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1924: Auf halber Strecke?
Frauen, Politik und Macht

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 3. bis 4. Juni 2019

In Kooperation mit dem Frauennetzwerk Perspectiva

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Das gesellschaftliche Versprechen, Frauen und Männern gleichberechtigt Anteil an allen wichtigen gesellschaftlichen Gestaltungsebenen einzuräumen, ist uneingelöst. Die sozialen und ökonomischen Daten sprechen eine eindeutige Sprache: In Einkommen, sozialer Absicherung, politischer Repräsentanz, betrieblichen Hierarchien und fairer Aufteilung von Familienarbeit sind Frauen immer noch schlechter gestellt.

In den Parlamenten ist  die Anzahl der weiblichen Abgeordneten rückläufig. Von einer paritätischen Repräsentation von Frauen kann damit keine Rede sein, Wahlsystem und Aufstellung von Kandidierenden gehören auf den Prüfstand. In der gesellschaftlichen und politischen Debatte sind rechtspopulistische Stimmen nicht zu überhören. Aggressive Angriffe richten sich gegen vermeintlich verfehlte Entwicklungen, gegen moderne Geschlechterpolitik, Feminismus und feministische Ziele und befördern eine emotionsgeladene Genderdebatte.

Was Frauen wollen, wie sehr sie sich in ihren Interessen und Handlungsspielräumen bestärkt oder beschnitten sehen, was Feminismus als gesellschaftliches Projekt ausmacht, wird von Frauen selbst durchaus unterschiedlich bewertet.

Erleben wir tatsächlich eine Stagnation von Gleichstellung? Oder erleben wir einen Wandel, der alte Kampfzonen, Begriffe, Überzeugungen und Strategien überwindet?

Die Tagung hat das Ziel, einen Austausch von Analysen, Wahrnehmungen und Beschreibungen zur Situation von Frauen in Politik und Gesellschaft neu zu beleben und in Gang zu setzen.

Wir laden Sie herzlich zur Diskussion ein!

Andrea Grimm, Tagungsleiterin, Ev. Akademie Loccum
Ute von Wrangell, Netzwerk Perspectiva, Hannover

 

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Montag, 3. Juni 2019

Begrüßung und Einführung in die Tagung
Andrea Grimm, Ev. Akademie Loccum

Auf halber Strecke … oder schon auf der Zielgeraden?
Ute von Wrangell, Perspectiva, Hannover

Ingrid Petzold, Deutscher Frauenrat, stellv. Bundesvorsitzende der Frauen Union, Berlin

Auf halber oder falscher Strecke?
Warum es nicht weiter geht
Prof. Dr. Cornelia Klinger, a.o. Professorin für feministische Theorie, Universität Tübingen

Anstiftungen zu einer geschlechtergerechten Welt
Impulse:
Feminismus und Demokratisierung
Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz, Universität Gießen
Gesellschaft geschlechtergerecht gestalten: Wie schaffen wir eine feministische Zukunft?
Gesine Agena, stellv. Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen

Austausch in Gruppen, geleitet von
Dr. habil. Beate Littig, Leiterin der Abt. Sozioökologische Transformationsforschung, Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Andrea Grimm, Ev. Akademie Loccum
Dr. Thela Wernstedt, MdL, SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Hannover

Zeit für Veränderung – ein paritätisches Wahlgesetz jetzt
Prof. Dr. Silke Laskowski, Universität Kassel

Dienstag, 4. Juni 2019

Gleichstellungsarbeit war gestern?
Frauen in der Politik
Was kann durch rechtliche Regulierungen und Antidiskriminierungsstrategien erreicht werden?
Wie wirksam sind die institutionalisierten Verfahren von Gleichstellung?
Dr. Elke Wiechmann, Fernuniversität Hagen
Roswitha Bocklage, Gleichstellungsstelle für Frau und Mann, Stadt Wuppertal, und Sprecherin der BAG kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen

Die feministische Regierung in Schweden.
Erfahrungen zur Gleichstellung in Schweden, Island und Norwegen
Meike Büscher, Friedrich-Ebert-Stiftung/FES Nordic Countries, Stockholm

(Selbst)-Ermächtigungen und Teilhabe
Bietet der Diskurs um Feminismus, Gender und Gleichberechtigung Strategien für die Teilhabe von Frauen?
Impulse und Abschlussdiskussion mit
Dr. Uta Kletzing, Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
Heidi Merk, Perspectiva, ehem. Nds. Justizministerin und Nds. Sozialministerin, Hannover
Anne Wizorek, Autorin, Berlin
Sarah Schauberger, Universität Paderborn
Juana Zimmermann, Autorin, Hannover
Moderation: Andrea Grimm

 

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