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1935: Anders wohnen in der Stadt – besser leben in der Stadt!
Eine Veranstaltung im Stephansstift Hannover im Rahmen des Jubiläums 150 Jahre Stephansstift

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 19. bis 21. August 2019 in Hannover

In Kooperation mit
Dachstiftung Diakonie
Evangelische Landeskirche Hannovers
Georg-August-Universität Göttingen

Mit Unterstützung von
Hanns-Lilje-Stiftung
Bundeszentrale für politische Bildung

| Zum Thema | Programm | Organisatorisches | Anmeldung | Anreise | Tagungsstätte |

 

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Wie kann zeitgemäßer, bezahlbarer und lebenswerter Wohnraum in den Städten geschaffen werden? Welchen Beitrag können kirchliche Akteure dazu leisten? Und welche Ideen können gemeinsam mit Personen aus dem Bereich Stadtplanung und Stadtentwicklung aus diakonischer, gesundheits- und sozialpolitischer Sicht entwickelt werden? Dies sind die Leitfragen dieser Tagung anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Stephansstiftes in Hannover. Dieser besondere Veranstaltungsort macht zugleich die Herausforderungen der Quartiersentwicklung am konkreten Objekt erfahrbar.

Die Erwartungen an lebenswerte Stadtquartiere und Wohnviertel sind hoch: Sie sollen ein selbstbestimmtes Leben in allen Altersphasen ermöglichen und nach Möglichkeit niemanden ausgrenzen. Sie sollen die Vereinbarkeit von Wohnen und Arbeiten erleichtern, den Zugang zu Bildung, Freizeit und Kultur eröffnen und den sozialen Austausch fördern.

Vier Aspekte stehen angesichts dieser Erwartungen im Mittelpunkt der Tagung:

Menschenfreundlich bauen: Welche architektonischen Antworten gibt es auf die derzeitigen Bedürfnisse nach Vereinbarkeit von Arbeit, Freizeit und Familie und kulturellem Angebot?

Inklusiv wohnen: Wie kann dem Wunsch nach altersegerechtem, selbstbestimmtem Leben mit und ohne Beeinträchtigung nachgekommen werden?

Zusammenhalt fördern: Welche Nachbarschafts- und Beteiligungsformen sind erfolgsversprechend?

Zwischenräume gestalten: Welche Rolle können Kultureinrichtungen, Kulturkirchen und (kirchliche) Kulturangebote in der Gestaltung von Nachbarschaft spielen?

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen!

Dr. Nicola Wendebourg, Oberlandeskirchenrätin, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Pastor Friedhelm Feldkamp, Dachstiftung Diakonie,
Stephansstift Hannover
Dr. Albert Drews, Tagungsleiter, Ev. Akademie Loccum
Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor

 

Pfeil nach rechts Das Programm Pfeil nach oben

Montag, 19. August 2019
15:00 Uhr Ankunft, Stehkaffee im Festsaal
15:15 Uhr Begrüßung und Einführung
Friedhelm Feldkamp, Pastor, Stephansstift Hannover
Dr. Nicola Wendebourg, OLKRin, Landeskirchenamt Hannover
Dr. Albert Drews, Ev. Akademie Loccum
15:30 Uhr Anders wohnen in der Stadt – warum wir neue soziale und architektonische Formen brauchen
Zwei Inputs aus den Bereichen Städtebau und Architektur
Van Bo Le Mentzel, Architekt, Berlin
Dr. Nicolas Albrecht-Bindseil, innovatio, Heidelberg
16:45 Uhr Diskussion der Teilnehmenden in Kleingruppen
18:00 Uhr Abendessen
19:00 Uhr Ausstellungseröffnung
Dienstag, 20. August 2019
08:30 Uhr Morgenandacht, anschl. Frühstück
09:30 Uhr Anders wohnen in der Stadt – warum wir neue soziale und architektonische Formen brauchen
Inputs von:
Lars Niggemeyer, Referent Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik DGB-Bezirk Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt, Hannover
10:00 Uhr Das Quartier: Wie gelingt integrierte Quartiersentwicklung?
Zwischenruf aus Sicht eines Gewerkschafters
Lars Niggemeyer, Referent Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik DGB-Bezirk Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt, Hannover
Sarah Leuninger, vdw Verband der Wohnungswirtschaft Niedersachsen-Bremen e.V., Hannover
Karen Haubenreisser, Leiterin Q8 Sozialraumentwicklung, Hamburg-Alsterdorf
11:40 Uhr Das Stephansstift – ein Quartier soll entwickelt werden
Einführung: Friedhelm Feldkamp, Hannover
12:00 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Anders wohnen in der Stadt – warum wir neue soziale und architektonische Formen brauchen
Zwischenruf aus Sicht der freien Wohlfahrtspflege
Martin Fischer, Geschäftsführer, LAG Freie Wohlfahrtspflege in Niedersachsen, Hannover
14:00 Uhr Wohn- und Quartierskonzepte für zeitgemäßes, bezahlbares und lebenswertes Wohnen in der Stadt
1. Parallele Diskussionsgruppen, eingeleitet von Input-Referaten zu den Aspekten


