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Loccumer Protokolle > Internationale Politik

Marcus Schaper (Hg.):
67/15: Loccumer Reflexionen zur zivilen Krisenprävention
Eine Handreichung zur Entwicklung der Leitlinien für das deutsche Krisenengagement als Nachfolgedokument zum Aktionsplan Zivile Krisenprävention

Loccumer Protokoll 67/15, Rehburg-Loccum 2016
ISBN 978-3-8172-6715-6, 614 Seiten, 20,00 €

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Inhalt

1. Leitbild „Frieden“ als strategische Orientierung

Elmar Brok
Den Frieden sichern, gemeinsam die Zukunft meistern. Stand und Bedeutung gemeinsamer europäischer Interessen im globalen Kontext

Klaus Naumann
Globale Sicherheitsvorsorge – Staatspolitik und/oder Bürgersache? Sechs Thesen

Christine Schweitzer
Menschliche Sicherheit – Neues Leitmotiv für jegliche Friedens- und Sicherheitspolitik? Zehn Thesen

Marcus Schaper
Menschliche Sicherheit, Prävention und europäische Verantwortung. Umsetzung der Schutzverantwortung in der deutschen Politik

Jürgen Lieser
Vernetzte Sicherheit. Herausforderungen für Politik und Gesellschaft

Thomas Roithner
Piraten, Pandemien und Peacebuilding. Zu den Herausforderungen, Chancen, Gefahren und problematischen Überdehnungen der Österreichischen Sicherheitsstrategie

Marcus Schaper
Auf dem Weg zu einer deutschen Friedensstrategie

Sabine Jaberg
Das Mantra Sicherheit Reflexionen zu seiner immanenten Logik

Hanne-Margret Birckenbach
Friedenslogik im Kontext von Ziviler Konfliktbearbeitung

Thomas Hoppe
Wie lassen sich Kriterien rechts- erhaltender Gewalt auf Rüstungsexporte übertragen?

2. Strategische Kohärenz

Marcus Schaper
Leitbild, Kohärenz und Koordination. Die Rolle der Entwicklungszusammenarbeit in der deutschen Außenpolitik

Hartmut Sangmeister
Was kann Entwicklungszusammenarbeit leisten, was nicht? Welche Ziele sind (un-)realistisch?

Birte Gäth
Ressourcen – Europa und die Welt

Marcus Schaper
Revolutions- und Demokratisierungsdividenden: „Märkte auf“ und „Menschen rein“ statt Systemstabilisierung

Anke Oppermann
Wie weit soll die deutsche regionale Verantwortung im europäischen Zusammenspiel reichen?

Ulrich Schneckener
Rüstungsexporte: R2P, fragile Staatlichkeit und nichtstaatliche Gewalt

Friedrich Lohmann
Kriterien einer wertebasierten Rüstungspolitik

3. Vernetztes Handeln

Armin Staigis
Zivil-Militärische EU Koordination im internationalen Krisenmanagement

Ute Finckh-Krämer
Was müssen nicht-staatliche Akteure leisten, um den Vorrang für Zivil umsetzen zu können?

Marcus Schaper
Entwicklungshilfe mit Stahlhelm? Vernetzte zivile und militärische Planung für Frieden und Stabilität in Krisengebieten

Markus Gauster
Zivil-militärische Interaktion. Kernbestandteil integrierter Planung und Strategie

Ute Finckh-Krämer
Grenzen zivil-militärischer Interaktion

Hans-Georg Ehrhart
Zivil-militärisches Zusammenwirken Konzeptionen, Möglichkeiten, Grenzen. Lehren für die deutsche Politik

Andreas Wittkowsky
Friedensförderung und umfassende Konflikttransformation. Vorschläge zur Stärkung vernetzten Handelns in der 18. Legislaturperiode

Ekkehard Forberg
Vernetzte Sicherheit / vernetztes Handeln aus entwicklungspolitischer Perspektive

Armin Staigis
Von der Vernetzten Sicherheit zum Vernetzten Handeln
Wie kann im Übergang der inklusive Anspruch eines gesamtstaatlichen Ansatzes (Whole of Nation) mit Leben gefüllt werden?

4. Unterstützung beim Aufbau von Rechtsstaatlichkeit: Experten aus den Bundesländern im internationalen Einsatz

Marcus Schaper
Wie können deutsche Polizisten internationale Friedenseinsätze effektiver unterstützen?

Winfried Nachtwei
Parlamentarische Beteiligung und Kontrolle bei Internationalen Polizeimissionen

Gerald Stöter
Polizeiaufbau nach 2014. Wie muss eine verantwortungsvolle und bedarfsgerechte Unterstützung Afghanistans aussehen?

Marcus Schaper
Wie können die Rahmenbedingungen für deutsches Justizpersonal in internationalen Friedensmissionen verbessert werden?

Markus Böckenförde
Was wir von uns lernen sollten – Rechtsstaatzusammenarbeit neu denken

Nega Gerbaba Tolesa
How Can Conflict Settlement Build on Traditional Institutions and Practices? The Ethiopian Experience in Merging Customary and Facilitative Mediation

5. Lehren aus der Unterstützung demokratischer Transformationen

Winfried Nachtwei
Better News from Afghanistan: Erfolge bei Konfliktbearbeitung und Aufbau

Ebrahim Afsah
Problematische Präferenzen im Aufbau von Staatlichkeit. „Realism is the impact of thinking upon wishing.“

Cornelia Brinkmann
Zivilgesellschaftliches Engagement zwischen westlicher Moderne und afghanischer Tradition

Isabel Schäfer
Nordafrika zwischen demokratischem Aufbruch und sozio-ökonomischen Herausforderungen

Hajo Lanz
Was will Deutschland? Wo sind die Handlungsbedarfe in der deutschen Politik für Nordafrika?

Thomas Demmelhuber
Transformationspartnerschaft? Deutsche Interessen, arabische Bedürf- nisse und europäische Politik

Stefan Winkler
Zivilgesellschaft – die lang vernachlässigte Dimension der euro-mediterranen Partnerschaft

Christian Hülshörster
Ein Stipendienprogramm für die arabische Welt? Hochschulzusammenarbeit mit den MENA-Ländern in Zeiten der „Arabellion“ am Beispiel Ägyptens

Hans-Georg Hiesserich
Perspektiven für Austauschprogramme mit jungen Menschen aus Nordafrika zur Förderung von Demokratie und Modernisierung

6. Evaluierung

Ina Lepel
Welche Art Evaluierung braucht die außenpolitische Praxis?

Marcus Schaper
Keine Evaluierung kann die politische Strategiebildung in der Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Friedensförderung ersetzen

Andrea Binder und Philipp Rotmann
Evaluierung außenpolitischer Maßnahmen in fragilen Kontexten: Erfahrungen und Empfehlungen

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