Fotocollage
Kontakt | Impressum | Datenschutz | Sitemap | Suchen | Home | 

Das Programm chronologisch > Politik & Recht

1922: Opferrechte im Strafverfahren auf dem Prüfstand

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 10. bis 12. Mai 2019

In Kooperation mit dem Arbeitskreis "Strafjustiz in Niedersachsen"

Mit Unterstützung von
Vereinigung Niedersächsischer und Bremer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger e.V. und
Rechtsanwaltskammer Celle

Pfeil nach rechts Das Programm als pdf >

| Zum Thema | Programm | Organisatorisches | Anmeldung | Anreise | Tagungsstätte |

 

Pfeil nach rechts Zum Thema Pfeil nach oben

Opfer von Straftaten, insbesondere von traumatisierenden Gewaltdelikten benötigen Hilfe und Solidarität. Die Frage ist, wie diese gesellschaftliche Aufgabe angemessen erfüllt werden kann.

Während der Tagung soll die aktuelle Ausübung von Opferrechten im Strafrecht vor dem Hintergrund folgender Leitfragen geprüft werden:

Welche Entwicklung nimmt der deutsche Strafprozess unter den Bedingungen der Rechte der Opfer?

Wie sollte diese Entwicklung in Zukunft gestaltet werden, etwa durch gesetzliche Möglichkeiten jenseits des Strafverfahrens, die den Geschädigten Anerkennung, Schadensausgleich und Genugtuung verschaffen?

Dafür werden in einem ersten Schritt Genese und Fortentwicklung der Opferschutzbestimmungen und ihrer Folgen analysiert.

In einem zweiten Schritt wird die Wirklichkeit der Opferrechte im Strafprozess aus verschiedenen Perspektiven analysiert: Justiz, Nebenklage, Verteidigung, Opferschutz und Kriminalpsychologie.

Ein dritter Schritt fokussiert kontrovers auf strafrechts-systematische Probleme.

Ein vierter Schritt reflektiert Rolle und Bedeutung der Medien und ihrer Berichterstattung für den Prozessverlauf und die Wahrnehmung und Einschätzung von Opferrechten.

Ein fünfter Schritt erörtert Reformen und Alternativen: Wie kann Opferschutz außerhalb des Strafverfahrens arrangiert werden?

Abschließend werden kriminalpolitische Konsequenzen diskutiert: Welche Szenarien für einen produktiven Opferschutz müssen innerhalb und außerhalb des Strafprozesses entwickelt werden?

Die Tagung richtet sich an Richter und Staatsanwälte, Verteidiger, Wissenschaftler der mit diesen Fragen befassten Disziplinen, Vertreterinnen und Vertreter der Rechtspolitik auf Landes- und Bundesebene, Opferschutzverbände, Psychologisches Fachpersonal sowie an diesem Thema interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Sie sind herzlich eingeladen, sich an diesen Diskussionen zu beteiligen!

RA Bertram Börner, Hannover
Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier, Hannover
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

 

Pfeil nach rechts Das Programm Pfeil nach oben

Freitag, 10. Mai 2019
15:30 Uhr Anreise zu Kaffee, Tee und Kuchen
16:00 Uhr Begrüßung und Einführung in die Tagung
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor Loccum
RA Bertram Börner, Hannover
16:25 Uhr Opferrechte im Strafprozess
Ein Überblick über Gesetzesänderungen seit 1985
Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität, Hannover

Aussprache
Moderation: VPräsLG a.D. Andreas Kreutzer, Braunschweig
Analyse der Wirklichkeit von Opferrechten im Strafprozess
17:15 Uhr Die Perspektive der Justiz

Erfahrungen aus der Schwurgerichtskammer
VRiLG Wolfgang Rosenbusch, Hannover

Erfahrungen aus dem Ermittlungsverfahren
EStAin Dr. Annette Marquardt, Verden

Aussprache
Moderation: VPräsLG a.D. Andreas Kreutzer, Braunschweig
19:30 Uhr Die Perspektive der Nebenklage
RAin Henriette Lyndian, Dortmund

Aussprache
Moderation: RA Sebastian Holthausen, Hannover
21:00 Uhr Ausklang des Abends auf der Galerie
Samstag, 11. Mai 2019
09:15 Uhr Die Perspektive der Verteidigung
Rechtsverluste des Angeklagten
RA Johann Schwenn, Hamburg
10:15 Uhr Konkordante und kontroverse Interessen von Nebenklage und Verteidigung
RA Dr. h.c. Rüdiger Deckers, Düsseldorf
11:15 Uhr Worauf kommt es den Opfern an?
Wie werden die Anliegen durch die Beteiligung/ Einbindung in den Strafprozess berücksichtigt?
Jörg Ziercke, Bundesvorsitzender des Weißen Rings, Präsident des Bundeskriminalamtes a.D., Kiel

Aussprache
Moderation: RA Hans Holtermann, Hannover
13:30 Uhr Gelegenheit zur Besichtigung des 1163 gestifteten Zisterzienser-Klosters Loccum
15:00 Uhr Welche Faktoren belasten, beeinträchtigen oder schädigen Opfer im Strafverfahren?
Einsichten aus der Kriminalpsychologie
Prof. Dr. Sabine Nowara, Institut für Kriminologie der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln

Aussprache
Moderation: RA Thomas Klein, Osnabrück
Die strafrechtssystematische Problemlage im Fokus
16:00 Uhr Zeuge und Verfahrensbeteiligter in einer Person
Der Hauptzielkonflikt im Strafrecht
Prof. Dr. Stephan Barton, Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht, Universität Bielefeld

Aussprache
Moderation: RA Thomas Klein, Osnabrück
17:30 Uhr Warum Opferrechte im Strafprozess wahrgenommen werden müssen
Prof. Dr. Heinz Schöch, LMU München

