburg; von Osten über A2 Hannover, Abfahrt Wunstorf-Luthe, B441 Wunstorf in Richtung Stolzenau-Nienburg. Die Einfahrt in das Akademiegelände liegt an der B441. mehr >
Feste Zeiten
im Haus
  8:15 Uhr Morgenandacht
  8:30 Uhr Frühstück
12:30 Uhr Mittagessen
Nachmittagskaffee
18:30 Uhr Abendessen.
Hier geht's zur online-Anmeldung.
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