Menschenfreundlich bauen
Dipl. Ing. Karin Kellner, Architektin und Stadtplanerin, Hannover
Inklusiv Nachbarschaft gestalten
Christiane Grabe, Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., Düsseldorf
Zusammenhalt fördern
Pfarrer Dr. Michael Frase, Leiter des Diakonischen Werks Frankfurt a. M.
Zwischenräume gestalten
Matthias Riemann, Pastor und Kunstexperte, Hannover
15:45 Uhr Kaffeepause
16:00 Uhr Das Stephansstift – ein Quartier soll entwickelt werden
Ein Gang über das Gelände, bei dem Aspekte aus den Arbeitsgruppen am konkreten Fall weiterdiskutiert werden.
16:45 Uhr Wohn- und Quartierskonzepte für zeitgemäßes, bezahlbares und lebenswertes Wohnen in der Stadt
2. Projektmarkt, u.a. mit

Prof. Dr. Eckart Güldenberg, Sprecher und Vorsitzender des Stiftungsrates „Ein Zuhause“, Hannover
Manfred Häpp, concepts for communication, Erftstadt
Sebastian Beck, vhw, Berlin
Gregor Dehmel, Politik zum Anfassen, Hannover
Christian Retschlag, Künstler, Hannover
Paul-Gerhard Sinn, Wuppertaler Stadtmission e.V., Diakoniekirche Wuppertal (angefragt)
17:30 Uhr Besser leben in der Stadt: Eine Aufgabe für kirchliche Akteure?
Kleingruppendiskussion als Zwischenbilanz
18:00 Uhr Abendessen
19:00 Uhr Anders wohnen in der Stadt – warum wir neue soziale und architektonische Formen brauchen
Zwischenruf aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht
Prof. Dr. Theda Borde, Alice-Salomon-Hochschule, Berlin
19:45 Uhr „Suchet der Stadt Bestes“
kleiner Gottesdienst mit Jazz-Elementen
Mittwoch, 21. August 2019
08:30 Uhr Morgenandacht, anschl. Frühstück
09:15 Uhr Partizipatives Planen: Die halbe Miete für ein besseres Leben in der Stadt
Der Dialog zwischen Planenden und der Stadtgesellschaft
Doris Grondke, Stadträtin für Stadtentwicklung und Umwelt, Kiel
Gemeinsam mit den Menschen planen
Roland Wehking, Institut für Partizipatives Gestalten, Oldenburg/Berlin (angefragt)
11:00 Uhr Anders wohnen in der Stadt – warum wir neue soziale und architektonische Formen brauchen
Zwischenruf aus Sicht der Landesregierung
Staatssekretär Frank Doods, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU), Hannover
11:20 Uhr Besser leben in der Stadt!
Abschlussdiskussion mit
Staatssekretär Frank Doods, MU, Hannover
Prof. Dr. Theda Borde, Alice-Salomon-Hochschule, Berlin
Dr. Mehrdad Payandeh, Vorsitzender DGB-Bezirk Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt, Hannover
12:15 Uhr Verabschiedung
Ende der Tagung mit Mittagessen

 

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Tagungsgebühr 225,- € für Übernachtung, Verpflegung, Kostenbeitrag. Für Schüler/innen, Studierende bis 35 Jahre, Freiwilligendienstler und Arbeitslose Ermäßigung nur gegen Bescheinigung auf 110,- €. Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.  
Anmeldung an die Evangelische Akademie Loccum
Postfach 2158
D-31545 Rehburg-Loccum

Münchehäger Straße 6
D-31547 Rehburg-Loccum

Tel. 0 57 66 / 81-0
Fax 81-99-115

Oder hier im Internet
> zur online-Anmeldung

Sollten Sie Ihre Anmeldung nicht aufrechterhalten können, teilen Sie uns das bitte umgehend mit. Bei einer Absage nach dem 13. August 2019 müssen wir 25% der Tagungsgebühr in Rechnung stellen.  Falls Sie eine Bestätigung wünschen, teilen Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse mit.

Überweisung erbitten wir auf das Konto der Kirchlichen Verwaltungsstelle Loccum unter Angabe Ihres Namens und der Buchungsnummer 521013  

Evangelische Bank eG Kassel
IBAN: DE36 5206 0410 0000 0060 50 
BIC: GENODEF1EK1

Tagungsleitung Dr. Albert Drews, Tel. 0 57 66 / 81-1 06
E-Mail: Albert.Drews@evlka.de
Tagungs-
Sekretariat
Birgit Wolter, Tel. 0 57 66 / 81-1 15
E-Mail: Birgit.Wolter@evlka.de
Pressereferat Florian Kühl,  Tel. 0 57 66 / 81-1 05
E-Mail: Florian.Kuehl@evlka.de
Anfahrt Die Tagung findet im Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung in Hannover statt.

Adresse:
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Hier geht's zur online-Anmeldung.
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