Aussprache
Moderation: LOStA Dr. Henning Meier, Hannover
19:30 Uhr Wie die mediale Berichterstattung die Frage der Wahrnehmung von Opferrechten im Strafprozess einschätzt und beeinflusst
Für den Hörfunk:
Elke Spanner, NDR-Hörfunk, Juristin, Prozessberichterstattung, Hamburg

Für Printmedien:
Frank Schneider, Chefreporter, Bild-Redaktion, Essen
Wiebke Ramm, Journalistin und Diplom-Psychologin, Hamburg

Aussprache
Moderation: Dr. Stephan Schaede, Loccum
21:00 Uhr Ausklang des Abends auf der Galerie
Sonntag, 12. Mai 2019
09:00 Uhr Bausteine für einen verbesserten Opferschutz jenseits des Strafprozessrechts
Dr. Michael Kilchling, Wiss.Referent, MPI für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg i.Br.
10:00 Uhr Resümee und Folgerungen
GenStA Dr. Jörg Fröhlich, Generalstaatsanwaltschaft Hamburg

Aussprache
Moderation: RiinAG a.D. Johanna Paulmann-Heinke, Hannover
11:00 Uhr Produktive Szenarien für den Strafprozess und den Opferschutz
Welche kriminalpolitischen Aufgaben stehen an?

Prof. Dr. Stephan Barton, Bielefeld
RA Prof. Dr. Stefan König, Düsseldorf
RAin Henriette Lyndian, Dortmund
Jörg Ziercke, Kiel
MdB RAin Canan Bayram, Bündnis90/Die Grünen, Sprecherin für Rechtspolitik, Berlin
Johannes Wilhelm Rörig, unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Berlin (angefragt)
MdL RA Ulf Prange, Sprecher der Nds. SPD-Landtagsfraktion für Rechts- und Verfassungsfragen, Oldenburg
MdL RA Dr. Marco Genthe, Sprecher der Nds. FDP-Landtagsfraktion für Recht, Verfassung und Justizvollzug, Weyhe (angefragt)

Moderation: Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier, Hannover
12:30 Uhr Ende der Tagung mit dem Mittagessen

 

Pfeil nach rechts Organisatorisches Pfeil nach oben

Tagungsgebühr 185,- € für Übernachtung, Verpflegung, Kostenbeitrag. Für Schüler/innen, Studierende bis 35 Jahre, Freiwilligendienstler und Arbeitslose Ermäßigung nur gegen Bescheinigung auf 90,- €. Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich. Ein Drittel des Teilnehmerbeitrages wird als institutioneller Beitrag für die Evangelische Akademie Loccum erhoben. 
Anmeldung an die Evangelische Akademie Loccum
Postfach 2158
D-31545 Rehburg-Loccum

Münchehäger Straße 6
D-31547 Rehburg-Loccum

Tel. 0 57 66 / 81-0
Fax 81-99-101

Oder hier im Internet
> zur online-Anmeldung

Sollten Sie Ihre Anmeldung nicht aufrechterhalten können, teilen Sie uns das bitte umgehend mit. Bei einer Absage nach dem 3. Mai 2019 müssen wir 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.  Falls Sie eine Bestätigung wünschen, teilen Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse mit.

Überweisung erbitten wir auf das Konto der Kirchlichen Verwaltungsstelle Loccum unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 12613  

Evangelische Bank eG Kassel
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50 
BIC: GENODEF1EK1

Tagungsleitung Dr. Stephan Schaede, Tel. 0 57 66 / 81-1 00
E-Mail: Stephan.Schaede@evlka.de
Tagungs-
Sekretariat
Petra Fleischer,  Tel. 0 57 66 / 81-1 01
E-Mail: Petra.Fleischer@evlka.de
Pressereferat Florian Kühl,  Tel. 0 57 66 / 81-1 05
E-Mail: Florian.Kuehl@evlka.de
Bahnanfahrt Via IC-Bhf. Hannover nach Wunstorf (23 km bis Loccum), via IC-Bhf. Bielefeld nach Minden (25 km) oder Stadthagen (20 km), via IC-Bhf. Hamburg über Rotenburg/W. nach Leese-Stolzenau (6 km) oder via IC-Bhf. Bremen nach Nienburg (25 km). Nicht immer gibt es Busverbindungen von den Bahnhöfen Wunstorf, Stadthagen und Nienburg. mehr >
Zubringerbus Am 10. 5. 2019 ab Bahnhof Wunstorf um 14:50 Uhr direkte Verbindung mit Zubringerbus zur Akademie. Abfahrt des Busses: Ausgang ZOB.
Am 12. 5. 2019 auch zurück; Ankunft Wunstorf ca. 13:30 Uhr.
Bitte unbedingt anmelden; die Plätze sind begrenzt!
Autoanfahrt Von Norden über Nienburg/Weser; von Westen über A2, Abfahrt Porta Westfalica/Minden, B482 in Richtung Minden-Nienburg; von Osten über A2 Hannover, Abfahrt Wunstorf-Luthe, B441 Wunstorf in Richtung Stolzenau-Nienburg. Die Einfahrt in das Akademiegelände liegt an der B441. mehr >
Feste Zeiten
im Haus
  8:15 Uhr Morgenandacht
  8:30 Uhr Frühstück
12:30 Uhr Mittagessen
Nachmittagskaffee
18:30 Uhr Abendessen.
Hier geht's zur online-Anmeldung.
Diese Tagung per E-Mail weiter empfehlen
Pfeil zurück      •  © 2019 by Evangelische Akademie Loccum  •  eal@evlka.de  •  Seite drucken  •         Pfeil nach oben